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Kakaobohnen und Kinderarbeit

Gestern abend kam im Polit-Magazin Monitor ein Bericht über die Kakao- und Schokoladen-Industrie hier in Deutschland, aus dem hervorging, dass noch immer Kakaobohnen mit Kinderarbeit geerntet werden. Walter Jungbauer, einer der Autoren des Gemeinschaftsblogs „Theolounge“ hat dazu einen lesenwerten Beitrag geschrieben.

Tipp: Fair gehandelte Schokolade kann man in rund 800 Weltläden, zahlreichen Bio- und Naturkostläden, sowie in 24.000 Supermärkten kaufen — auch im Dillkreis — oder online bestellen, z.B. bei der gepa und bei El Puente. Fair gehandelte Schokolade erkennt man am TransFair-Siegel.

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6 Antworten

  1. man muss es immer und immer wieder betonen, dass wir zu einem großen teil den erschwinglichen luxus unseres täglichen lebens den elenden lebensbedingungen derer verdanken, die die rohstoffe in afrika und südamerika z.t. als tagelöhner anbauen oder den landeigentümern und bauern die zu „klein“ sind, um selbst über preise verhandeln zu können und an erpresserische großhandelsketten verkaufen „MÜSSEN“ !

    das gilt im übrigen nicht nur für „bittere schokolade“, auch tee, kaffe, bananen und viele andere produikte, auf die wir nur ungern verzichten, unterliegen den „gesetzen des freien marktes“, sprich: den ausbeuterregularien!

    es ist noch gar nicht sooo lange her, dass deutsche normalbürger sich diese dinge nicht leisten konnten.

    das ungleichgewicht wird immer größer, doch wo wir ein klein wenig für gerechten handeln sorgen können, sollten wir das auch unbedingt tun!

  2. Danke für diesen Kommentar. Es stimmt, nicht nur Schokolade, sondern auch viele andere Produkte sind für uns nur deshalb so „billig“, weil die Erzeuger keine gerechten Löhne bekommen und die Natur rücksichtslos ausgebeutet wird. Dagegen wehrt sich der faire Handel.

    Es gibt mittlerweile eine Menge qualitativ hochwertiger Produkte aus Fairem Handel zu erschwinglichen Preisen. Davon kann man sich durch einen Besuch im nächstgelegenen Eine-Weltladen leicht überzeugen.

  3. […] seit zwei Jahren existierende Blog bietet Kategorien zur Bibel, zu Konflikten und verrät, was Kakaobohnen mit Kinderarbeit auf sich haben- und inwiefern Deutschland indirekt mitverzweigt ist. “Der Titel dieses […]

  4. Bei meiner Recherche bin ich auf diesen Blog gestoßen. Es ist wichtig, den Menschen klar zu machen, was für Auswirkungen der Konsum hier in Deutschland auf die Bevölkerung, insbesondere die Kinder, ärmerer Länder hat. Wer sich für das Thema interessiert, findet auf der Homepage http://www.aktiv-gegen-Kinderarbeit.de weitere Informationen über Produkte, die mittels Kinderarbeit hergestellt werden, die Verbreitung in den einzelnen Ländern, sowie eine Firmenliste.

  5. Danke für diesen nützlichen Hinweis

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