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In Burg ein Wochenende wie in Taizé verbracht

Taizé2009

Ein „Wochenende wie in Taizé“ haben von Freitag, 25. September bis Sonntag, 27. September über 30 Taizé-Freunde in Burg verbracht. (Foto: Privat)

Ein „Wochenende wie in Taizé“ haben von Freitag, 25. September bis Sonntag, 27. September über 30 Taizé-Freunde in Burg verbracht. Eingeladen hatte dazu die Taizé-Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Ambachtal.

Obwohl die Teilnehmer vor allem aus der näheren Umgebung kamen,  blieben die meisten die ganze Zeit in Burg und übernachteten im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde.  Der Tagesablauf mit Gebeten und Gesängen war dem in Taizé nachempfunden. Das gesamte Wochenende sowie die Gebete standen unter dem Thema „Hoffnung und Freude“. Nach einem typischen Taizé-Essen (Fischstäbchen mit Kartoffelbrei – in Taizé wird freitags Fisch gegessen) ging es Freitagabend los mit dem Abendgebet im wunderschön dekorierten Gemeindehaus.

Samstag und Sonntag wurde um 8.30 Uhr mit dem Morgengebet in der Burger Kirche begonnen. Die Atmosphäre und die einfach gehaltene Dekoration ähnelten der romanischen Dorfkirche in Taizé. Es folgte eine Bibelarbeit des Ambachtaler Pfarrers Stefan Schneider (Samstag) bzw. Salvatore Bohl aus Cleeberg (Sonntag) und anschließend Gesprächsgruppen.

Am Samstagnachmittag wurden verschiedene Workshops angeboten: Kreuzwegbilder auf Leinwände malen, Stille und Meditation in der Kirche, Bewegungs- und Spieleworkshop sowie das Bauen von Bänken.  Am Sonntagnachmittag wurde das Gemeindehaus für die Besucher der „Nacht der Lichter“ hergerichtet, danach gab es einen einstündigen Stillespaziergang.

Vor allem das Abendgebet in der Taizé-Kirche im Gemeindehaus war etwas ganz Besonderes. „Das Gebet und die gesamte Liturgie war sehr intensiv und berührend, so wie man es sonst nur in Taizé erlebt“ berichtet Mario Passauer, der die Taizé-Gruppe Ambachtal leitet. „Die Teilnehmer waren so ergriffen, dass nacheinander so manchen die Tränen kamen.“  Danach wurde noch bis nach Mitternacht im „Oyak“ (ein Kiosk und Treffpunkt am Abend) beim Feiern, Spielen und Plaudern Gemeinschaft erlebt.

Höhepunkt des Wochenendes war die „Nacht der Lichter“ am Sonntagabend um 19 Uhr. Rund 100 Taizé-Begeisterte waren dazu zusammengekommen. Eine Posaune, zwei Trompeten, eine Flöte, eine Gitarre sowie die Dekanatskirchenmusikerin Andrea Zerbe am Klavinova bzw. E-Piano begleiteten die Lieder. Gemeinschaft kennt keine Grenzen: Ein Mitglied der Taizé-Gruppe konnte die Nacht der Lichter per Internet sogar in Warschau mitverfolgen.

Im Anschluss an die Nacht der Lichter bestand die Möglichkeit zu Gesprächen im Oyak. Vor dem Oyak wurde ein Meer aus Kerzen aufgestellt und man konnte noch etwas auf den selbst gebauten Bänken verweilen. Eine Mutter meinte: „Jetzt kann ich meine Tochter verstehen“ (die Tochter war im Sommer nach Taizé gefahren).

Die Resonanz der Teilnehmer auf das Wochenende war so positiv, dass der Wunsch aufkam, einmal eine ganze Woche wie in Taizé zu veranstalten. Insider munkeln schon über einen Termin in 2010. Dieser ist aber noch streng geheim.

Schon jetzt sind alle Taizé-Interessierten zu den Freitagstreffen im Oyak und jeden dritten Freitag im Monat zum Taizé-Gebet in Burg eingeladen. Weitere Informationen dazu gibt Mario Passauer, Bornwiesenstr.9, 35745 Herborn / Amdorf 02772/924128, mail: elkeumario@aol.com

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