Abschied von Stephanie Franz

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Stephanie Franz geht im November nach Tansania. Foto: Becker-von Wolff

Der Landesverband der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau hat Stephanie Franz, die seit 2005 Referentin für Frauen Bildung Spiritualität in Nord-Nassau war, aus der Frauenarbeit verabschiedet. Franz wechselt zur Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und wird im November nach Tansania reisen.

Rund 200 Menschen haben in Herborn einen bewegenden Gottesdienst erlebt, in dem die Referentin von ihren Kolleginnen aus der Evangelischen Frauenarbeit verabschiedet und gleichzeitig von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) nach Tansania entsandt wurde. 

Den Gottesdienst leiteten Pfarrerin Karin Böhmer und Kristin Flach-Köhler, Referentin für Frauen Bildung Spiritualität in Rheinhessen. „Unser Gottesdienst zum Abschied von Stephanie Franz ist ein Erntedank-Gottesdienst, ein Dank für die Zeit, in der wir mit Stephanie Franz zusammen arbeiten durften“, sagte Böhmer, „Die Zeit mit ihr war für unsere Frauenarbeit eine Zeit der Fülle.“

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Jutta Beldermann, Leiterin der Abteilung Deutschland der VEM, leitete im Gottesdienst die Aussendung ein.

Stephanie Franz wurde von Dr. Fidon Mwombeki, dem Generalsekretär der VEM, nach Tansania ausgesandt, begleitet von sechs Voten mit Segensworten, die Propst Michael Karg und weitere Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sprachen.

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Stephanie Franz wurde von Dr. Fidon Mwombeki, dem Generalsekretär der VEM, nach Tansania ausgesandt.

Propst Michael Karg würdigte das Engagement von Stephanie Franz: „Sie hat neue Impulse in die Arbeit der Evangelischen Frauen in Nord-Nassau eingebracht und jüngere Frauen mit neuen Angeboten angesprochen. “ Er sagte, „Auf Wiedersehen bis nächstes Jahr zur Vollversammlung der VEM in Daressalam.“

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Auch Propst Michael Karg würdigte das Engagement von Stephanie Franz

Dekanin Annegret Puttkammer blickte auf die gute Zusammenarbeit im Dekanat Herborn zurück, ebenso Anna Maria Kremer, Diözesanreferentin der Katholischen Frauen Deutschland, auf die ökumenische Zusammenarbeit und den Weltgebetstag. Kornelia Kachunga, eine Mitbewohnerin der Ökumenischen Wohngemeinschaft des VEM in Wuppertal, die Franz bis Ende 2004 geleitet hatte, trug mit ihrem afrikanischen Mann einen musikalischen Gruß vor.

Sylvia Puchert, die geschäftsführende Pfarrerin des Frauenverbands, sagte: „Stephanie Franz hat mit ihrer Glaubensfreude Herzen geöffnet. Nun öffnet sie ein Fenster zur Ökumene. “ Der Abschied von Stephanie Franz fällt vielen Frauen in Nord-Nassau schwer. Auch Sylvia Puchert bedauerte: „Wir freuen uns mit Stephanie Franz, dass für sie mit der Entsendung nach Tansania mehrere Wünsche in Erfüllung gehen und sie dort zur Pfarrerin ordiniert werden wird. Gleichzeitig bedauern wir sehr, sie als Referentin für Frauen Bildung Spiritualität in Nord-Nassau zu verlieren. Ihre fröhliche unkomplizierte Art, ihre Gabe, auf Menschen zuzugehen und ihre Kompetenz als Theologin haben die Verbandsarbeit sehr bereichert.“

Stephanie Franz sagte: „Es fällt mir nicht leicht zu gehen, aber ich habe lange gewartet, fast zwanzig Jahre.“ Ursprünglich hatte sie bereits bei ihrem freiwilligen sozialen Jahr bei der VEM ausreisen sollen, blieb dann aber in der Ökumenischen Werkstatt des VEM. Die weltweite Ökumene begleitete sie seither in allen ihren beruflichen Stationen. Bei Ihrem Rückblick sagte sie „Es war für mich eine gute Zeit in Nord-Nassau. Die evangelischen Frauen haben es mir ganz leicht gemacht, anzukommen und mich mit hineingenommen in die Arbeit mit Frauen in ihren Dekanaten. Gemeinsam haben wir in den fünf Jahren viel erlebt.“

Sie verabschiedete sich mit einer Einladung nach Tansania: „Ich habe ein großes Haus, kommen sie vorbei.“ Ab Mitte November wird sie in der Ost- und Küsten-Diözese der Evangelischen Lutherischen Kirche von Tansania arbeiten und die deutsche Gemeinde in Daressalam betreuen. Die Stelle der Referentin für Frauen Bildung Spiritualität in Nord-Nassau soll zum 1. Januar wieder besetzt werden.

(Text: Newsletter für die Dekanate Dillenburg und Herborn 41/42-2009, Links und Fotos: Uwe Seibert)

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