Dillenburger Weltladen-Team bei der GEPA in Wuppertal

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Das Team des Dillenburger Weltladens vor der GEPA-Zentrale in Wuppertal (Foto: Seibert)

Zum dreijährigen Bestehen des Weltladens in Dillenburg in der Hauptstraße 93 hat das Team der Ehrenamtlichen eine Informationsfahrt nach Wuppertal unternommen. Dort ist der Sitz der größten Fairhandelsorganisation, der GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der 3. Welt).

Die GEPA wurde schon 1975 von den kirchlichen Hilfsorganisationen „Brot für die Welt“ und „misereor“ sowie den evangelischen und katholischen Dachverbänden der Jugendarbeit gegründet. Es ging von Anfang an darum, die demokratisch organisierten Genossenschaften von Kleinbauern in den ärmeren Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens zu stärken.

Faire Preise und Einkommensgarantien sind genauso wichtig wie der Kampf gegen Kinderarbeit. Durch besondere Prämien wird der Schulbesuch der Kinder gefördert und den Korporativen vor Ort ermöglicht Schulen zu bauen. Dies macht Produkte des fairen Handels wie Kaffee, Schokolade, Tee oder Handwerkskunst teurer als bei den anderen Anbietern, die den Bauern meist keine Einkommens- und Abnahmegarantien geben und stattdessen Vertragsstrafen bei Missernten verhängen. Anschubfinanzierungen und Beratungen sowie die Vermeidung von Pestiziden sind weitere Faktoren für den höheren Preis.

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Ds Verkaufsteam zu Besuch bei der GEPA (Foto: Seibert)

Kritische Rückfragen des ehrenamtlichen Verkaufspersonals im Dillenburger Weltladen, der seit fast zwei Jahren durch einen eingetragenen Verein getragen wird, gab es zu der Tatsache, dass vermehrt auch Supermärkte GEPA- und andere Fairtrade-Produkte anbieten. Die Antwort des versierten Beraters Dennis Gay: In den Supermärkten und Discountern machen die fairen Produkte nur einen ganz kleinen Anteil des Angebots aus, auch wenn sie als „Lockvogel“ für alternativ denkende Käufer am Eingang positioniert werden. Nur in den Weltläden hingegen findet sich die ganze Palette der fairen Produkte und wird Aufklärungsarbeit betrieben.

Das neue Konzept für die Angebote der zeitgemäßen und in Europa nachgefragten Handwerkskunst (Kerzen, Vasen u.a.) wurde auf der großen Wuppertaler Verkaufsfläche erläutert. Mit einem fairen Mittagessen und einer Besichtigung des gewaltigen modernen Hochregallagers, aus dem ganz Deutschland beliefert wird, wurde der Tag zu einer runden Sache.

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Gang durch das zwölf Meter hohe Hochregallager der GEPA (Foto: Seibert)


Das Weltladen-Team lädt Sie über die normalen Öffnungszeiten (Mo – Fr 9.30-18.00 Uhr; Sa 9.30-13.00 Uhr) hinaus besonders während des Hubertusmarktes (30.10.-1.11.) ein, an dem der Weltladen in der Hauptstraße 93 vor drei Jahren offiziell seine Pforten geöffnet hat.

Falls Sie Interesse an der Mitarbeit haben, können Sie sich dort telefonisch melden: Tel. 02771 – 330 5551.

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