„Wir glauben alle an den einen Gott“

„Anlässlich des Katholikentages 2008 in Osnabrück spricht Imam Bekir Alboga, Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland, mit Kamran Safiarian über den christlich-muslimischen Dialog.“ > hier sehen.

Ein Gastbeitrag von Marc Gerlach (erstmals veröffentlicht bei theologisch.com).

Bild:meanest-indian,flickr.com

8 Antworten

  1. Danke für den Link zu diesem sehenswerten Beitrag. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei monotheistischen Religionen kommen meines Erachtens sehr gut dabei heraus. Wie es im Titel ganz richtig heißt „Wir glauben alle an einen Gott“ – aber unsere Vorstellungen über Gott sind verschieden.

  2. Genau das ist die Verführung des Teufels zur Welteinheitsreligion. Der eine wahre Gott hat seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt gesandt, damit wir durch IHN, durch sein Blut am Kreuz, gerettet werden. Alles andere ist NICHT wahr. KEINE Religion rettet. Ihr nennt euch Christen, dazu noch evangelisch, aber ihr nehmt die Bibel nicht ernst; dann nennt euch irgendwie, aber bitte nicht Christen. Die ganze Welt lacht über euch Weicheicher. Die Bibel allein ist Gottes Wort, Gottes Liebesbrief an uns Menschen, damit keiner verloren gehe. Und was macht ihr? – Ich sage euch: Kehrt um, werdet CHRISTen, denn wer sich nicht zu Christus bekennt, wie die Schrift lehrt, ist definitiv keiner! Und die Hölle wird schrecklich sein – und ewig! Wollt ihr tatsächlich dorthin? Schlimmer noch: mit eurem seichten und humanistischen Geschwafel verführt ihr viele, euch ins Verderben zu folgen…ihr wisst sehr wohl, was Gott dazu sagt. Aber ihr glaubt das wahrscheinlich auch nicht, könnte ich mir vorstellen.

    Tut Busse und kehrt um, solange es Zeit ist!

  3. Hey Peter, mal tief durchatmen, okay….

    Lies Dir mal durch, was die Bibel ist:
    http://theolounge.wordpress.com/2008/01/30/ist-die-bibel-gottes-wort/

    Soll sie nicht entwerten und schon gar nicht Jesus als den Christus ablehnen. Aber ist hilfreich, damit man sich nicht verrennt gedanklich.

  4. hallo, habe ich gelesen, schon lange bevor ich hier schrieb. Wie bitte rechtfertigst du „ökumene“ mit der heiligen schrift, was hat die katholische kirche mit gott zu tun und welche einheit mit muslimen strebt ihr an?
    Wer von euch ist von neuem geboren? wer von euch glaubt, dass er in CHRISTUS eine neue schöpfung ist? wer von euch glaubt, dass sein altes EGO mit CHRISTUS gestorben ist?
    Sag’s mir!

  5. Ökumene ist für mich Einheit der Gläubigen innerhalb der Vielheit.

    Katholische Kirche nehme ich erstmal beim Namen, katholos bedeutet allgemeingültig. Sie entwickelte sich aus der Urgemeinde und hat den Glauben an Christus bewahrt.
    Im Laufe der Zeit gab es Abspaltungen: die Vielfalt, die aber vom Grundgedanken her dennoch Einheit ist, wenn man die ganzen kirchenrechtlichen Sonderansichten nicht betont.

    Ich bin neu geboren in Christus, wenns Dich interessiert.

  6. nun gut, ich weiss nicht, wie du diese diversitäten unter einen hut bringen kannst. „katholisch“ war ja anfangs in ordnung, aber „römisch“ ist absolut nicht in ordnung. über soviel ungereimtheiten und schlechte absichten kann man meiner meinung nach nicht hinwegsehen. einheit gibt es doch nur unter den von Jesus Christus selbst geäusserten parametern: Wie denn götzendiener und ungläubige hier hineinpassen, ist mir absolut unverständlich. Das ist kein radikales evangelium, sondern wischiwaschi. Da könnte man dann unter umständen auch hindus, buddhisten und andere miteinschliessen – und darauf läuft es gemäss der röm kath. leitung auch hinaus. Wir sollen aber der in der finsternis wohnenden welt das evangelium verkündigen – ja bitte, welches denn? Und woran messen uns die nicht bekehrten menschen? wohl doch an unseren früchten: Liebe, Güte, Wahrheit, Heiligkeit u.a.m. Die RKK hat aber offensichtlich andere früchte…

  7. Das Problem ist, dass jede Religion meint, sie sei die Wahre und Einzige. Das kann bis zum Krieg führen.

    Ich sehe es so, dass es verschiedene Zugänge sind zu einer metaphysischen Realität.

    Der Weg, den uns Jesus als der Christus aufgezeigt hat, ist der für mich gangbare und ich empfehle ihn auch gerne weiter. Aufdrängen tu ich ihn nicht.

    Ich denke, darum geht es auch: man kann von Jesus und seiner Botschaft erzählen. Aber man sollte dennoch Nächstenliebe denen gegenüber üben, die anderer Meinung sind. So verstehe ich nämlich die Botschaft des Evangeliums auch.

  8. nächstenliebe gegenüber jedermann ist voll klar; aber wenn du verkündest, dass jesus der einzige weg zum vater ist, und zwar für alle menschen ohne ausnahme, und dass, wer diesen weg nicht geht, verloren ist, dann wirst du auf wenig verständnis stossen. aber diese wahrheit müssen wir verkünden, das ist keine option, das ist ein befehl – denn Gott will nicht, dass ein einziger verloren geht, sondern dass alle gerettet werden.

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