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Orientierungshilfe zur Koranverteilung der Salafisten

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den letzten Wochen haben Salafisten in den Fußgängerzonen deutscher Städte kostenlos Korane verteilt, um so offensiv für den Islam zu werben. Diese Aktion erhielt eine hohe mediale Aufmerksamkeit und wurde sowohl von Islamgegnern als auch Islamisten instrumentalisiert. Dies hat viele Menschen christlichen und muslimischen Glaubens verunsichert und verärgert. In einem neuen Dokument des Zentrum Ökumene der EKHN sollen wesentliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Koranverteilung der Salafisten aufgetaucht sind, beantwortet werden:

  1. Wer sind die Salafisten?
  2. Warum kann eine Koranverteilung nicht verboten werden?
  3. Wie verstehen Muslime den Koran?
  4. Wie sehen die Vertreter islamischer Verbände in Deutschland diese Aktion?
  5. Wie sollte man sich verhalten?

Hier kann das Dokument heruntergeladen werden.

 

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Ein Interview mit Mitri Raheb

Dr. Mitri Raheb (© media control GmbH)

(via www.die-Kirche.de) Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden heute, am 24. Februar, in Baden-Baden vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen gemacht haben, deren Taten aber als Symbole der Menschlichkeit gelten. Zu ihnen gehört der lutherische Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem. Doch seine Ehrung ist umstritten. In der Ausgabe 9/2012 der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“ kann man ein Interview mit ihm lesen, in dem er sich unter anderem auch über die Vorwürfe gegen ihn äußert (Link zum Interview).

Orientierungshilfe wird präsentiert

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage nach gemeinsamen religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens in gemischt religiösen Familien und am interreligiösen Dialog interessierten Kirchengemeinden zugenommen. Das Zentrum Ökumene der EKHN hat darauf mit der Veröffentlichung einer Orientierungshilfe zu religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens reagiert.

Um die innerkirchliche Debatte um die theologische und praktische Möglichkeit gemeinsamer Gebete zu fördern, wird diese Orientierungshilfe am 29 .Februar der kirchlichen Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mit dem Autor der theologischen Grundlegung der Orientierungshilfe Prof. Dr. Reinhold Bernhardt ins Gespräch zu kommen. Der Leiter des Zentrums Ökumene Detlev Knoche sowie Mitglieder der Projektgruppe und des Beraterkreises werden außerdem über die Konzeption und die Motivation, die zur Entstehung der Orientierungshilfe geführt hat, berichten.

Die Veranstaltung findet am 29. Februar von 17:00 – 20:00 Uhr im Zentrum Ökumene statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Die Orientierungshilfe „Lobet und preiset ihr Völker“ bietet das Zentrum Ökumene hier als PDF zum Download an.

Christlich-jüdisches Bibelgespräch in Herborn

A Sefer Torah, the traditional form of the Heb...

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einer „Doppel-Bibelauslegung“ mit dem Dillenburger Pater Andreas Reichwein SJ und dem Frankfurter  Rabbiner Andrew A. Steimann zum Thema „Zu ihm strömen alle Völker …“ (Jesaja Kapitel 2, Verse 1 – 5).

Dabei wird eine gemeinsame Bibelstelle einmal aus jüdischer, einmal aus christlicher Sicht interpretiert. Dies soll anregen zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren, aber auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Umgang mit der Bibel aus jüdischer und christlicher Sicht verdeutlichen.

Die Doppel-Bibelauslegung findet am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 19:30 Uhr in der Aula der Hohen Schule in Herborn statt.

Reformation im Kontext nichtchristlicher Religionen

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Image via Wikipedia

Heute feiern Evangelische Christen den Reformationstag. Was bedeutet Reformation im Kontext nichtchristlicher Religionen? Lesen Sie dazu hier einen Artikel des emeritierten Marburger Professors für Systematische Theologie und Religionswissenschaft Hans-Martin Barth (72), erschienen in der Oktoberausgabe 2011 des Deutschen Pfarrerblattes.

Kirchenpräsident Jung gratuliert islamischen Verbänden zum Ramadan

Dr. Volker Jung (Foto: EKHN)

(via EKHN) „Herzliche Glück- und Segenswünsche“ zum heute beginnenden Ramadan hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung dem Präsidenten des Verbandes der Islamischen Kulturzentren e. V. Mustafa Imal in Köln, dem Vorstand der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen e. V. Ramazan Kuruyüz in Gießen und dem Vorstand der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. Sadi Arslan in Köln gesandt. Weiterlesen

„Ja“ zur Demokratie – „Nein“ zu Fundamentalismus

Spitzenvertreter der Evangelischen Kirchen sowie der Islamischen Verbände unterzeichnen gemeinsame Erklärung

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Die Leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirchen sowie der Islamischen Verbände in Hessen haben am 19. Mai beim „Tag des Dialogs 2011″ eine gemeinsame Erklärung zum Selbstverständnis von Religionsgemeinschaften in einer säkularisierten Gesellschaft unterzeichnet. Kernpunkte sind u.a. die Bejahung des weltanschaulich neutralen demokratischen Rechtsstaats, die Ablehnung jeder Form von religiösem und politischem Fundamentalismus sowie das Eintreten für Religionsfreiheit. (weiterlesen bei Zentrum Ökumene der EKHN)

Die gemeinsame Erklärung zum Download (PDF)

Propst Michael Karg tritt in den Ruhestand

Foto: Privat

Pfarrer Michael Karg, der noch amtierende Propst für Nord-Nassau, wird am Sonntag, 29. Mai, 16 Uhr, in einem Gottesdienst in der Stadtkirche Herborn offiziell in den Ruhestand verabschiedet. In den letzten Jahren hatte auch ich öfter mit Propst Karg zu tun, denn gerade für die Ökumene und die Mission hat er sich engagiert eingesetzt. Mein Kollege Holger Jörn Becker-von Wolff hat einen Text über ihn geschrieben, den ich hier wiedergebe. Die Links habe ich eingefügt.

Am Ende finden Sie noch ein paar Blogbeiträge zu Veranstaltungen, bei denen ich in den letzten Jahren mit Propst Karg zusammengekommen bin. Weiterlesen

Mission in einer multireligiösen Welt

(via Mission 21) „Mission“ ist für viele Menschen heute ein Reizwort, belastet mit den vielen Fehlern, die im Lauf der Missionsgeschichte gemacht worden sind. Manche lehnen „Mission“ grundsätzlich ab, betrachten sie als „religiösen Hausfriedensbruch“. Wie können Christen und Christinnen heute Zeugnis von ihrem Glauben geben? Wie könnte ein zeitgemässes Verständnis von Mission aussehen? Lesen Sie dazu:
„Mission in einer multireligiösen Welt“ von Reinhold Bernhardt, Professor für Systematische Theologie an der Universität Basel (PDF)

Studientag: Zeugnis geben von der Wahrheit

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Das Zentrum Ökumene der EKHN und die Kirchliche Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg laden ein zu einem Studientag zum Thema: „Zeugnis geben von der Wahrheit“ am Mittwoch, 6. April 2011, von 9.30 bis 17.00 Uhr in Gießen. (weitere Details)

Veranstaltungsort:
Evangelische Lukasgemeinde
Liebigstraße 56
35390 Gießen

Anmeldung bis 31. März 2011 bei:

Pfarrerin Susanna Faust Kallenberg
Zentrum Ökumene der EKHN
Tel.: 069 – 97 65 18 21
faust-kallenberg@zoe-ekhn.de

Veranstaltungsflyer (PDF)