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Der „Grüne Hahn“ kommt nach Ballersbach

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Mit dieser Plakette wird eine Kirchengemeinde ausgezeichnet, die sich am kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Hahn“ beteiligt (Foto: Seibert)

Als erste Kirchengemeinde im Dekanat an der Dill wird Ballersbach das kirchliche Umweltmanagement „Grüner Hahn“ einführen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Kirchenvorstand Ende März.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unterstützt Kirchengemeinden darin, achtsam und bewahrend mit Gottes Schöpfung umzugehen. Der „Grüne Hahn“ ist dazu ein konkretes Angebot und Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes unserer Landeskirche.

Beim „Grünen Hahn“ geht es darum, umweltfreundliches und nachhaltiges Handeln zukünftig in allen Bereichen einer Kirchengemeinde zu verankern und alltäglich zu leben.

Dazu gehört nicht nur der bewusste Umgang mit Energie, Wasser und anderen Ressourcen. Auch die Vermeidung von Abfall und schädlichen Reinigungsmitteln, der Einkauf ökologischer und fair gehandelter Produkte oder auch der Schutz des Lebensraums von Tieren und Pflanzen sind Bestandteil des Umweltmanagements „Grüner Hahn“.

Alle Gemeindeglieder sind aufgerufen, ihre Vorschläge und Ideen einzubringen, um das Leben Schritt für Schritt noch umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten. Schließlich geht es darum, einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten und dabei als Kirchengemeinde mit gutem Beispiel voran zu gehen!

Am 27. Mai erfolgt der Auftakt zur Einführung des „Grünen Hahns“ in Ballersbach mit weiteren Informationen zur Zielsetzung und zum Ablauf. Alle Gemeindeglieder sind schon jetzt sehr herzlich dazu eingeladen!

Das kirchliche Umwelt-Managementsystem „Grüner Hahn“ basiert auf dem europäischen Öko-Audit EMAS, das an die Bedürfnisse von Kirchengemeinden angepasst wurde. In Ballersbach koordiniert ein Umweltteam in enger Abstimmung mit dem Kirchenvorstand und unter fortwährender Beteiligung der Gemeindeglieder die schrittweise Einführung des Umwelt-Managementsystems in das gemeindliche Leben. Dazu werden Umweltleitlinien erarbeitet und alle geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz in einem Umweltprogramm zusammengestellt, das auf vier Jahre angelegt ist. Nachdem Abläufe und Zuständigkeiten vereinbart sind, werden alle Aktivitäten in einem Umweltbericht zusammen gefasst.

Am Ende des Prozesses steht eine Zertifizierung und die Verleihung des „Grünen Hahns“. Zielgerichtet, transparent und glaubwürdig geht es dann in Ballersbach auf den Weg zu einer umweltfreundlichen und zukunftsfähigen Kirchengemeinde.

Text: Udo Hecker

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Berichte und Fotos zu beiden Veranstaltungen findet man unter http://www.demokratie-foerdern.de/mitmachen/herz-statt-hetze.html

Zu unserem zweiten Faktencheck in Herborn gibt es auch ein paar kurze Videos von „hessencam“ auf YouTube:

Hier mein eigener Beitrag aus Sicht der Kirche:

Isabel-Theres Spanke aus Sicht der Flüchtlingshilfe:

Feri Behnam aus Sicht der „Ausländer“:

Jörg Muhlhardt aus Sicht der Wohlfahrtsverbände:

Frank Markus Dietermann aus Sicht des NABU:

Prof. Dr. Helge Peukert aus Sicht von attac:

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