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Christliche und islamische Geistliche begegneten sich auf Augenhöhe

Seit September 2010 führt der Lahn-Dill-Kreis für islamische Geistliche die  Fortbildung „Kommunalkompetenz für Imame im Lahn-Dill-Kreis“ durch. Ziel dieser Fortbildung ist, Imame als Multiplikatoren zu gewinnen, um ihren Gemeindemitgliedern den Zugang zu Einrichtungen und Institutionen im Lahn-Dill-Kreis zu erleichtern. Im interkulturellen Dialog sollen Hemmschwellen ab- und Netzwerke aufgebaut werden.

Im Rahmen dieser Fortbildung fand am vergangenen Samstag im „Haus des Lebens“ in der Kaiserstraße in Herborn ein Treffen von islamischen Geistlichen aus Wetzlar, Herborn und Haiger mit Pfarrern der Rheinischen Kirche und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) statt. Weiterlesen

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Günter Wallraff „Undercover“ auf ARTE

The German undercover journalist Günter Wallra...

Image via Wikipedia

(via ARTE) Ein schwarzer Migrant reist durch Deutschland und stellt die Gastfreundschaft der Einheimischen auf die Probe. Doch die Menschen, auf die er trifft, wissen nicht, dass dieser Schwarze, der sich überall als Kwami Ogonno vorstellt, in Wirklichkeit Günter Wallraff ist. Ein Jahr lang war der berühmte Undercover-Journalist perfekt maskiert und mit versteckter Kamera in der Republik unterwegs und erlebte am eigenen Leib, wie Deutsche mit schwarzen Mitbürgern umgehen.

Der Fernsehsender ARTE zeigt Wallraffs Dokumentarfilm „Schwarz auf Weiß“ am Dienstag, 25. Januar, um 20:15 Uhr. Im Anschluss folgt eine Diskussion zum Thema.

Margot Käßmanns Antrittsvorlesung: Religionen sollen Konflikte entschärfen helfen

(via www.ekd.de) Die Religionen dürfen nach Ansicht der ehemaligen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Margot Käßmann, nicht länger zur Konfliktverschärfung beitragen. Vielmehr sollten die Religionen Konflikte über Religionsgrenzen hinweg entschärfen, forderte Käßmann am Mittwoch in ihrer Antrittsvorlesung an der Bochumer Ruhr-Universität. (weiterlesen auf www.ekd.de)

Die komplette Antrittsvorlesung von Margot Käßmann in Bochum als Video (via evangelisch.de)

Parallelgesellschaften gibt es nicht nur unter Migranten

(via Zeit Online) Die Kritik an Fehlentwicklungen in migrantischen Parallelgesellschaften ist sicherlich oft berechtigt. Doch gibt es bei uns auch nicht-migrantische Parallelgesellschaften, meint Tanja Dückers. Und wer definiert eigentlich, was in einer Gesellschaft die vermeintliche „Haupt-Gesellschaft“ und was eine Parallelgesellschaft ist? > mehr dazu auf Zeit Online.

„ZusammenSetzen“ — Ein nachahmenswertes Projekt

(via VEM) Beten Moslems eigentlich den ganzen Tag? Sind eigentlich alle Juden reich? Trinken Christen eigentlich wirklich das Blut von Jesus? Werden Buddhisten eigentlich nie wütend? Die Stadt Wuppertal und die Vereinte Evangelische Mission laden gemeinsam mit der DiTiB – Türkisch Islamische Gemeinde Wuppertal Elberfeld, der Islamischen Gemeinde Wuppertal und dem Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal ein zum Erfahrungsaustausch im privaten Umfeld. Familien verschiedener Generationen, Kulturen und Religionen sollen durch gegenseitige Besuche in ihren Wohnzimmern mehr über die anderen erfahren. Ziel ist, nicht übereinander, sondern miteinander zu sprechen, um so eigene Sichtweisen und mögliche Vorurteile überprüfen zu können.

Das Projekt »ZusammenSetzen« wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie«.

Einen Flyer zum Projekt zum Herunterladen gibt es bei der VEM.

„My Name is Khan“ im Gloria Kino Dillenburg

Nächste Woche, von Montag 11.10. bis Mittwoch 13.10., läuft im Gloria-Kino in Dillenburg in der Reihe „Mal-Seh’n-Kino“ der sehenswerte Film „My Name is Khan“ :

Rizvan Khan ist ein indischer Moslem, ein scheuer, kluger Mann mit Asperger-Syndrom, der sich bedingungslos in die schöne Mandira verliebt, eine alleinerziehende Mutter hinduistischer Herkunft, die in den Staaten versucht, ihren Traum vom Erfolg zu verwirklichen. Als ihr Familienglück ohne Vorwarnung auseinander gerissen wird, begibt sich Khan auf eine mutige Reise quer durch das zeitgenössische Amerika und lernt dabei das Land in all seinen vielschichtigen Facetten kennen.

Der Film beginnt um 18:15 Uhr und dauert 128 Minuten. Eintritt: 5 Euro.

Interkulturelle Woche 2010: Zusammenhalten – Zukunft gewinnen

Interkulturelle 2010

Plakat: EKD

(via EKD) Am Freitag, 24. September, wird in Essen die bundesweite Interkulturelle Woche eröffnet, an der in ganz Deutschland Veranstaltungen in mehr als 300 Kommunen und Gemeinden stattfinden. Die Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“. In ihrem Gemeinsamen Wort haben die Vorsitzenden der Kirchen aktuelle Handlungsfelder benannt: vor allem gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Migranten müsse vorgegangen werden. Und der Zugang zum Arbeitsmarkt, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe dürften nicht nur mit Worten gefordert werden.

Pressemitteilung zur Interkulturellen Woche

Indische Schwestern in Dillenburg

(via Mittelhessen.de)  Dillenburg ist seit kurzem Heimat für eine Reihe von Missionsfranziskanerinnen. Die katholischen Schwestern vom Orden des Heiligen Aloysius von Gonzaga aus Pondicherry in Indien arbeiten im Alten- und Pflegeheim Haus Elisabeth und werden am 3. Oktober ein Schwesternkonvent gründen – sozusagen eine Außen-Niederlassung ihres Ordens. Der Konvent ist der einzige im ganzen Lahn-Dill-Kreis. (weiterlesen auf Mittelhessen.de)

Text: Dirk Wingender
Links: Uwe Seibert

Die Burka geht uns alle an – ein Kommentar

Women wearing burka in Afghanistan

Bild: Wikipedia Commons

In Frankreich dürfen sich Muslima nicht mehr verschleiern. Dabei ist nicht die Burka das Problem, sondern die Angst vor dem Fremden, schreibt Hanna Keller. Lesen Sie ihren Kommentar auf der Internetseite des ERF.

Bericht von der Israelreise 2010

Seit 1993 ist die Evangelische Kirchengemeinde Ewersbach durch einen Freundeskreis mit der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Bethlehem verbunden. Im Rahmen dieser Freundschaft kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Begegnungen zwischen Christen aus Bethlehem und Ewersbach. Im März 2010 war eine Gruppe aus Ewersbach für zwei Wochen in Israel. Ein wichtiger Bestandteil dieser Reise war auch wieder die Begegnung mit den arabischen Freunden. Der folgende Reisebericht von Manfred Manderbach, dem Vorsitzenden des Freundeskreises, vermittelt ein paar Eindrücke. Weiterlesen