Jahresrückblick 2014

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Nächste Woche feiern wir Weihnachten, in zwei Wochen ist der Jahreswechsel. In meinem Arbeitsbereich ist es gerade etwas ruhiger geworden. So nehme ich mir wieder die Zeit, einen Jahresrückblick zu schreiben. Ich erinnere darin noch einmal an einige Ereignisse aus dem Bereich Mission und Ökumene – hier in unserer Region und darüber hinaus. Wenn Sie auf die Links klicken, können Sie die dazugehörigen Artikel (zum Teil auf diesem Blog, zum Teil auch auf anderen Webseiten) noch einmal nachlesen. Viel Spaß dabei!

Zunächst will ich meine Freude mit Ihnen teilen, dass mein Blog seit seinen Anfängen im Mai 2006 schon über 150.000 mal besucht worden ist. Monatlich 700-800 mal kommen Interessierte – gezielt oder durch eine Suchmaschine geleitet – auf mein Blog und lesen die Beiträge. Und das, obwohl ich in den letzten Jahren mehr und mehr dazu übergegangen bin, Neuigkeiten aus Mission und Ökumene über die Facebookseite der Fachstelle Mission und Ökumene zu verbreiten. Das geht schneller und ist weniger aufwändig und auch die Leser dieser Kurznachrichten reagieren häufiger mit „Likes“ oder Kommentaren. Und doch möchte ich auch das Blog sowie auch meinen Infobrief Mission und Ökumene weiterhin nutzen, um Interessierte darüber zu informieren, was im Bereich Mission und Ökumene passiert.

Doch nun genug der Vorrede. Dies soll ja ein Rückblick werden. Ich gehe dabei chronologisch vor.

Januar

Vom 12. bis 19. Januar fand die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz statt. Das ist immer eine gute Gelegenheit, mit etwas anders geprägten Christen zusammen zu kommen. Ich war diesmal bei den Adventisten und den Jesus Freaks zu Besuch.

Ende Januar fand in Gladenbach ein Themenabend über die 10. Vollversammlung des Weltkirchenrats in Busan, Südkorea statt, bei dem Pfr. Matthias Ulrich und weitere Teilnehmer von ihren Eindrücken berichteten.

Februar

Anfang Februar gab es in Dillenburg zum zweiten Mal „Jugendkulturtage“, organisiert vom Arbeitskreis „Christliche Vielfalt“. Ich habe diesmal einen Workshop zum Thema „Fair play for fair life“ angeboten. Leider fiel der Workshop aus, weil keine Jugendlichen kamen, aber ich war dann im Lauf des Jahres noch öfter mit diesem Thema auf Tournee in diversen Gemeindegruppen. So war die Vorbereitung nicht ganz umsonst.

Ende Februar war der erste von vier Ökumenischen Gesprächsabende, die in diesem Jahr stattfanden. Pfarrer Jörg Stähler aus Dautphetal gab uns einen Einblick in die Partnerschaft der Evangelischen Dekanate Biedenkopf und Gladenbach mit zwei Evangelischen Dekanaten in Tansania.

März

Am Freitag, 7. März fanden weltweit und auch in unserer Region die ökumenischen Gottesdienste anlässlich des Weltgebetstages statt. Die Liturgie kam diesmal aus Ägypten.

Ebenfalls im März haben die evangelische und die römisch-katholische Kirche in Deutschland eine neue Ökumenische Sozialinitiative vorgestellt. In der Veröffentlichung werden zehn Aspekte einer gerechten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung dargestellt.

April

Im April fand in Haiger zum ersten Mal ein ökumenischer Jugendkreuzweg statt, den die Evangelische Jugend im Dekanat Dillenburg gemeinsam mit der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit Lahn-Dill-Eder organisierte.

Mai

Vom 30. April bis 4. Mai 2014 fand in Mainz unter dem Motto “Die Zukunft, die wir meinen – Leben statt Zerstörung” eine „Oekumenische Versammlung“ statt. Organisiert wurde diese von VertreterInnen eines ökumenischen Netzwerkes in Deutschland, in dem zahlreiche der Ökumene zugehörige Basisgruppen mitarbeiten.

Ende Mai gab es wieder einen Ökumenischen Gesprächsabend, diesmal zum Thema: „Lux lucet in tenebris – Die Glaubenskraft der Waldenser“ mit Pfarrerin i.R. Birgit Biesenbach, die selbst waldensische Wurzeln hat.

Juni

Ende Juni kamen 68 Delegierte der 36 Mitglieder der VEM in Wuppertal zur 7. VEM-Vollversammlung zusammen. Thema der Vollversammlung war „Kinderarmut und Menschenhandel.“

Juli

Ende Juli fand wieder ein Ökumenischer Gesprächsabend statt, diesmal in Langenaubach zum Thema: Missionsarbeit in Indonesien. Schwester Elisabeth Steinhard aus Kirburg, eine frühere Mitarbeiterin der VEM, berichtete dort über ihre Erfahrungen in Nordsumatra.

August

Im Frauentreff in Nanzenbach fand ein Nachmittag zum Thema „Faire Welt – was geht mich das an?“ statt. Dort habe ich Grundprinzipien des Fairen Handels und einige fair gehandelte Produkte vorgestellt. Diese konnte frau gleich im Anschluss auch kaufen und mitnehmen.

September

Anfang September fand der fünfte ökumenische Pilgerweg statt, der uns diesmal von Rittershausen entlang der Dietzhölze nach Sohl und von dort zurück nach Ewersbach führte. Über 90 Teilnehmer waren diesmal dabei, ein neuer Rekord!

Mitte September bekam das Dekanat Herborn Besuch aus Tansania. Zwei der Besucher waren auch zu Gast im Dekanat Dillenburg. Im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld in Dillenburg fand ein Ökumenischer Gesprächsabend zum Thema “Kirche und Ökumene in Tansania und Deutschland” statt.

Mitte September waren wir außerdem auch zu Besuch bei der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde in Siegen. Pfr. Paul-Ulrich Rabe hatte diese Exkursion organisiert.

Oktober

Im Oktober feierte der Weltladen Dillenburg seinen ersten Geburtstag und 20 Jahre Fairer Handel in Dillenburg. Aus diesem Anlass war in der Sparkasse Dillenburg drei Wochen lang die Ausstellung „Hessen fair-ändert“ zu sehen.

November

Im November fanden in Dillenburg wieder die „Ökumenischen Herbstvorträge“ statt, diesmal zum Thema „Barmherzigkeit und/oder Gerechtigkeit ?!“ Am dritten Abend in der Reihe gab es ein Podiumsgespräch mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften zum Thema „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, das ich moderiert habe.

Im Theologischen Seminar in Herborn gab es zum ersten Mal einen Vortrag aus der Reihe „Mission Lectures“ der VEM. Der ruandische Theologe Dr. Pascal Bataringaya referierte zum Thema „Wege zur Versöhnung – Die Rolle der Kirche in einem Versöhnungsprozess am Beispiel Ruandas“.

Dezember

In diesem Jahr lädt der Arbeitskreis Christliche Vielfalt – ein ökumenischer Arbeitskreis in der Stadt Dillenburg – dazu ein, die Vorweihnachtszeit besonders zu erleben. Das Programm ist vielfältig. Die Angebote reichen von Kirchenmusik bis hin zu Gottesdiensten an besonderen Orten. Organisiert wurde das Programm von der Stadt Dillenburg gemeinsam mit den christlichen Kirchen, Gemeinschaften und Gemeinden.

Soweit mein Rückblick. Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein gutes neues Jahr 2015!

Für Ihr Interesse an Mission und Ökumene und an meiner Arbeit dankt Ihnen

Uwe Seibert

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