Vielsaitige Musikerin warb für Hilfsorganisation

Zaiga Vilde zauberte auf ihrer „Kokle“ besinnliche Klangfarben und warb für die Hilfsorganisation "Global Aid Network"

Einen musikalisch-besinnlichen Abend der leisen Töne gestaltete die lettische Künstlerin Zaiga Vilde am Donnerstagabend im voll besetzten Donsbacher Dorfgemeinschaftshaus. Mit ihrer „Kokle“, einer Art Tischharfe, die weltweit nur in Lettland von einem Meister des Fachs gebaut wird, zauberte die in Riga aufgewachsene Musikerin Klangfarben, wie sie wohl nur diesem Original lettischen Nationalinstrument entlockt werden können. Beruhigend leise, manchmal aber auch flott bewegte Töne wurden von den Besuchern des Evangelischen Allianzabends mit reichlich Applaus versehen.

„Meine Kokle und ich – wir sind ein unzertrennliches Paar“, sagt Zaiga Vilde. Sie übt täglich mehrere Stunden und kann sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Das spürte man ihren gefühlvoll und virtuos gespielten klassischen (Romanze, Serenade) und volkstümlichen (Herbsttanz) Harfenstücken förmlich ab.

Zaiga Vilde, die bei der Giessener Hilfsorganisation Global Aid Network (GAiN) als Sekretärin und Koordinatorin für die Arbeit in Lettland tätig ist, verband ihre Musik an diesem Abend mit einer Präsentation des Hilfswerkes. GAiN arbeitet seit 1990 weltweit in Kooperation mit „Campus für Christus“, einer der größten christlichen Organisationen weltweit, die ausschließlich durch Spenden finanziert wird. So auch die Mitarbeiter von GAiN, die alle einen persönlichen Freundeskreis brauchen, der ihnen durch regelmäßige oder sporadische Spenden ihren Dienst ermöglicht.

Ein Bibelwort prägt die Arbeit von GAiN: „Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!“ (Jesaja 58,7). Von Gießen aus starten im Monat ca. fünf LKW-Transporte in notleidende Länder, auch Verschiffungen der  Hilfsgütertransporte werden organisiert. Zahlreiche Sammelstellen in Deutschland und eine gut ausgebaute Logistik sorgen dafür, dass Schuhe, Kleidung, Kindersachen, medizinischer Bedarf, Haushaltsgeräte und Hygieneartikel ankommen, wo sie am Nötigsten gebraucht werden.

Besonders hob die junge Musikerin die „Schulranzenaktion“ hervor. Unter dem Stichwort: „Helfen macht Schule“ geht es dabei darum, ausrangierte Schulranzen mit einer Grundausstattung an Schülerbedarf zu füllen, die dann in Not leidende Ländern geschickt werden. Infos unter: www.gain-germany.org/gain/content/aktuell/schulranzen-aktion.php.

(Foto und Text: Volker Lommel, Bearbeitung und Links: Uwe Seibert).

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