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Impressionen vom Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

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Unsere Reisegruppe kurz vor der Abfahrt in Herborn (Foto: BvW)

Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart ist am Sonntag zu Ende gegangen. Wir waren mit einer Gruppe von über 40 Teilnehmern aus den Dekanaten Dillenburg und Herborn dort und hatten eine sehr schöne und sehr heiße Zeit.

Den Kirchentag erlebt jede(r) anders. Hier sind meine eigenen Eindrücke.

Nach der Anreise und dem Beziehen unserer Quartiere – zum Teil in Ludwigsburg, zum Teil in Stuttgart – startete der Kirchentag am Mitwochabend mit dem Eröffnungsgottesdienst und einem Abend der Begegnung. Dort konnte man leckere Speisen aus der Region Stuttgart probieren und an mehreren Bühnen Musik hören oder Tanzgruppen zusehen. Zum Abschluss gab es ein Lichtermeer, das aus den Kerzen der über 100.000 Besucher bestand.

Von Donnerstag bis Samstag begann das tägliche Programm zunächst mit Bibelarbeiten – zum Teil gehalten von Politikern und Prominenten aus unterschiedlichen Bereichen. Die Bibelarbeiten mit Margot Käßmann, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Frère Richard aus Taizé waren alle sehr gut besucht. Bei Margot Käßmann in der Hanns-Martin Schleyer-Halle waren rund 10.000 Zuhörer. Aber das war kein Problem, denn die Halle war riesig und alle fanden einen Platz.

Es hat mich bei früheren Kirchentagen immer geärgert, wenn man nicht mehr zu einer Veranstaltung konnte, weil der Raum bereits überfüllt war. Das habe ich diesmal so gut wie nie erlebt, auch nicht bei Podiumsgesprächen mit hochrangigen Politikern, die erfahrungsgemäß immer sehr viele Besucher anlocken, z.B. mit Bundespräsident Joachim Gauck zum Thema „Gutes Leben. Kluges Leben„, Entwicklungsminister Gerd Müller zum Thema „Flüchtlingspolitik neu denken„, Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema „Digital und klug?„, Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel zu „TTIP und die transatlantische Wertegemeinschaft“ und sogar bei der Veranstaltung mit Kofi Annan, Außeneminister Steinmeier und Bischof Nick Baines gab es noch wenige freie Plätze.

Eng und heiß war es dagegen in den S- und U-Bahnen. Da war es gut, immer ein kleines Handtuch und genug Wasser dabei zu haben. Auch in den Zelten beim Markt der Möglichkeiten waren gefühlte 40 C°. Da hat es mich diesmal nicht lange hingezogen.

Tagsüber und abends gab es geistliche und kulturelle Angebote für jeden Geschmack. Beim „Church Comedy Club“ in der Porsche-Arena konnte man die Kabarettisten Wilfried Schmickler, Vince Ebert und Christoph Sieber live erleben. Und selbst da gab es noch Platz für weitere Zuschauer.

Am Freitagabend ist beim Kirchentag immer Feierabendmahl. Mich hat es diesmal zum Männer-Abendmahl gezogen. Das ist eine ganz besondere Veranstaltung, bei der Männer auch mal ihre schwache Seite zeigen können.

Am Samstagabend gab es auf dem Schloßplatz eine Veranstaltung mit Samuel Harfst, Judy Bailey, Clemens Bittlinger, Duo Camillo und anderen bekannten Kirchentags-„Stars“. Das Wetter war warm und der Abend ein sehr schöner Abschluss.

Am Sonntag um 10 Uhr war dann der Abschlussgottesdienst, wieder mit rund 100.000 Teilnehmern. Danach ging’s zum Bus und wir sind relativ stauarm am Nachmittag in Herborn und Dillenburg angekommen.

In zwei Jahren (Ende Mai 2017) ist der Kirchentag in Berlin, mit einem Abschlussgottesdienst in Wittenberg. Wir hoffen, es gelingt uns, wieder einen Bus zu füllen und gemeinsam dorthin zu fahren.


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