Beatrix Schlausch für ehrenamtliches Engagement geehrt

Foto: C. Kirchhoff

Nach elf Jahren Amtszeit ist Schluss: Die Katholische Kirche hat die Präsidentin der Diözesanversammlung des Bistums Limburg, Beatrix Schlausch, mit einem Fest im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden verabschiedet. (weiterlesen auf mittelhessen.de)

Beatrix Schlausch lebt in Dillenburg und ist eine der aktivsten Laien im Bistum Limburg. Völlig zu Recht hat Papst Benedikt XVI. sie jetzt dafür mit dem Titel „Dame des Silvesterordens“ ausgezeichnet, einem der höchsten Orden in der römisch-katholischen Kirche.

Als Präsidentin der Diözesanversammlung und in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für Caritas, Weltladen, etc. war Beatrix Schlausch viel mit dem Auto unterwegs zu diversen Treffen und Sitzungen. In seiner Laudatio meinte Bischof Tebartz-van Elst: „Wo immer ich hinkam, waren Sie schon da.“ Einige Reisen zu Partnerkirchen führten sie bis nach Afrika und Asien.

Ich kenne Beatrix seit vielen Jahren und hatte beruflich schon oft mit ihr zu tun. Sie ist eine echte „Powerfrau“. Ich war und bin immer wieder beeindruckt von ihrem vielfältigen Engagement bei allen möglichen kirchlichen, karitativen und politischen Themen und ihrer Ausdauer im ehrenamtlichen Einsatz für ihre Kirche. Oft scheint es mir, sie bringt damit mehr Zeit zu als mancher Hauptamtliche (ich inbegriffen).

Die Ökumene — vor Ort und weltweit — liegt ihr besonders am Herzen. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit im Eine-Weltladen in Dillenburg (wo ich auch mitmache). Zusammen haben wir in den letzten Jahren fair gehandelte Waren verkauft, sind zu Fairtrade-Seminaren gefahren und haben selbst welche organisiert.

Oft waren wir bei ökumenischen Treffen zusammen, manche haben wir zusammen mit anderen organisiert. Zusammen mit einem ökumenischen Team haben wir im Rahmen des Projektes „Bereitschaft zur Bewegung“ drei Abende für konfessionsverbindende Paare und zwei ökumenische Pilgerwege durchgeführt. Der dritte Pilgerweg ist gerade in Planung.

Jetzt hat Beatrix wieder mehr Zeit für Privates, aber wie ich sie kenne, wird sie immer noch in vielen Bereichen mitarbeiten. Und das ist auch gut so, denn das hält jung und wir brauchen Menschen wie sie, die sich aktiv in Kirche und Gesellschaft einbringen.  Ich wünsche Beatrix und ihrem Mann noch viele gute und gesunde Jahre!

Hier ist ein Videoclip, in dem ein Portrait von Beatrix und ihrer Tätigkeit als Präsidentin der Diözesanversammlung gezeigt wird:

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