2000 Jahre Christen am Nil

Kopten_Liturgiebuch

Koptisches Liturgiebuch mit arabischer Kommentierung – Foto: U. Seibert

(via www.ev-dill.de) Über die vielfältigen Erfahrungen und die historische Entwicklung der Christenheit am Nil referiert Pfarrer Michael Kohlbacher aus Sinn auf Einladung des Ökumenischen Gesprächskreises im Dekanat Dillenburg am Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Manderbach, Dillenburger Straße 1.

„Der Themenabend knüpft an einen zurückliegenden Themenabend im Herbst vergangenen Jahres an“, sagt Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg. So habe Pfarrer Michael Kohlbacher 2013 den Zuhörern bereits einen Überblick über die Kirchengeschichte und Spiritualität der Kirchen in Osteuropa und im Orient vermittelt. Nun soll es speziell um die Kopten gehen, sagt Seibert.

Schon bald nach der Auferstehung Jesu kamen Glaubensboten auch in die großen Handelsstädte entlang des Nils. Die heutige koptisch-orthodoxe Kirche führt sich seither auf den Evangelisten Markus zurück. Unter heidnischen Kaisern haben viele Christen in Ägypten ihren Glauben trotz Folterungen und Hinrichtungen bekannt. In der späten Antike war Ägypten ein überwiegend von Christen bewohntes Land, das viele Impulse in die Ökumene gegeben hat. In den Wüsten versammelten sich die Gründerväter des Mönchtums.

Die Klöster wurden in Zeiten neuer Verfolgungen zu einer sicheren Zuflucht. Seit 640 leben die Christen Ägyptens ununterbrochen unter muslimischen Herrschern und haben in Auseinandersetzung mit der fremden Religion vielfältige Erfahrungen gemacht. Der Themenabend widmet sich der Frage: Wie spiegeln sich die besonderen historischen Erfahrungen der Christenheit am Nil in ihrem Glaubensleben?

Interessierte  sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg, unter Telefon 0 27 71 / 65 59 oder per Mail unter U.Seibert(at)ev-dill.de

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