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Mission, Ökumene und Weltverantwortung

Heute habe ich eine Mitteilung in eigener Sache: Ab 1.12.2015, zunächst befristet bis zum 31.12.2019, bin ich neben meiner bisherigen Tätigkeit im kirchlichen Handlungsfeld Mission und Ökumene (seit 1. März 2006 mit einer 50%-Stelle im Dekanat Dillenburg) auch noch zuständig für das Handlungsfeld „Gesellschaftliche Verantwortung“ (mit einer weiteren 50%-Stelle im Dekanat Dillenburg). Ab Januar dann im neuen „Dekanat an der Dill„, das die bisherigen Dekanate Dillenburg und Herborn umfasst.

Im Blick auf die neue Tätigkeit habe ich mir Gedanken gemacht, was meine Aufgaben sind und wo ich in Zukunft meine Schwerpunkte setzen möchte.

  1. Weiterhin möchte ich mit meiner Arbeit die Begegnung, den Dialog und das Miteinander von Menschen verschiedener Konfessionen, Religionen, Kulturen, Länder und Sprachen unterstützen. Dazu möchte ich Kontakte mit christlichen Gemeinden und Gruppen im Dekanatsgebiet knüpfen und unterhalten, aber auch mit anderen Gruppen und Vereinen, die den interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern.
  2. Ich möchte darauf hinwirken, dass die Menschen in unserer Region einen Blick für die weltweite Dimension der Kirche bekommen. Beide bisherigen Dekanate haben ökumenische Partnerschaften: das Dekanat Dillenburg mit der Simalungun-Batakkirche (GKPS) in Nordsumatra, das Dekanat Herborn mit der Nordwest-Diözese der Lutherischen Kirche Tansanias (ELCT). Beide Partnerschaften können das neue Dekanat an der Dill bereichern und uns helfen, über unseren Tellerrand zu sehen. Beide Partnerschaften müssen aber auch bewusst gepflegt werden. Das wird Zeit, Geld und auch eine Menge Arbeit kosten. Doch der Einsatz lohnt sich!
  3. „Mission“ heißt wörtlich übersetzt „Sendung“. Als Christen sind wir  in die Welt gesandt als Botschafter der Liebe Gottes. Mission umfasst das Zeugnis von unserem Glauben, aber auch den Dienst an unserem Nächsten. Das muss „auf Augenhöhe“ erfolgen, nie von oben herab. Ein wichtiges Merkmal von Mission ist daher die Achtung vor dem Fremden über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. Als Delegierter der EKHN in der Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission möchte ich insbesondere die Arbeit dieses Missionswerks in unserer Region wieder mehr bekannt machen.
  4. Als Christen sind wir Teil dieser Welt und tragen wir Verantwortung für unsere Mitmenschen und für die Schöpfung. Das beginnt vor der eigenen Haustür, aber es endet nicht dort. Darum werden mich im Rahmen des Handlungsfeldes „Gesellschaftliche Verantwortung“ in Zukunft auch „politische“ Themen wie Fairer Handel, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, die Entwicklung des ländlichen Raums und die Flüchtlingsarbeit beschäftigen. Dazu gehört die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der „Woche der Arbeit“ und die Unterstützung der Weltladenarbeit in unserer Region. Dazu gehört aber auch der Aufbau und die Pflege von Kontakten mit kommunal- und kreispolitischen Institutionen und Entscheidungsträgern, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften.
  5. In allen oben genannten Bereichen – Mission, Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung – möchte ich Informations-, Bildungs- und Gesprächsangebote entwickeln in Form von Blogbeiträgen, Newsletter, Gesprächskreisen, Vernetzungstreffen, Workshops, Pilgerwegen, Bildungsfahrten etc.

Sie sehen: die Spanne der Aufgaben ist weit und es gibt viel zu tun, aber die Themen sind ungeheuer spannend. Wenn auch Sie sich für die oben genannten Themen interessieren, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen.

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