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VEM-Vortragsreihe „Mission Lectures“ – zum ersten Mal auch in Herborn

(via VEM) Mission ist keine Einbahnstraße – das ist in der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) selbstverständlich. Für viele in Deutschland ist es aber immer noch etwas Besonderes, wenn afrikanische oder asiatische Theologen von ihrem Glauben erzählen und ihre Theologie vorstellen. Die VEM lädt deshalb jedes Jahr eine Theologin oder einen Theologen nach Deutschland ein, um in Kirchen, an Universitäten und anderen Orten von ihrem Glauben und ihrer Missionstheologie zu erzählen.

In diesem Jahr wird zum ersten Mal auch hier bei uns ein solcher Vortrag stattfinden, und zwar am Donnerstag, 13. November, um 20 Uhr im Theologischen Seminar im Herborner Schloss, Nassaustraße 36, 35745 Herborn.

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Pascal Bataringaya (Foto: VEM)

Für die diesjährige Vortragsreihe „Mission Lectures“ konnte Dr. Pascal Bataringaya gewonnen werden, stellvertretender Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda (EPR). Der ehemalige Stipendiat der VEM wird unter dem Thema „Wege zur Versöhnung – Die Rolle der Kirche in einem Versöhnungsprozess am Beispiel Ruandas“ Vorträge an mehreren Orten in Deutschland halten. Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.

Dr. Bataringaya hat im Jahr 2012 bei Professor Traugott Jähnichen, Ruhruniversität Bochum (RUB), zum Thema „Impulse der Friedensethik Dietrich Bonhoeffers“ promoviert. Neben seiner akademischen Arbeit begleitet Bataringaya als Kirchenleiter den Friedensprozess innerhalb seiner Kirche kontinuierlich und pro-aktiv. So organisierte er mit Unterstützung der Ruhr Universität Bochum RUB, der Evangelischen Kirche von Westfalen EKvW, der VEM und anderen im Februar 2014 in Ruanda eine internationale Tagung mit dem Thema „Versöhnung und gerechter Friede – Impulse der Theologie Dietrich Bonhoeffers“.

Der 7. April 2014 war der 20. Jahrestag zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda. Die Kirche blickt auf diese Zeit zurück und reflektiert ihre eigene Rolle im Ringen um Frieden.  Die Frage, wie der Versöhnungs- und Heilungsprozess in Ruanda – aber auch anderenorts – von Theologie und Gemeinde konstruktiv begleitet und mit gestaltet werden kann, bleibt aktuell.

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Lesung: „Christ-Sein in der arabischen Welt“

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Dana Raheb liest aus dem Buch „Christ-Sein in der arabischen Welt“ (Foto: Privat)

Der Freundeskreis Bethlehem der Evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach lädt ein zu einer Lesung aus dem Buch „Christ-Sein in der arabischen Welt“ mit Dana Raheb aus Bethlehem am Samstag, 1. März 2014, von 15 bis 17 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde in der Oranienstrasse in Ewersbach.

Die jüngste Tochter des palästinensischen Pfarrers und Autors Dr. Mitri Raheb wird ihre Erfahrungen aus ihrer Kinder- und Jugendzeit zu dieser Thematik als Reflexion zu Buchabschnitten vortragen und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Weiterlesen

10. Vollversammlung des ÖRK in Busan

Busan(via Zentrum Ökumene der EKHN) Die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wird vom 30. Oktober bis 8. November 2013 unter dem Thema „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“ im südkoreanischen Busan stattfinden. Die Vollversammlung findet in einem nordostasiatischen Land statt, wo das Christentum eine große Präsenz hat, ca. 30 Prozent.  Das friedliche Miteinander von Christen, Buddhisten, Schamanisten, Konfuzianisten prägt den Alltag in Südkorea. Korea ist ein geteiltes Land, das sich nach einer friedlichen Wiedervereinigung sehnt. Weiterlesen

Brauchen wir einen Volkstrauertag?

Foto: Uwe Seibert

Am Sonntag ist Volkstrauertag. Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt. Es ist ein Gedenktag, der gut in den trüben November passt. Ins Leben gerufen wurde der Volkstrauertag 1919 vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Toten des 1. Weltkriegs. Das ist lange her. In unserem Land ruhen seit Jahrzehnten die Waffen und die Mauer, die einst Deutschland teilte, ist friedlich gefallen. Brauchen wir daher heute überhaupt noch einen Volkstrauertag?
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Studientag: Syrien und der Mittlere Osten – ein religiöser Konflikt?

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Der aktuelle Konflikt in Syrien, einst Teil eines demokratischen Aufbruchs im Mittleren Osten, scheint sich mehr und mehr zu einem religiös motivierten Konflikt zu entwickeln, dabei hoffen die religiösen Minderheiten auf das bestehende Regime, während die Sunniten für eine Befreiung von der alawitischen Diktatur kämpfen. Aus der Perspektive der westlichen Medien geht es um einen politisch motivierten Befreiungskrieg von einer menschenverachtenden und unterdrückenden Diktatur. Die Christen vor Ort fürchten jedoch die sunnitischen Befreier. Mit Angst blicken sie auf das von Muslimbrüdern beherrschte Ägypten und das Schicksal der zwischen die Fronten geratenen irakischen Christen. Sind die Ängste der syrischen Christen berechtigt? Verlaufen die Fronten tatsächlich zwischen den Religionsgemeinschaften oder gibt es auch Christen im Widerstand?

Ein Studientag soll Mitgliedern der EKHN, die sich im Dialog mit Christen im Nahen und Mittleren Osten beschäftigen oder im islamisch-christlichen Dialog engagiert sind, eine Möglichkeit zur Orientierung bieten. Der Studientag findet am Freitag, 30. November 2012 in den Räumen der Kirchenverwaltung der EKHN in Darmstadt statt.

Weitere Informationen zum Studientag bietet ein Flyer

Vortrag: „Christen in Palästina – welche Zukunft erwartet sie?“

Der Freundeskreis Bethlehem der Evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach lädt ein zu einem Vortrag mit Dr. Mitri Raheb und Bischof Hans-Jürgen Abromeit

(via ev-dill.de) Der „Arabische Frühling“ ist immer wieder Thema der Weltnachrichten. Seine Folgen werden versucht einzuschätzen, doch von außen ist dies schwierig. Daher freut sich die Kirchengemeinde Ewersbach zusammen mit dem Freundeskreis Bethlehem darauf, durch Dr. Mitri Raheb Einblicke in die Lebenssituation vor Ort zu bekommen. Weiterlesen

Erklärung der Evangelischen Mittelostkommission (EMOK) zum Konflikt in Syrien

(via Theology.de) Die Evangelische Mittelostkommission (EMOK) hat angesichts der nicht nachlassenden Gewalt in Syrien die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. An die Regierung Syriens und an die bewaffneten oppositionellen Gruppen appellierte die Kommission gleichermaßen, Gewaltverzicht zu üben und die Menschenrechte zu schützen. Die EMOK ist eine gemeinsame Kommission der EKD und des Evangelischen Missionswerkes aus evangelischen Kirchen und Organisationen, deren Vorsitz Landesbischof a.D. und Mitglied des Rates der EKD, Dr. Johannes Friedrich, inne hat.

Filmabende und Gespräch zum Thema „Frieden“

(via KEB Limburg) Am Donnerstag, 16.8. und 30.8., jeweils um 19 Uhr,  finden im katholischen Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt (hinter der Kirche) in Haiger zwei Filmabende mit anschließendem Gespräch statt. An jedem der beiden Abende wird ein Film zum Thema „Frieden“ gezeigt. Im Anschluss daran ist die Möglichkeit zu einem Austausch über das Erleben des Filmes.  Weiterlesen

Ein Interview mit Mitri Raheb

Dr. Mitri Raheb (© media control GmbH)

(via www.die-Kirche.de) Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden heute, am 24. Februar, in Baden-Baden vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen gemacht haben, deren Taten aber als Symbole der Menschlichkeit gelten. Zu ihnen gehört der lutherische Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem. Doch seine Ehrung ist umstritten. In der Ausgabe 9/2012 der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“ kann man ein Interview mit ihm lesen, in dem er sich unter anderem auch über die Vorwürfe gegen ihn äußert (Link zum Interview).

Deutscher Medienpreis für Mitri Raheb

Pfr. Mitri Raheb (Bild: Uwe Seibert)

(via ems) Der Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bethlehem, Dr. Mitri Raheb, erhält am 24. Februar, zusammen mit Dr. Sakena Yacoobi, Stanislaw Petrow und Dr. Denis Mukwege in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis. Die Laudatio wird der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog halten. Weiterlesen