Internationale Gäste waren beeindruckt von Integrationsprojekten

Diese Woche waren ökumenische Partner der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aus Südkorea und Ghana zu Besuch bei uns im Dekanat an der Dill. Sie waren auf Einladung des Zentrums Oekumene gerade in Frankfurt, um sich in einem Workshop mit dem Thema „Gelingende Integration“ zu beschäftigen.  Teil des Workshops war auch der Besuch von beispielhaften Einrichtungen und Projekten. (mehr dazu)

Zunächst besuchten die internationalen Gäste das Evangelische Familienzentrum in Frohnhausen, das weit mehr ist als eine „ganz normale Kita“. Der Leiter der Einrichtung, Matthias Jung, erklärte den Gästen das Konzept der Gemeinwesen-Arbeit im Familienzentrum, die zur Eigeninitiative ermutigen und Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schaffen soll. Dazu gehören unter anderem ein Begegnungscafé und eine „Aktiv-Werkstatt“, in der man lernen kann, das eigene Fahrrad zu reparieren oder kleine Reparaturen im Haushalt selbst durchzuführen. Diese und weitere Angebote stehen allen Menschen offen — nicht nur den Eltern der Kindergartenkinder.

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Matthias Jung zeigt den Gästen die Aktiv-Werkstatt (Foto: US)

Ein weiteres Beispiel für gelungene Integration ist der KleiderTREFF am Hüttenplatz in Dillenburg. Von katholischer und evangelischer Kirchengemeinde, FeG Dillenburg sowie Diakonischem Werk, Caritas-Verband und DRK gemeinsam organisiert und getragen, entwickelt sich dieser immer mehr zu einem Dreh- und Angelpunkt der sozialen Hilfe in und rund um Dillenburg. Bedürftige können dort für kleines Geld gebrauchte Kleidung kaufen, aber sie finden dort auch Beratung, Unterstützung und persönliche Hilfen. Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes arbeiten dort unter anderem auch ein gelernter Schneider aus Afghanistan und eine Berufsschullehrerin aus Algerien mit. Sie gaben den Besuchern einen Einblick in ihre Situation als Geflüchtete in Deutschland.

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Die internationalen Besucher und die Mitarbeiter des KleiderTREFF (Foto: privat)

Die Besucher aus Ghana und Südkorea waren tief beeindruckt von den beiden Projekten und von den Gesprächen mit den Mitarbeitern.

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