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Rückblick: Hessentag 2016 in Herborn

Der 56. Hessentag in Herborn ist gestern zu Ende gegangen. Dort gab es neben vielem anderen auch  Veranstaltungen, Ausstellungen und Initiativen mit Bezug zu den Themen der Fachstellen Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung: Weiterlesen

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„Islam ist (nicht) gleich Islam“

Die Reihe „Islam ist (nicht) gleich Islam“ will zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Islam einladen. Zwei Spielfilme und ein Workshop widmen sich den unterschiedlichen Facetten des Islams. Weiterlesen

„Toleranz und Bekenntnis“ unterm Wilhelmsturm

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Podiumsdiskussion im Spiegelzelt (Foto: BvW)

Eine spannende Diskussion zu „Bekenntnis und Toleranz“ führten rund zweihundert Jugendliche mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften am Mittwoch, 28. August auf dem Schlossberg in Dillenburg. Unter dem Wilhelmsturm, der an Wilhelm von Oranien erinnert, diskutierten Schüler der Jahrgangsstufe 12 über die Bedeutung der Toleranz früher und heute. Weiterlesen

Ökumenischer Gesprächsabend: „Dialog in Beirut“

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Pfarrerin Renate Ellmenreich berichtet über ihren Studienaufenthalt in Beirut (Foto: Privat)

Die Fachstelle Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg lädt herzlich ein zu einem Ökumenischen Gesprächsabend zum Thema „Dialog in Beirut“ mit Pfarrerin Renate Ellmenreich aus Mainz. Dieser findet am kommenden Donnerstag, 22. August um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach in der Oranienstraße 13 in Ewersbach (Karte) statt. Weiterlesen

Absolutheitsanspruch und Toleranz – Wie bestimmen Religionen ihr Verhältnis zueinander?

Das Zentrum Ökumene der EKHN lädt ein zu der Fortbildungsveranstaltung „Grundkurs Religion“, die sich in diesem Jahr mit dem Thema: „Absolutheitsanspruch und Toleranz – Wie bestimmen Religionen ihr Verhältnis zueinander?“ auseinandersetzt.

Dabei geht es zum einen um theoretische Modelle der Verhältnisbestimmung im Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus und zum anderen um die Frage, welche praktischen Faktoren interreligiöse Konflikte auslösen und welche ein friedliches Zusammenleben der Religionen fördern können und in welchem Zusammenhang sie zu den theoretischen Modellen stehen.

Der Grundkurs findet in vier über das Jahr verteilten Einheiten statt, er ist jedoch so gestaltet, dass der Besuch einzelner Studientage möglich ist. Der erste Studientag findet am 20. März, von 9.00 bis 17.00 im Zentrum Ökumene in Frankfurt statt, zum Thema: „Wie gestalten Juden ihr Verhältnis zu anderen Religionen?“. Referenten sind Elisa Klapheck und Peter Waldmann.

Weitere Informationen finden Sie in einem Flyer (Download).

„Dialog in Beirut“ – Erfahrungen einer Pfarrerin

Français : Mosquée et église à Beyrouth

In Beirut stehen Kirchen und Moscheen nebeneinander  (Photo: Wikipedia)

Vom 15. September 2012 bis zum 15. Dezember 2012 hat Pfarrerin Renate Ellmenreich aus Mainz einen Studienurlaub an der “Near East Theological School“  in Beirut verbracht und an einem Kurs zum Thema “Interreligiöser Dialog” teilgenommen. In ihrem Blog „Dialog in Beirut“ berichtet sie darüber, was sie dabei erlebt und gelernt hat.

Renate Ellmenreich hat von 1999 bis 2004 als Ökumenische Mitarbeiterin in der EYN-Kirche in Nordnigeria gearbeitet. In dem Buch „Mein Gott Afrika„, erschienen 2008 bei der Evangelischen Verlangsanstalt Leipzig, berichtet sie von ihren Erfahrungen als „Missionarin“.  Nun plant sie, auch ihre Erlebnisse im Libanon in Buchform zu bringen.

Ilona Klemens, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog in Frankfurt

Ilona Klemens ist seit einigen Jahren Pfarrerin für Interreligiösen Dialog der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main und Geschäftsführerin des dortigen Rat der Religionen. In dem folgenden kurzen Filmclip (gefunden auf YouTube) beschreibt sie ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit.

Ich treffe Ilona Clemens regelmäßig beim „Fachtag Ökumene“ in Frankfurt. Dort treffen sich zweimal jährlich die Inhaber von „Fach- und Profilstellen“, die in der EKHN im Bereich Ökumene tätig sind. Das sind übergemeindliche Stellen, die auf Dekanatsebene angesiedelt sind. Es gibt sie in den Bereichen Bildung, Gesellschaftliche Verantwortung, Ökumene und Öffentlichkeitsarbeit. Mein eigener Arbeitsbereich im Dekanat Dillenburg nennt sich „Fachstelle Mission und Ökumene„.

Für die EKHN nach Indonesien

Dr. Uwe Seibert ist Delegierter der EKHN bei der Vollversammlung der VEM (Foto: HJB)

(via ev-dill.de) Vom 19. bis 26. Oktober findet im indonesischen Berastagi (im Nordwesten Sumatras) die Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission(VEM) statt, zu der rund 80 Delegierte von allen 35 Mitgliedern der VEM zusammenkommen.

Für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die auch Mitglied der VEM ist, reisen drei Delegierte nach Berastagi. Einer von ihnen ist Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

Eine jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Der jüdische Kleinkünstler Dany Bober (Foto: Waschik, Herten)

Dany Bober nimmt seine Zuhörer mit auf eine jüdische Zeitreise (Foto: Waschik, Herten)

Die Fachstelle Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg laden ein zu einer jüdischen Zeitreise mit Dany Bober am Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen.

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise.

Für seinen Vortrag „Eine Jüdische Zeitreise“ hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des „Features“ gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei.

Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jh. runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden.

Auszüge aus Dany Bobers Programm findet man auf YouTube:


Beitrag zum „Festival Contre le Rassisme 2007“ der Gutenberg -Universität – Mainz


Einspielungen mit Studiomusikern (Oj Chanukka – Chassidisches Volkslied)

                                                                                                    

Ein einschneidendes Urteil — ein Kommentar

(via Sonntagsblatt) Wer Jungen aus religiösen Gründen beschneidet, macht sich strafbar. Denn Beschneidung, wie sie Juden und Muslime seit Tausenden Jahren durchführen, ist Körperverletzung. So urteilte nun erstmals ein deutsches Gericht. Das Gericht ist damit zu weit gegangen, schreibt Brigitte Vordermayer in einem Kommentar im Sonntagsblatt, einer Evangelischen Wochenzeitung für Bayern (Kommentar lesen).

 

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