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Ist die Welt noch zu retten?

Das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau lädt am Montag, 19. Januar 2009 um 18 Uhr zu einem Vortrag von Franz-Josef Radermacher zum Thema „Ist die Welt noch zu retten? Über Balance oder Zerstörung unserer Welt und den Global Marshall Plan“ in die Alte Nikolaikirche in Frankfurt am Main ein. Moderiert wird die Veranstaltung von Klaus Eibach, Propst für Oberhessen. Thema des Abends ist die Global Marshall Plan Initiative. Das Zentrum Ökumene der EKHN möchte für diese Initiative, die sich für die Umsetzung der Milleniumsziele einsetzt, werben.

Die Global Marshall Plan Initiative wurde am 16. Mai 2003 von sechzehn Nichtregierungsorganisationen in Frankfurt am Main gegründet. Die Gründer kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft: Wirtschafts- und Umweltverbände, karitative und kirchliche Organisationen, dem Club of Rome und anderen. Die Initiative versteht sich nicht als Konkurrenz zu anderen Organisationen.Vielmehr ist sie offen für alle Ideen, die der Verwirklichung ihrer Ziele dienen können. Sie möchte eine Plattform für den gegenseitigen Austausch aller gesellschaftlichen Kräfte bieten — lösungsorientiert und pragmatisch.

Ziel der Global Marshall Plan Initiative ist die Schaffung eines globalen Ordnungsrahmens für die globalisierte Ökonomie. Das langfristige Ziel ist die Schaffung einer ökosozialen Marktwirtschaft,die Märkte und Wettbewerb mit hohen Standards koppelt und damit eine nachhaltige globale Entwicklung ermöglicht. Zugleich wird eine Verbesserung der demokratischen und verantwortungsvollen globalen Regierungsführung mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft angestrebt. Der Global Marshall Plan stellt einen Zwischenschritt zur Erreichung dieser weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft dar.Die Initiative wird von Wirtschaftsvertretern, Politikern und Globalisierungskritikern unterstützt. Dutzende Landes- und Gemeindeparlamente in Deutschland, Österreich und Italien stellen sich bereits hinter die Initiative.

Franz-Josef Radermacher ist Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung in Ulm und Professor für „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm. Radermacher arbeitet und forscht zur anwendungsorientiertenWissenverarbeitung mit Bezug zu Unternehmen und Wirtschaft. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Themen Globalisierung, nachhaltige Entwicklung, Weltbevölkerungsentwicklung, interkultureller Dialog, Umweltschutz, soziale Fragen, Global Governance und dem Weg in die weltweite Informations-und Wissensgesellschaft. Der 58-jährige ist zudem Autor von über 300 wissenschaftlichen Arbeiten, unter anderem hat er die Bücher: „Balance oder Zerstörung — Ökosoziale Marktwirtschaft als Schlüssel zu einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung“ und „Welt mit Zukunft — Überleben im 21. Jahrhundert“geschrieben. Für die Global Marshall Plan Initiative hält Radermacher darüber Vorträge und möchte damit über die Initiative informieren und weitere Unterstützer finden.

Presse-Kontakt: Dr. Ute I. Greifenstein, Tel: 069 – 976518-35, ute.greifenstein@zoe-ekhn.de, www.zentrum-oekumene-ekhn.de

(Quelle: Zentrum Ökumene der EKHN, Pressemitteilung vom 19.12.2008)

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Eine Antwort

  1. Sieht man den „Globale Marshall Plan“, im Sinne einer evolutionären Veränderung, als ersten kleinen Schritt den jeder mitgehen kann, in Richtung eines revolutionären Systemwechsels … dann und nur, dann sage ich: Machen wir den ersten Schritt!

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