
Am Sonntagnachmittag (21.9.) stand das Martin-Niemöller-Haus in der Alsbach in Herborn ganz im Zeichen Afrikas. Foyer und Gottesdienstraum waren mit afrikanischen Gegenständen wie Tüchern, Trommeln und Kunstgegenständen geschmückt. Mit einem besonderen Gottesdienst erinnerte der Tansania-Arbeitskreis des Dekanates Herborn an die nun schon seit 23 Jahren bestehende Partnerschaft mit der Evangelischen Akademie in Ruhija, Tansania.
Die musikalische Begleitung übernahm der Amani-Gospelchor aus dem Dekanat Gladenbach. Ihm und seinem Leiter Lee Cosmas Ndeyi gelang es schnell, die Zuhörer zum Mitsingen und Mitmachen anzuregen.
In einem Kurzinterview gab Yoram Karusya, der als Austauschpfarrer für einige Zeit in Deutschland lebt, seine persönlichen Eindrücke vom Leben in Deutschland wieder.
Bilder von Ruhija unterstrichen die gegenseitige Verbundenheit, die sich auch in der Tatsache widerspiegelt, dass dort am gleichen Tag ein Partnerschaftsgottesdienst gefeiert wurde.
Die Predigt hielt Dr. Fidon Mwombeki, Generalsekretär der Vereinigten Evangelischen Mission. Er unterstrich die Wichtigkeit der Partnerschaft zwischen christlichen Gemeinden weltweit, um sich gegenseitig zu ermutigen, zu unterstützen und Gottes Liebe sichtbar werden zu lassen.
Dekanin Annegret Puttkammer übernahm die Aufgabe, eine 6-köpfige Besuchergruppe aus dem Dekanat Herborn, die im Oktober Tansania bereisen wird, unter den Segen Gottes zu stellen.
Nach dem Gottesdienst blieb genug Gelegenheit, bei Snacks und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem bot der Weltladen der Kirchengemeinde Siegbach eine große Palette fair gehandelter Waren zum Verkauf an.
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