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Ökumenischer Arbeitskreis widmet sich „Krankheit und Tod“

Der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg bietet im November eine Vortragsreihe zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum und den Religionen“ an.

Gestern abend war der erste Vortrag dieser Reihe, der unter dem Thema „Krankheit und Tod in den Weltreligionen“ stand. Leider war der angekündigte Referent, der Religionswissenschaftler und evangelische Pfarrer Carsten Koch aus Dillenburg, erkrankt. Stattdessen hielt der systematische Theologe und katholische Bezirksreferent des Bezirks Limburg, Dr. Georg Poell, den Vortrag, setzte dabei aber etwas andere Schwerpunkte.

In mehreren Schritten führte er die ca. 40 Zuhörer an das Thema heran. „Der Tod ist die Grundfrage, auf die jeder Mensch eine Antwort finden muss“, so Poell. Die ältesten Zeugnisse der menschlichen Kultur seien Grabfunde, von denen her wir auf frühe Bestattungsriten schließen könnten.

Der Referent ging in seinem Vortrag auf Vorstellungen über den Tod und das Leben nach dem Tod in verschiedenen Religionen ein. So werde der Tod als Schicksal und Strafe, oder auch als Übergang in ein anderes Leben angesehen.

Poells Vortrag gipfelte in einem Zitat des französischen Philosophen Gabriel Marcel: „Einen Menschen lieben heißt, ihm sagen: Du wirst nicht sterben.“ Er machte Mut zu einem aufgeklärten Umgang mit Krankheit und Tod.

Die Vortragsreihe wird fortgesetzt: am kommenden Montag wird Pfarrer Jörg Bickelhaupt, der Beauftragte für Interkonfessionelle Fragen am Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt, auf Aspekte des Themas aus christlicher Sicht näher eingehen. Der Abend ist übertitelt: „Krankheit und Tod im Christentum“.

Der dritte Abend am Montag, 19. November, widmet sich in drei Kurzreferaten und einem anschließenden Podiumsgespräch alltäglichen Fragen. „Wie Kinder mit Trauer und Tod umgehen“, dazu hält die Trauerbegleiterin Cordula Weyand aus Rothenbach einen Kurzvortag. Dr. Wilhelm Hirlinger, Chefarzt für Anästhesie an den Dill-Kliniken in Dillenburg, referiert zum Thema „Umgang mit Schwerstkranken und deren Angehörigen“. Und schließlich wird als weiterer Redner Roland Schönfelder, der Geschäftsführer des Hospizvereins Herborn, zum Thema „Begleitung von Sterbenden“ referieren.

Beide Veranstaltungen finden jeweils um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg statt.

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