Integration von Ausländern: VHS, AWO und Diakonie arbeiten in Dillenburg zusammen

Volkshochschule, Arbeiterwohlfahrt und das Diakonische Werk helfen schon seit mehreren Jahren Ausländern, sich auf ihren ersten Schritten in der Bundesrepublik zurecht zu finden. Die VHS Dillenburg beispielsweise bietet bereits seit zwei Jahren Integrationskurse für Ausländer an, die nach Deutschland kommen. Sie sind seit 2005 für Zuwanderer verpflichtend. Am Anfang waren es 162 Teilnehmer, inzwischen hat sich die Zahl auf 505 erhöht. Im Lehrplan mit 600 Unterrichts­stunden geht es neben Sprachkursen auch um Geschichtslehre und das politische System.

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Thorsten Bischoff (AWO), Rainer Liening (Jugendmigrationsdienst Diakonie) sowie Gabriele und Patrick Möser von der Lahn-Dill-Akademie stützen sich auf eine gute Zusammenarbeit bei der Lösung von Problemen ausländischer Einwanderer. (Foto: mg)

Problematisch wird es, wenn bei den Teilnehmern auch familiäre oder finanzielle Angelegen­heiten zu bewältigen sind. Mit ihnen werden dann auch die Kursleiter konfrontiert, die damit aber wenig vertraut sind. Deshalb ist man in der Volkshochschule froh über kompetente Partner in solchen Fragen. Mit der Arbeiterwohlfahrt und dem Jugendmigrationsdienst wurde ein leistungsfähiges Netzwerk geschaffen.

„Es gibt so viele Dinge, die für Ausländer zum Problem werden, wenn sie nach Deutschland kommen“, sagt Patrick Möser, Fachbereichsleiter an der Volkshochschule. Dabei seien es nicht nur sprachliche Hürden, sondern auch Barrieren in anderen Lebenssituationen – ob einfache Behördengänge oder die Suche nach einem Arbeitsplatz.

Rainer Liening vom Jugendmigrationsdienst: „Wir versuchen junge Menschen individuell in ihrer Lebenssituation zu beraten.“ Dabei stehen eine sozialpädagogische Begleitung und eine Berufswegeplanung im Mittelpunkt. Für Ausländer über 27 Jahre ist der Migrationsberater der Arbeiterwohlfahrt in Herborn, Thorsten Bischoff, zuständig. Er bedauert, dass die karitativen Einrichtungen oft mit staatlichen Stellen in Verbindung gebracht werden. „Sicher arbeiten wir zusammen, doch gehören wir nicht zur Ausländerbehörde, das wird oft vermischt.“

AWO sowie Diakonisches Werk sind jeweils montags in der VHS vertreten und stehen für Beratungen zur Verfügung. Als nachteilig empfindet Bischoff, dass die verpflichtenden Kurse nicht auch für Schüler angeboten werden. „Die Schulen schaffen das nicht, so dass die Leidtragenden die Kinder sind.“

Text: Frank Rademacher (Dill-Zeitung), mit freundlicher Genehmigung, die Links habe ich hinzugefügt


Eine Antwort

  1. Je suis de nationalite francaise et j’ai 49 ans. Malheureusement, je viens de me séparer de mon partenainaire et je suis actuellement sans travail. Je parle également anglais et espagnol et je voudrais maintenant apprendre l’allemand et connaitre votre culture car la grande mère de ma grande mère était elle allemande d’origine. Je voudrais savoir comment faire pour trouver un logement et une formation en Allemand pas trop cher à Munster (Muenster), en attendant de pouvoir compprendre mieux l’allemand et les lois dans ce pays pour trouver un quelconque travail. Merci de bien vouloir m’aider dans ma demarche. Claudia Tovar

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