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Indonesien – ein Reisebericht

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Pfarrer Blecker und seine Frau Sandra (Mitte) berichten am 10.8. in Haiger von ihrer Zeit in Indonesien (Foto: Privat)

Am Freitag, 10.08.2018 um 19 Uhr findet im Pfarrzentrum der katholischen Kirche in der Bahnhofstraße 41 in Haiger im Rahmen der Andachtsreihe „KREUZ und quer“ eine Andacht statt, bei der Pfarrer Blecker und seine Frau Sandra uns mit Bildern und Berichten in die spannenden Erlebnisse aus ihrer Zeit in Indonesien mitnehmen werden. Weiterlesen

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„Ohne Sprache geht es nicht“

Netzwerktreffen

Netzwerktreffen in Herborn: Dazu kommen im Schnitt 25 ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierte Helfer im „Haus der Kirche und Diakonie“ am Hintersand zusammen. (Foto: U. Jung)

HERBORN (uju). Wenn Flüchtlinge keine Bildung bekommen, nimmt man ihnen jegliche Zukunftsperspektive. Darüber sind sich die im ehemaligen Dillkreis engagierten Helfer einig. Und sie wollen etwas dagegen unternehmen. Weiterlesen

Ökumenischer Arbeitskreis diskutiert über „Menschenwürde“

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Ramona Höge, Carsten Klement und Klaus Breuning-Schüller diskutieren unter der Moderation von Uwe Seibert über die Menschenwürde (Foto: Jenny Berns)

Ein nicht ganz einfaches Thema hatte sich der Ökumenische Arbeitskreis Dillenburg für seine Podiumsdiskussion am vergangenen Montagabend (17.11.2014) ausgesucht. Im evangelischen Gemeindehaus am Zwingel diskutierten Ramona Höge, Carsten Klement und Klaus Breuning-Schüller unter der Moderation von Uwe Seibert über die Menschenwürde.

Die Diskussion fand im Rahmen der Vortragsreihe „Gerechtigkeit und/oder Barmherzigkeit ?!“ statt. Im Vordergrund stand der im Artikel 1 des Grundgesetzes festgeschriebene Satz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „Was bedeutet das eigentlich“, wollte Uwe Seibert von den Diskussionsteilnehmern wissen. Der Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg fragte zudem, was für die Anwesenden denn Menschenwürde ausmache und ob ein Mensch sein Recht auf Menschenwürde auch verwirken könne, beispielsweise durch eine Straftat.

Wichtig sei ihr, dass sie vorrangig als gleichberechtigter Mensch behandelt werde und nicht aus dem vorurteilsbehafteten Blickwinkel „behindert“. Zudem wäre es für sie sehr wichtig, dass in Deutschland noch stärker auf Barrierefreiheit geachtet werde, sagte Ramona Höge. Die Dillenburger Stadtverordnete arbeitet als Verwaltungsangestellte beim Diakonischen Werk.

Klaus Breuning-Schüller aus Schönbach, der Projektkoordinator bei der GWAB (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen mbH) und zudem Diplom-Theologe ist, bezog die Frage der Menschenwürde auch auf die Frage nach Gott: „Ich staune über Gottes Geduld mit uns Menschen, die wir so vielfach unmenschlich miteinander umgehen.“

Carsten Klement aus Burbach, der derzeit bei „Hands of Hope“ mitarbeitet, war hingegen der Meinung, dass wir zu sehr auf die großen und globalen Probleme schauen und stattdessen die Misere vor der eigenen Haustür übersehen.

Wie schwierig das Thema ist, zeigte ein Beitrag von Friedhelm Ackva. Aus dem Publikum heraus warf der Dillenburger Pfarrer ein, dass doch erstmal der Begriff „Menschenwürde“ genauer unter die Lupe genommen werden müsse, bevor über die jeweilige Ausgestaltung derselben diskutiert werde. Eine Möglichkeit sah er darin, den Fokus nicht auf das aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen stammende Wort „Würde“ („wirde“ bzw. „wirdī“) und das damit implizierte „Wert-Sein“ zu legen. Anstelle dessen wäre es besser, im christlichen Sinne von „geworden sein“ zu sprechen.

Mehr Offenheit und eine Wertigkeit des Einzelnen, die nicht ausschließlich unter materiellen Gesichtspunkten zu sehen ist, war das letztendliche Fazit der Diskussionsexperten wie des Publikums. Es war ein anregender und bereichernder Austausch, vor allem weil die Protagonisten auf dem Podium sich nicht anmaßten, eine allgemeingültige Wahrheit zu diesem Thema gefunden zu haben. Vielmehr sprachen sie ganz offen über eigene Unsicherheiten mit dem Thema und wie schwierig es auch ihnen bisweilen fällt, vorurteilsfrei zu agieren.

Text und Foto:  Jenny Berns

 

Wanderung im Zeichen des Kreuzes

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Die ökumenische Pilgergruppe am Forsthaus Dietzhölze (Foto: Seibert)

Pilgern ist in, spätestens seit Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg„. Dass man dazu nicht unbedingt auf dem Jakobsweg unterwegs sein muss, zeigten 90 katholische und evangelische Christen am vergangenen Samstag (6. September). Von Rittershausen aus starteten sie zum 5. Ökumenischen Pilgerweg. Die rund 14 Kilometer lange Route führte ins benachbarte Siegerland und von dort zurück nach Ewersbach.

Nach einer Andacht in der Rittershäuser Kapelle pilgerte die Gruppe bei Sonnenschein zunächst entlang der Dietzhölze zum Forsthaus Dietzhölze und von dort weiter nach Sohl.  Eine wohl verdiente Rast legten die Pilger mittags an der Skihütte in Sohl  ein. Dort fühlten sich die Christen dem Himmel angesichts des prächtigen Spätsommerwetters und der sie umgebenden herrlichen Natur besonders nah. Da hatte das Motto der Veranstaltung , „In Dir ist Freude“, eine ganz eigene Bedeutung.

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Die Pilger während einer Schweigezeit auf dem Weg nach Sohl (Foto: Lommel)

Als Pilgersymbol führte die Gruppe ein schlichtes, aus Haselnussholz gefertigtes Kreuz  mit sich. Unterwegs wurde das Kreuz mit am Wegesrand gepflückten Blumen geschmückt. An den verschiedenen Stationen des Pilgerwegs wurde gesungen, Texte gelesen und gebetet. Auch eine Schweigezeit stand auf dem Programm.

Von Sohl ging es nach Ewersbach, wo die Tour an der katholischen Kirche endete. Zur Erinnerung an den Tag erhielten die Teilnehmer eine rote Schaumstoffnase (Dr. Eckart von Hirschhausen empfiehlt, eine solche als „emotionalen Airbag“  im Auto mit sich zu führen). Anschließend wurden die Pilger mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

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Eine rote Schaumstoffnase dient als „emotionaler Airbag“ (Foto: Satzke)

Der Rodenbacher Gerhard Kunz brachte die Meinung zahlreicher Teilnehmer auf den Punkt: „Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr. Dann bin ich gerne wieder dabei.“

Der Pilgerweg wird seit 2010 von einem ökumenischen Team organisiert und findet jedes Jahr am ersten Samstag im September statt.

Text: Volker Lommel, leicht verändert und ergänzt von Uwe Seibert

Weitere Fotos vom Pilgerweg findet man auf der Facebook-Seite der Fachstelle Mission und Ökumene (-> Fotos ansehen)

„Du bist getauft, und du gehörst zu Christus“

Am vergangenen Sonntag fand in Eibach zum dritten Mal ein ökumenischer Gottesdienst statt. Dazu hier ein Bericht von Henny Toepfer: Weiterlesen

Übersetzungen in Donsbacher Platt jetzt digitalisiert

Bibel und Wörterbuch digital (Foto: Lommel)

Vor etwa zwei Jahren wurde dem Donsbacher Hobbyhistoriker und Buchautor Günter Gail unerwartet eine große Paketsendung mit heimatgeschichtlich interessanten Unterlagen zugestellt. Klaus-Dieter Winkler, ein ehemaliger Donsbacher, der mit seiner Familie in dem schwäbischen Thannhausen (zwischen Ulm und Augsburg) lebt, hatte Gail seine in 20jähriger Kleinarbeit erstellten Übersetzungen in den Donsbacher Heimatdialekt anvertraut. Weiterlesen

Flagge gegen Rechts zeigen

Stuhl

Foto: Privat

(klk). Eine Aufklärungsveranstaltung zu den Aktivitäten der Rechtsextremen und Neofaschisten im Westerwald, Siegerland und Lahn-Dill-Kreis findet am Mittwoch, dem 9. Mai, im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt in Herborn (Walkmühlenweg 5) statt. Das Team des  Mehrgenerationenhauses ruft im Vorfeld zur Teilnahme an der Aktion „Aufrecht sitzen: Deutschland ist zu bunt für braun“ auf: Wer Flagge gegen Rechts zeigen und mitmachen will, kann einen alten, bequemen Holzstuhl bunt anmalen und mitbringen. Weiterlesen

…und sie bewegt sich doch

(klk). Um Fragen der Ökumene geht es bei zwei Gesprächsabenden in der katholischen Pfarrgemeinde St. Petrus in Herborn am Donnerstag, dem 26. April und am Donnerstag, dem 3. Mai. Unter der Überschrift „…und sie bewegt sich doch“ will Brigitte Görgen-Grether als Vorstandsmitglied im ACK (Arbeitskreis Christlicher Kirchen) Hessen-Rheinhessen zu den „Grundlagen der Ökumene heute“ Stellung beziehen. Weiterlesen

Dietzhölztal unterstützt VEM-Projekt

Bei einer Tagesfahrt konnten sich Gemeindeglieder über die VEM und über das Projekt „Licht in jede Hütte“ informieren. (FOTO: Privat)

Mit verschiedenen Aktionen möchten die Evangelische Frauenhilfe und die Spinnstube Steinbrücken sowie die Hüttenwegkinder in Ewersbach auf das Projekt der Vereinten Evangelischen Missionen (VEM) „Licht in jede Hütte“ aufmerksam machen. Wie Luise Aurand in den Dietzhölztaler Nachrichten berichtete, stoßen die Angebote auf reichlich Anklang. So konnten viele Handarbeiten und Bücher für den Basar der VEM überbracht werden.

Bei einer Tagesfahrt Mitte September zur VEM konnten sich viele interessierte Gemeindeglieder über das internationale evangelische Missionswerk und über das Projekt informieren. Weiterlesen

Biwel off Doosbaier Platt

Der gebürtige Donsbacher Klaus-Dieter Winkler hat eine „Biwel off Doosbaier Platt“ verfasst.

Text und Fotos: Volker Lommel

Im Frühjahr 2010 staunte der Donsbacher Heimatforscher Günter Gail über seine umfangreiche Tagespost. Der gebürtige Donsbacher Klaus-Dieter Winkler und (60) hatte ihm eine Bibelübersetzung in den Donsbacher Dialekt geschickt, dazu ein fünf Ordner füllendes Dialekt-Wörterbuch und 49 dazugehörige und selbst besprochene Ton-Kassetten. Weiterlesen

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