Eine präzise Beschreibung bestehender Differenzen sei der erste Beitrag zu einer Ökumene der Profile, erklärte der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, am Samstag vor dem Rittertag des Johanniterordens in Hamburg. Zu der ökumenischen Bewegung, die er sich erhoffe, gehöre außerdem, dass die Kirchen gemeinsam, aber in ihrer Unterschiedenheit nach außen wirken und gemeinsam ihre Spiritualität entdecken. Der Ratsvorsitzende gab in Hamburg eine Standortbestimmung im Rückblick auf die jüngste Äußerung des Vatikans und im Ausblick auf die 3. Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu Anfang September. Um in der Ökumene weiterzukommen, so der Ratsvorsitzende, müsse an gute Erfahrungen angeknüpft werden. Er verwies beispielhaft auf den Gottesdienst zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe in Magdeburg im April dieses Jahres.
(Quelle: EKD-Newsletter Nr. 255, 27. August 2007, die Links wurden von mir hinzugefügt)
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