Bischof Huber ruft zu Solidarität mit Bangladesch auf

Katastrophen wie in Bangladesch sind nach Auffassung von Bischof Wolfgang Huber als Mahnung zum Umwelt- und Klimaschutz, aber nicht als Strafe Gottes zu sehen. Die biblische Sintflut-Geschichte ende mit Gottes Zusage, dass der natürliche Rhythmus von Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht bleiben werde, sagte der EKD-Ratsvorsitzende in einem epd-Gespräch: „Deshalb gibt es keinen Grund, in solchen Unwettern eine Wiederholung der göttlichen Strafe zu sehen. Wir sollten uns allerdings auch fragen, was wir als Menschen dazu beitragen, dass die Natur aus den Fugen zu geraten droht“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende. Dies sei auch Mahnung für die Teilnehmer der Weltklimakonferenz im Dezember auf Bali. Vordringlich gefordert ist laut Huber jetzt jedoch die Solidarität mit den Menschen, die unter dieser Naturkatastrophe leiden und Hilfe benötigen. So sind dringend weitere Spenden für die Opfer des Wirbelsturms notwendig.

Weitere Links zum Thema:

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2007_11_20_3_rv_klimawandel_bangladesch.html
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de
http://www.ekd.de/EKD-Texte/20070530_appell_klimawandel.html

(Quelle: EKD-Newsletter Nr. 267, 23. November 2007)

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