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Globale Ziele: Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12)

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Grafik: globalgoals.org

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) beschlossen, die bis zum Jahr 2030 weltweit erreicht werden sollen. Das Ziel Nr. 12  lautet: „Nachhaltig produzieren und konsumieren“

Wir konsumieren gegenwärtig mehr Ressourcen, als die Ökosysteme bereitstellen können. Darauf werden wir jedes Jahr am Earth Overshoot Day („Erdüberlastungstag“) hingewiesen. Das ist „der Tag des laufenden Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt.“ (Quelle: Wikipedia).

Der Deutsche Erdüberlastungstag 2019 war am 3. Mai, d.h. seit dem 4. Mai leben wir auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen, aber stärker von den ökologischen Folgen betroffen sind. (Quelle: Germanwatch)

Auch weltweit werden jährlich mehr Holz, Pflanzen, Futtermittel, Fisch & Nahrungsmittel entnommen, als in unseren Fischgründen, Wald-, Weide- und Ackerflächen  generiert werden können. Das kann auf Dauer nicht funktionieren. Natürliche Ressourcen müssen sparsamer und effizienter eingesetzt werden.

Wir müssen verantwortungsvoller produzieren und konsumieren, vor allem im Blick auf Nahrungsmittel. In Deutschland landen geschätzte 18 Millionen Tonnen Essen auf dem Weg von der Produktion bis zum Regal in der Mülltonne. Laut Umfragen möchte ein Großteil der Deutschen Lebensmittel nicht wegwerfen. Dennoch tun es mehr als 80 Prozent der Haushalte. Dazu kommen die Lebensmittel, die vom Handel und der Industrie vernichtet werden.

Es gibt heutzutage Iniativen wie z.B. Foodsharing, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagieren. So funktioniert Foodsharing in Gießen:

Es gibt mittlerweile auch einige Apps für Smartphones und Tablets. Diese bieten Usern die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und Essen und andere Dinge zu teilen oder zu einem vergünstigten Preis zu kaufen. Beliebte Apps sind die offizielle Foodsharing-App, Olio und ToGoodToGo .

Hilfreich sind auch Internetseiten und Apps, die einem zeigen, wie man Nahrungsmittel richtig lagert und mit übrig gebliebenen Nahrungsmitteln leckere Gerichte kochen kann, z.B. die App Beste Reste des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

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