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Vortrag: „Christen in Palästina – welche Zukunft erwartet sie?“

Der Freundeskreis Bethlehem der Evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach lädt ein zu einem Vortrag mit Dr. Mitri Raheb und Bischof Hans-Jürgen Abromeit

(via ev-dill.de) Der „Arabische Frühling“ ist immer wieder Thema der Weltnachrichten. Seine Folgen werden versucht einzuschätzen, doch von außen ist dies schwierig. Daher freut sich die Kirchengemeinde Ewersbach zusammen mit dem Freundeskreis Bethlehem darauf, durch Dr. Mitri Raheb Einblicke in die Lebenssituation vor Ort zu bekommen.

Als Christ lebt er im muslimischen Umfeld und gestaltet das öffentliche Leben bewusst mit. Schon seit 1989 ist der Freundeskreis Bethlehem in Bethlehem engagiert und mit Dr. Raheb in Kontakt. Spenden und regelmäßige Kollekten der Kirchengemeinde Ewersbach ermöglichen es die Arbeit aktiv zu unterstützen. Besuche und Berichte über das Erlebte halten den Kontakt und die Aufgabe hier in Ewersbach bewusst wach.

Die Geburtskirche in Bethlehem ist Weltkulturerbe geworden in diesem Jahr, davon hat die Welt Notiz genommen und viele Christen freuen sich darüber. Welche Bedeutung aber hat das gelebte Christentum in Bethlehem, in der Region dieser Tage? Unter welchen Bedingungen wird der christliche Glaube heute in der Geburtstadt Jesu gelebt? Hinter einer acht Meter hohen Mauer müssen die Menschen dort leben, abgeschnitten auch von vielerlei Infrastruktur wie beispielsweise den Universitäten.

Viele junge Christen suchen daher ihre Zukunft im Ausland. Darüber sollen die Vorträge von Dr. Mitri Raheb und Bischof Dr. Abromeit am 7. September 2012 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Rittershausen informieren.

Ziel der Veranstaltung ist es zu informieren, kritisch zu diskutieren, denn nur so kann die Verbundenheit mit den Christinnen und Christen in Palästina gestärkt werden. Durch die Taufe in Christus sind wir verbunden und brauchen die gegenseitige Hilfe in Wort und Tat. Dabei ist es inspirierend mit welcher Tatkraft und Mut Dr. Raheb für die Menschen vor Ort eintritt, als Frucht seines Glaubens.

Die Christen um Dr. Raheb haben in Bethlehem durch die Dar-al-Kalima-Einrichtungen viel erreicht: Kindergarten, Schule (Klassen 1-12), Fachhochschule für die Fakultäten Medien, Kunsthandwerk, Musik und Kommunikation sowie medizinischer Betreuung, Altenpflege und Erwachsenenbildung. Jungen Menschen bietet Dar-al-Kalima Möglichkeiten sich gut auszubilden und so eine Zukunft in ihrem Heimatland.

Der christliche Glaube zeigt sich in der praktischen Lebenshilfe für die Menschen vor Ort. Ist er damit ein Beitrag zur politischen Entwicklung in der Region, für Frieden und Gerechtigkeit unabhängig von der politischen Großwetterlage und damit unterstützenswert? Wie reagieren islamischen Gruppen vor Ort? Alle diese Fragen sollen Raum bekommen und einen Einblick in die Lage von Christinnen und Christen im Arabischen Frühling ermöglichen.

„Natürlich hoffen wir, dass wir Menschen hier für diese Arbeit dort begeistern können“, so sagt Manfred Manderbach, der Vorsitzende des Freundeskreises Bethlehem, „denn wir würden gerne noch mehr unterstützen als bisher.“

Die Kirchengemeinde Ewersbach sieht diesen Begegnungen mit Vorfreude entgegen: „Sicher ist schon jetzt, dass dieses Gespräch, das Wissen um das Leben der Christen in Palästina uns reich macht. Ihr gelebter Glaube und ihre Hoffnung macht uns Mut in unseren Lebensbezügen als Christinnen und Christen mit zu gestalten. So werden wir am Sonntag, 9. September, um 10.30 Uhr gemeinsam Gottesdienst mit Dr. Mitri Raheb feiern“, erzählt Pfarrerin Angelika Angerer.

 

» Kontakt:

  • Angelika Angerer, Telefon 02774 / 91 11 36
  • Manfred Manderbach, Telefon 02774 / 41 64
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Eine Antwort

  1. Christen haben in ganze Nahost nur in Kurdistan Schutz und Frieden gefunden.

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