Warum ich den „Weltgebetstag der Frauen“ liebe

Jedes Jahr am ersten Freitag im März ist „Weltgebetstag„, der auch in unserer Region in vielen Gemeinden gefeiert wird. Gestern war es wieder so weit. Obwohl er oft auch „Weltgebetstag der Frauen“ genannt wird, soll dies eigentlich keine reine Frauenveranstaltung sein, auch wenn manche es so verstehen.

Frauen — immer aus einem anderen Land — sind es, die jedes Jahr die Gottesdienstordnung vorbereiten. Dieses Jahr waren es Frauen aus Malaysia. Unterstützt werden Projekte von Frauen und für Frauen. Und die Gottesdienste werden – natürlich – überwiegend von Frauen durchgeführt und besucht. Selten lassen sich Männer dort blicken. Dabei ist das eine tolle Veranstaltung, an der ich jedes Jahr gerne teilnehme und bei der ich oft auch mitarbeite.

Ich liebe den Weltgebetstag, weil es eine im besten Sinne ökumenische Veranstaltung ist: Frauen aus verschiedenen Konfessionen und Gemeinden bereiten die Gottesdienstordnung vor und ökumenisch gesinnte Frauen (und manchmal auch ein paar Männer) führen ihn weltweit durch.

Es geht dabei vor allem auch um die weltweite Ökumene: Wie geht es unseren Brüdern und Schwestern in anderen Ländern? Was bewegt sie und wie leben sie ihren Glauben? Wo brauchen sie unsere Unterstützung und was können wir von ihnen lernen?

Das Ganze ist verpackt in eine abwechslungsreiche und farbenfrohe Gestaltung mit vielen Beteiligten. Hinterher gibt es immer ein gutes Essen, meist nach Rezepten aus dem jeweiligen Land, um das es geht.

Ich war gestern in Eibach mit dabei und habe den Gottesdienst und das anschließende Essen sehr genossen. Hier sind ein paar Eindrücke, durch die Sie vielleicht Lust bekommen, im nächsten Jahr auch mitzumachen. Dann geht es übrigens um Frankreich – ein gutes Essen ist also auch wieder zu erwarten :-).

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Eine Antwort

  1. Den Weltgebetstag liebe ich auch, schon seit Jahren! Nirgendwo sonst erlebe ich Ökumene so reich und bunt und selbstverständlich. Über das Essen aus Frankreich nach dem WGT im nächsten Jahr haben wir uns gestern schon unterhalten: Froschschenkel? Schnecken? Schön, dass man über diesen Gottesdienst dann auch seine kulinarischen Vorurteile ein wenig revidieren kann…

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