Missionsverzicht ist keine Voraussetzung für den Dialog

Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor kurzem veröffentlichte Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft — Christen und Muslime in Deutschland“ hat bei den islamischen Spitzenverbänden kritische Reaktionen hervorgerufen und sie gar zur Absage eines länger vereinbarten Treffens mit Vertretern des Rates der EKD veranlasst.

Welche Voraussetzungen sind für den Dialog mit dem Islam zu erfüllen? Schließen sich Dialog und Mission gegenseitig aus? Zu dieser Frage hat der Leiters der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Dr. Reinhard Hempelmann, eine Pressemitteilung verfasst.

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Institut hat den Auftrag, die Religionen, religiösen Bewegungen und Weltanschauungen der Gegenwart zu beobachten und zu beurteilen. Nähere Informationen und weitere EZW-Publikationen zum Thema findet man auf der Internetseite www.ezw-berlin.de.

In der Ausgabe 3/2007 des Materialdienst, einer Publikation der EZW, gibt es einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema: Wie reden wir über „den Islam“? — Anmerkungen zur aktuellen Debatte.

Die EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“ gibt es als Download im Internet: http://www.ekd.de/download/ekd_texte_86.pdf (366 kB). Wer lieber eine gedruckte Version möchte, kann sie zum Preis von 2 Euro bestellen beim

Kirchenamt der EKD
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
Fax: 0511/2796-457
Email: versand@ekd.de

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