Vom 7. bis 8. Dezember bietet das „Haus der Stille“ im Waldhof Elgershausen eine Friedensmeditation im Gedenken an Dorothy Day an. Die Friedensmeditation, die pax christi Mainz, Limburg und Fulda zusammen mit dem Friedenspfarramt der EKHN und dem katholischen Bildungswerk Maintaunus und Hochtaunus veranstaltet, soll Gelegenheit geben, sich näher mit den Gedanken Dorothy Days zu einer sozialen Mystik und zur politischen Verantwortung zu beschäftigen:
Dorothy Day war eine fromme Radikale – sie nannte sich selbst Anarchistin und Pazifistin. Als sie 1980 in New York starb hatte sie ihr ganzes Leben für Menschenwürde und Menschenrechte gekämpft. Das Geheimnis Dorothy Days war ihre Fähigkeit, ihre radikale soziale Haltung mit einer tiefen mystischen Frömmigkeit zu verbinden. Sie rief die Kirche dazu auf, ihre Identität als Ärgernis und Mysterium in den Augen der Welt wieder zu gewinnen. Wir wollen ihre Ideen eines mystischen und gleichzeitig engagierten Lebens neu entdecken und nach ihrer tragenden Gültigkeit für unser Leben fragen. Wir wollen uns mit ihren Gedanken zu einer sozialen Mystik und politischen Verantwortung beschäftigen, um an unseren Gefühlen der Verzagtheit, Ermüdung und Resignation zu arbeiten.
Geleitet wird die Meditation von Dr. Isolde Macho, Meditationsbegleiterin, Mediatorin und Dr. Thomas Wagner, Erwachsenenbildner im Bistum Limburg, Meditationsbegleiter. Die Teilnahme kostet 66 Euro.
Weitere Links zu Dorothy Day:
- Dorothy Day — radikal und katholisch
- Freiwillige Armut: Dorothy Day (Artikel von Dorothee Sölle)
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