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Infoabend: Auf dem Weg zur nachhaltigen Kirchengemeinde

Kirche kann für den Klimaschutz einiges tun

Klimaschutzmanagerin Kathrin Saudhof und Dr. Uwe Seibert (Foto: Becker-von Wolff)

Ein Informationsabend zum kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Hahn“ findet am Mittwoch, 7. Februar 2018 um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus im Backhausweg 3 in 35756 Mittenaar-Ballersbach statt. Alle am Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Die Referentin Kathrin Saudhof ist seit September 2015 Klimaschutzmanagerin beim zuständigen Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz. An diesem Abend berichtet sie über praktische Erfahrungen aus anderen Kirchengemeinden und erklärt, was sich hinter dem „Grünen Hahn“ genau verbirgt.

Die Teilnahme an diesem Informationsabend ist kostenlos. Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 31. Januar 2018 bei:

Dr. Uwe Seibert
Evangelisches Dekanat an der Dill
Gesellschaftliche Verantwortung
Telefon 0 27 72 / 58 34 – 210
Mail: u.seibert@ev-dill.de


Was ist der Grüne Hahn?

Der „Grüne Hahn“ unterstützt eine Kirchengemeinde, die ihr Gemeindeleben Schritt für Schritt umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten möchte.

Deutschlandweit wurden bereits über 700 Gemeinden mit dem „Grünen Hahn“ ausgezeichnet. Auch ohne große Gebäude­sanierungen konnten sie dadurch bis zu 10% Strom, 20% Wärmeenergie, 20% Wasser und 10% Müll einsparen.

Wird der Verbrauch von Energie und Wasser reduziert, sinken in der Regel auch die Kosten, so dass mehr Geld für andere Aktivitäten der Kirchengemeinde übrig bleibt.

Um dies zu erreichen, wird ein so genanntes Umweltmanage­ment eingeführt. Es leitet dazu an, die Umweltauswirkungen, z.B. bei Energie und Wasser, bei den Außenanlagen oder beim Einkauf zu erfassen und zu bewerten.

Anschließend werden gemeinsam Ziele festgelegt, in welchen Bereichen und mit welchen Maßnahmen Verbesserungen erreicht werden sollen. Schon vorhandene Aktivitäten lassen sich dabei in ein Gesamtkonzept integrieren. Klar verteilte Zuständigkeiten und ein Zeitplan helfen bei der Umsetzung.

Um den Grünen Hahn einzuführen, wird in der Gemeinde ein Umweltteam gegründet, das von einem kirchlichen Umwelt­auditor begleitet wird.

Die Kosten für die Zertifizierung werden momentan vom EKHN-Ökofonds „Grüner Hahn“ übernommen. Außerdem können zertifizierte Gemeinden zusätzliche Mittel aus dem Ökofonds beantragen, um Umsetzungsmaßnahmen zu finanzieren.

Weitere Informationen zum „Grünen Hahn“ finden Sie im Internet unter www.gruenerhahn-ekhn.de

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