Nach der zweiten verheerenden Flutwelle, die Indonesien innerhalb von 18 Monaten getroffen hat, haben christliche Hilfswerke an der Südküste der Insel Java mit ihrer Arbeit begonnen. So stellte die Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart) 100.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung.
Ein Ärzteteam und eine mobile Klinik sind nach Angaben des Werks auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Auch die Evangelische Kindernothilfe (Duisburg) hat Ärzteteams ihres indonesischen Partners „YAKKUM Emergency Unit“ ins Katastrophengebiet entsandt. „Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe unklar. Die Menschen fliehen ins Hinterland aus Angst vor weiteren Tsunamis“, erklärte der Projektkoordinator der Diakonie Katastrophenhilfe.
Nach Angaben der indonesischen Behörden kamen mindestens 340 Menschen ums Leben, bis zu 30.000 sind obdachlos. Das Epizentrum des Seebebens, das die Flutwelle am 17. Juli auslöste, lag rund 350 Kilometer südlich der Insel Java in einer Tiefe von 30 Kilometern. Bei der bisher größten Flutkatastrophe Ende 2004 in Südasien waren rund 300.000 Menschen ums Leben gekommen, davon allein 165.000 in Indonesien.
(Quelle: idea)
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