Fairer Kaffee in die Kirchen

transfairDer „faire Handel“ boomt. In Deutschland erhöhte sich der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 110 Millionen Euro. Hauptprodukte sind Kaffee, Bananen und Süßwaren. Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) setzen sich dafür ein, dass „fairer Kaffee in die Kirchen“ kommt. Bei der Fairen Woche in Berlin stellten die beiden Hilfswerke ihre gleichnamige Aktion vor. Eröffnet wurde die Kaffeetafel durch Prälat Stephan Reimers, dem Bevollmächtigten des Rates der EKD. „Kaffee-Erzeuger leben oft in bitterer Armut“, betonte Reimers, der Aufsichtsratsmitglied des EED ist. Dass es auch anders gehe, mache der faire Handel deutlich. Den kleinbäuerlichen Produzenten werde für ihre Erzeugnisse ein garantierter und fairer Mindestpreis gezahlt, der über dem oft ruinös niedrigen Weltmarktpreis liege. „Der Fairtrade-Preis berücksichtigt die tatsächlichen Produktionskosten und er verschafft den Erzeugern ein sicheres Einkommen“, so Reimers.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm92_2007_eed_fairer_handel.html
http://www.ekd.de/aktuell/55063.html

(Quelle: EKD-Newsletter Nr. 259, 25. September 2007)

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