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Wie aus Wellpappe Verpackungen entstehen

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es um das Thema „Verpackung: schön – nötig – überflüssig?“.

Zum zweiten Mal ist auch die Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat an der Dill daran beteiligt. Am Dienstag (14. Mai 2019) haben wir mit zwölf Personen die Firma „Cartonia Wellpappen GmbH & Co. KG“ in Breitscheid besucht und viel darüber erfahren, wie aus unterschiedlichen Typen von Wellpappe Verpackungen hergestellt werden, die allen möglichen Ansprüchen und Kundenwünschen genügen müssen.

Anders als man denken könnte, sind Produkte aus Wellpappe keine Massenware, sondern Unikate, die speziell für die Kunden angefertigt werden.  Cartonia hat dafür eine eigene Entwicklungsabteilung und bietet auch einen dreijährigen Ausbildungsgang als „Packmitteltechnologe/-in“ an.

Die Firma Cartonia hat über 100 Mitarbeiter und es wird dort je nach Auftragslage im Zwei- oder Dreischichtbetrieb gearbeitet. Wir bekamen bei einer Werksführung die Maschinen in Aktion gezeigt, in denen rechteckige Wellpappe-Rohlinge (Sheets) unterschiedlich gestanzt, gefaltet, bedruckt und beklebt werden, bevor sie für den Versand an die Kunden fertig gemacht werden.

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Christian King (Betriebsleiter, Cartonia) erklärt den Besuchern eine Anlage, die mehrere Produktionsschritte durchführen kann. (Foto: Uwe Seibert)

Jedes Jahr werden bei Cartonia bis zu 45 Millionen Quadratmeter (45 Quadrat-kilometer) Wellpappe verarbeitet. Damit könnte man locker die gesamte Fläche der Kommune Breitscheid (31,75 Quadratkilometer) bedecken. Wie wir erfuhren, werden in ganz Deutschland jährlich 8 Milliarden Quadratmeter (8000 Quadratkilometer) Wellpappe verarbeitet. Das entspricht mehr als siebenmal der Fläche des Lahn-Dill-Kreises (1066,52 Quadratkilometer) und mehr als fünfzehnmal der Fläche unseres Dekanats (522 Quadratkilometer).

Aus unserem Alltag kann man Verpackungen aus Wellpappe gar nicht mehr wegdenken, vor allem zu Zeiten des ständig wachsenden Onlinehandels. Zum Glück kann man Wellpappe aus Recyling-Papier herstellen, bei der Herstellung müssen lediglich 5-10% Frischfasern zugesetzt werden.

Nach unserem Betriebsbesuch bei Cartonia werde ich Pappkartons in Zukunft mit anderen Augen ansehen. Die Schachteln, in denen Waren geliefert werden, die Umzugskartons und auch die praktischen Papphocker beim Kirchentag, der in wenigen Wochen stattfindet.

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Der Demokratie Raum geben

Am Freitagabend gab es wieder einen Neujahrsempfang im Herborner Schloss,  zu dem das Evangelische Dekanat und das Diakonische Werk an der Dill jedes Jahr in der Adventszeit – zu Beginn des neuen Kirchenjahres – Vertreter von Kirchen und Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einladen.
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Ökumenischer Pilgerweg zum Thema „Pilgern“

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Über 100 Christen aus verschiedenen Konfessionen haben sich am Samstag (1.9.2018) bei schönstem Wanderwetter gemeinsam auf den Weg gemacht. Der 9. Ökumenische Pilgerweg stand unter dem Motto „Pilgern – Gemeinsam mit dem Kreuz unterwegs“.

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Indonesien – ein Reisebericht

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Pfarrer Blecker und seine Frau Sandra (Mitte) berichten am 10.8. in Haiger von ihrer Zeit in Indonesien (Foto: Privat)

Am Freitag, 10.08.2018 um 19 Uhr findet im Pfarrzentrum der katholischen Kirche in der Bahnhofstraße 41 in Haiger im Rahmen der Andachtsreihe „KREUZ und quer“ eine Andacht statt, bei der Pfarrer Blecker und seine Frau Sandra uns mit Bildern und Berichten in die spannenden Erlebnisse aus ihrer Zeit in Indonesien mitnehmen werden. Weiterlesen

Was passiert mit dem Müll? Ein Besuch im Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) in Aßlar

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr ging es um das Thema „Wiederverwendung von Rohstoffen“.

Ein Mitarbeiter des AWLD (Volker Schaub, rote Schutzweste) führt die Besucher über das Gelände des AWZ Aßlar (Foto: Heike Miehe)

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Worum geht es beim „Grünen Hahn“?

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Klimaschutzmanagerin Kathrin Saudhof und Umweltauditor Burkhard Schmidt haben in Ballersbach zum Thema „Grüner Hahn“ informiert (Foto: Seibert)

Am Mittwoch, 7. Februar gab es in Ballersbach einen Informationsabend zum kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Hahn“. Dazu war die Klimaschutzmanagerin Kathrin Saudhof vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz gekommen, außerdem Burkhard Schmidt aus Breidenbach, der eine Ausbildung zum kirchlichen Umweltauditor durchlaufen hat und Gemeinden in unserer Region bei ihren Fragen zum Thema „Grüner Hahn“ berät. Weiterlesen

Globale-Premiere in Dillenburg gelungen

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 (Grafik: Globale Mittelhessen)

Vom 26. Januar bis 10. Februar 2018 findet zum neunten Mal die „Globale Mittelhessen“ statt – in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Dillenburg. Dillenburgs erste Teilnahme an der Globale Mittelhessen war sehr ermutigend. Weiterlesen

Bericht über einen Besuch in Kenia

DSC08072.jpgMichael Brück, der Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Hirzenhain, war zusammen mit seiner Frau Dorothee, ihren Söhnen Constantin und Nathanael sowie deren  Freund Felix Baum vor kurzem in Kenia. Ihr ältester Sohn Benedikt absolviert derzeit ein Jahrespraktikum in der Zentrale der Missionsorganisation DIGUNA in Mbagathi (bei Nairobi). Hier ein kurzer Reisebericht und ein paar Fotos von Pfarrer Brück: Weiterlesen

Jahresrückblick 2017

https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-1/p200x200/12274260_915971431789934_3941937911556968641_n.jpg?oh=28e6fb8681f86ee1d53ee3084083ecfc&oe=5AB61F43Das Jahr 2017 geht zu Ende und ich will hier – nach Themen alphabetisch geordnet – noch einmal an einige Ereignisse aus meinen Arbeitsbereichen (Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) erinnern. Wenn Sie auf die Links klicken, können Sie die dazugehörigen Artikel (zum Teil auf diesem Blog, zum Teil auch auf anderen Webseiten) noch einmal nachlesen. Viel Spaß dabei! Weiterlesen

8. Ökumenischer Pilgerweg – „Reformation – 500 Jahre danach“

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Ein Teil der rund 120 Pilger auf der Uckersdorfer Viehweide (Foto: US)

Rund 120 evangelische und katholische Christen aus der Region haben am Samstag (2.9.) am achten Ökumenischen Pilgerweg teilgenommen. Die rund 12 Kilometer lange Pilgerstrecke führte diesmal als Rundweg von Herborn über Uckersdorf und Burg zurück nach Herborn.

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