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Stadtrundgang zum Thema „Globalisierung“ und „Rohstoffe“

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Zur Zeit ist auf Initiative des „Eine-Welt-Kreises“ der katholischen „St. Petrus“-Gemeinde Herborn in der Alten Färberei („Haus der Vereine“) in Herborns Mühlbach eine Fotoausstellung zum Thema „Rohstoffe: Für eine gerechte Welt?!“ zu sehen.

Die bundesweit gezeigte Ausstellung wurde vom Bonn International Center for Conversion (BICC) in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt, medico international, MISEREOR und anderen Organisationen im Rahmen eines „Rohstoffbündnisses für eine gerechte Welt“ zusammengestellt. Sie verdeutlicht mit 27 bebilderten Plakaten und leicht verständlichen Kurztexten die globale Bedeutung von Rohstoffen im Hinblick auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Welt.

Aus über 50 Entwicklungsländern werden große Mengen wertvoller Rohstoffe exportiert, auf die die Weltwirtschaft angewiesen ist. Ohne Coltan aus dem Kongo würden Handys nicht funktionieren und ohne Erdöl stehen alle Räder still. Doch für viele Förderländer des Südens ist ihr Rohstoffreichtum ein Fluch: Die Natur wird zerstört, die Bevölkerung verliert ihr Land und durch geschmuggelte“Blutdiamanten” werden Bürgerkriege finanziert. Die Ausstellung zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten für Verbraucher auf.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Ausstellung eröffnet. „Wir wollen zu gerechten Handelsbeziehungen mit den Ländern des Südens beitragen“, erklärte Frank Sträßer vom „Eine-Welt-Kreis“ der katholischen „St. Petrus“-Gemeinde, der seit über 20 Jahren im fairen Handel aktiv ist.

Teil der Eröffnung war auch ein Stadtrundgang mit Stadtführer Dr. Horst Becker, bei dem dieser die Thematik der Ausstellung anhand von Herborns Wirtschaftsgeschichte verdeutlichte. So erfuhren die Interessierten, warum in Herborn im 18 Jahrhundert die Wolltuchmacherei zu Ende ging, wie für die Holzkohleherstellung Wälder abgeholzt wurden und vieles anderes mehr.

Nach dem Besuch der Fotoausstellung konnten die Besucher an einem Quiz teilnehmen und eine Unterschriftenliste mit unterschreiben, in der die Überwachung von Sozial- und Umweltstandards gefordert wird.

Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung besteht noch bis Mittwoch (16. Juni) jeweils von 14 bis 19 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist ab 10 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zur Ausstellung findet man im Internet unter www.rohstoffgerechtigkeit.de

Weitere Hintergrundinformationen (via Pax Christi)

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