Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission hat begonnen

Teilnehmer aus der EKHN bei der Vollversammlung der VEM in Nord-Sumatra: Uwe Seibert, Helga Rau, Wiebke Werner, Elisabeth Steinhard und Jörg Stähler (Foto: Uwe Seibert)

Unter dem Leitwort „Trachtet nach Frieden mit jedermann – Zusammenleben mit anderen Religionen “ wurde am Montag die 6. Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Berastagi /Indonesien (im Nordwesten Sumatras) eröffnet. Mehr als hundert Delegierte, Beobachter, Gäste und Experten werden bis zum 27. Oktober beraten. Die VEM-Vollversammlung ist das höchste Organ der Kirchengemeinschaft in drei Erdteilen und entscheidet über zukünftige Schwerpunkte der Zusammenarbeit innerhalb der VEM-Gemeinschaft.

Aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die neben fünf weiteren evangelischen Landeskirchen auch Mitglied der VEM ist, sind auch fünf Teilnehmer nach Berastagi gereist: als Delegierte der EKHN die stellvertretende Leiterin des Zentrum Ökumene der EKHN, Dr. Helga Rau, Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg und Pfarrer Jörg Stähler aus Wallau/Biedenkopf, außerdem Wiebke Werner als Jugenddelegierte der Region Deutschland und Elisabeth Steinhard als Vertreterin der Schwesterngemeinschaft der VEM.

Zu Beginn der Vollversammlung fand ein Studientag zum Thema ‚Interreligiöser Dialog’ statt.  „Während bei uns in Deutschland der interreligiöse Dialog meist auf intellektueller Ebene stattfindet, gelingt es manchen Partnerkirchen einen lebendigen Dialog auf ‚grassroot-level’ zu gestalten“ kommentiert begeistert Helga Rau.

„Ich finde die VEM sehr gut aufgestellt.“ meint Pfarrer Jörg Stähler, „Der Prozess von einem Missionswerk zu einer internationalen Missionsfamilie ist abgeschlossen. Nun geht es vor allem um die inhaltliche Arbeit und ihre Umsetzung vor Ort.“

Die Arbeit der VEM umfasst fünf Arbeitsbereiche: Evangelisation, Diakonie, anwaltschaft­liches Eintreten (advocacy), Entwicklung und Partnerschaft. In der Vollversammlung werden die Arbeitsschwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt.

„Ich bin beeindruckt von der Fülle der Projekte in den verschiedenen Regionen“, sagt Uwe Seibert. „Bei allem strebt man an, Geistliche und Laien, Männer und Frauen gleichermaßen einzubinden und zu fördern. Das ist ein sehr fortschrittliches Konzept von Mission, das ich in unserem Dekanat gerne mehr bekannt machen möchte.“

Weitere Informationen:

Advertisements

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Haben Sie Fragen? Hier können Sie Ihren Kommentare hinterlassen:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: