Globale Ziele: Klimaschutz (SDG 13)

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Grafik: globalgoals.org

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen, die bis zum Jahr 2030 weltweit erreicht werden sollen. Ziel 13 lautet:Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen“.

Der Klimawandel ist immer stärker wahrnehmbar.  Jahr für Jahr wird es wärmer, die Gletscher schrumpfen, der Meeresspiegel steigt. Jahr für Jahr nehmen die Wetterextreme zu – immer heftigere Stürme, Dürre, Starkregen – und sie verursachen Millionenschäden.

Hauptversucher des Klimawandels sind die „Treibhausgase“ (vor allem Kohlendioxid und Methan, aber auch Distickstoffoxid). Ihre Konzentration in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung stark angestiegen. Verantwortlich dafür sind vor allem die Industrie- und Schwellenländer.  (Greenpeace: Ursachen des Klimawandels)

Die Folgen des Treibhauseffekts treffen besonders die Menschen, die am wenigstens zum Ausstoß von Treibhausgasen beitragen, wenn z. B. in Tansania wegen Dürren die Ernten ausfallen oder auf den Philippinen Stürme Schulen und Krankenhäuser verwüsten.

Der folgende Kurzfilm bringt diesen Zusammenhang auf den Punkt:

Was dringend passieren muss

Die Experten sagen: Nur wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre schnell und konsequent vermindern, lässt sich die globale Erwärmung noch auf ein erträgliches Maß beschränken. Jede Verzögerung beim Klimaschutz schränkt spätere Handlungsmöglichkeiten ein und treibt die Kosten in die Höhe, mahnt der Weltklimarat  (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC).

Bei der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 haben die Staaten sich auf einen neuen Weltklimavertrag geeinigt. Dadurch soll die zusätzliche Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf weniger als zwei Grad Celsius begrenzt werden. Das ist eine globale und nationale Aufgabe, aber auch jede(r) Einzelne von uns ist hier gefordert.

Der deutsche Beitrag zum Klimaschutz

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Langfristig sollen die Emissionen um 80 bis 95 % gesenkt werden. Dazu soll vor allem die Nutzung erneuerbarer Energien weiter ausgebaut und Energie effizienter genutzt werden. Im Klimaschutzplan 2050 werden die Ziele und die geplanten Maßnahmen erläutert.

Der Beitrag der EKHN zum Klimaschutz

Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) setzt sich ein für den Klimaschutz. Um das vielfältige Engagement innerhalb der EKHN zu bündeln und auf konkrete Projekte hin zu fokussieren, hat der „Runde Tisch Klima“ der EKHN in Zusammenarbeit mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet, das 2012 vorgelegt wurde. Dem daraus erarbeiteten Umsetzungskonzept hat die Herbstsynode der EKHN 2013 zugestimmt.

Seit 1. September 2015 arbeiten zwei Klimaschutzmanager daran, das Klimaschutzkonzept der EKHN umzusetzen. Sie unterstützen Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen beim Energiecontrolling und bei der Einführung des Klimaschutzmanagementsystems „Grüner Hahn“.

Was kann ich tun?

Aber nicht nur der Staat und die Kirche sind gefordert. Jeder und jede Einzelne von uns kann und muss etwas dazu beitragen, das Klima zu schützen. Dazu gibt es viele gute und leicht umsetzbare Tipps:

Es geht um unseren Lebensstil. Sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen für das Wohl dieser Welt? Besonders als Christen sind wir da gefordert, denn wir bekennen Gott als Schöpfer dieser Welt und die Bibel sagt, dass wir diese Erde bebauen und bewahren sollen.

Und auch hier geht es um die Frage: „In welcher Welt wollen wir leben?“ und „Wie können wir innerhalb der Grenzen unseres Planeten so leben, dass auch kommende Generationen das können?“

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