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650 Jahre Missionsarbeit

 

(via darum 1/2011) Auf 650 Jahre Missionsarbeit können in diesem Jahr vier große deutsche Missionswerke zurückblicken — allerdings zusammengezählt. Jeweils 175 Jahre alt werden die Gossner Mission, das Leipziger Missionswerk und die Norddeutsche Mission in Bremen. Seit 125 Jahren gibt es das Missionswerk Bayern (heute Mission EineWelt). Den vier Jubilaren ein herzlicher Segenswunsch! Weiterlesen

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2.000 Gemeinden trinken fairen Kaffee

(via Brot für die Welt) Das Ziel ist erreicht: Mit der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde in Bremen-Finndorff wird am 12. Februar 2011 die 2.000 Kirchengemeinde geehrt, die nur noch fair gehandelten Kaffee ausschenkt. Seit fünf Jahren bittet „Brot für die Welt“ Gemeinden und kirchliche Einrichtungen, bei ihren Veranstaltungen nur noch fair gehandelten Kaffee auszuschenken. (weiterlesen)

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Pax Christi veranstaltet Friedensgottesdienst in Dillenburg

Delegation from Pax Christi Italy

Bild: Pax Christi via Flickr

Die Pax Christi-Gruppe im Bistum Limburg veranstaltet jedes Jahr im Januar in einem der elf Bezirke des Bistums gemeinsam mit einer Pfarrei einen Gottesdienst anlässlich des Weltfriedenstages. Dieses Mal findet der Gottesdienst am 23. Januar 2011 um 10.30 Uhr in der kath. Herz-Jesu-Kirche in Dillenburg statt. Im Anschluss an den Gottesdienst soll es einen kleinen Stehempfang im katholischen Pfarrsaal geben.

Niemand will Hunger tanken!

(via Brot für die Welt) In der EU sollen ab Dezember 2010 nur noch als nachhaltig zertifizierte Agrotreibstoffe in den Tank kommen. Dabei werden bisher aber nur Umweltkriterien berücksichtigt. Es gibt keine sozialen Kriterien, die verhindern, dass Menschen von ihrem Land vertrieben werden oder zu sklavenähnlichen Bedingungen auf den Plantagen arbeiten. So kann weder die EU noch die Bundesregierung sicherstellen, dass unsere Importe von Agrotreibstoffen den Hunger nicht vermehren.

Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ ruft dazu auf, den folgenden Lobbybrief an Umweltminister Röttgen und Entwicklungshilfeminister Niebel online zu unterzeichnen:

Sehr geehrter Herr Minister Röttgen,
sehr geehrter Herr Minister Niebel,

Ich will nicht, dass sogenannter „Biosprit“ den Hunger in Entwicklungsländern verschärft. Nach Deutschland importierte Energiepflanzen und Agrartreibstoffe dürfen nicht auf Kosten der Menschen vor Ort produziert werden. Dafür braucht es verbindliche Sozialstandards, die zur Umsetzung insbesondere folgender Rechte beitragen:

  • des Menschenrechts auf Nahrung und des Rechts auf Wasser
  • internationaler Normen für Arbeitsschutz und Arbeiterrechte
  • der Rechte der indigenen und in Stämmen lebenden Völker.

Ich fordere Sie auf, sich für die Aufnahme dieser Menschenrechte als Sozialstandards in die EU-Richtlinie und die deutsche Nachhaltigkeitsverordnung einzusetzen.

Link zum Unterzeichnen des Lobbybriefs

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52. Aktion „Brot für die Welt“ startet in Wiesbaden

Das Kampagnen-Plakat 2010/2011 (Brot für die Welt)

(via EKHN-Newsletter, Nr. 505 vom 25. November 2010) Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ startet am 1. Advent in Wiesbaden seine 52. Aktion. Der Festakt in der Marktkirche steht unter dem Motto: „Es ist genug für alle da“. Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel: „Dieses Motto ist dringender denn je. Denn für fast eine Milliarde Menschen ist Hunger bittere Realität“. Dabei falle Hunger nicht vom Himmel. Hunger werde von Menschenhand gemacht. Füllkrug-Weitzel: „Es fehlt vor allem in den Industrienationen der politische Wille, die Ursachen des Hungers zu beseitigen“.

Bei der Eröffnung der Aktion am 1. Advent steht ein Projekt in Bangladesch im Mittelpunkt: Die Garo sind eine christliche Minderheit im Norden von Bangladesch. Sie leben von der Landwirtschaft. Doch die Zerstörung ihres Lebensraums bedroht sie in ihrer Existenz. Die Church of Bangladesh hilft ihnen, ihre Erträge zu steigern und ihre Ernährung zu sichern.

Die neue Aktion von „Brot für die Welt“ startet am 28. November in der Marktkirche in Wiesbaden mit einem Gottesdienst. Er wird auch live ab 10 Uhr in der ARD übertragen.

Weitere Infos, Bilder und das Video zu Bangladesh unter:
http://www.brot-fuer-die-welt.de/kirche-gemeinde/index_5786_DEU_HTML.php

„2000 Gemeinden trinken fair“ — Kirchengemeinde Haiger macht jetzt auch mit

Fair Trade

Image by London Permaculture via Flickr

In Zukunft will die evangelische Kirchengemeinde Haiger bei Gemeindeveranstaltungen nur noch fair gehandelten Kaffee ausschenken. Diese Selbstverpflichtung hat der Haigerer Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 15. September beschlossen. Als Auswahlkriterium beim Kaffeekauf dient das „TransFair-Siegel“.

Brot für die Welt“ möchte sich dafür bedanken und verleiht der Kirchengemeinde Haiger ein Schild, das seinen Platz am evangelischen Gemeindehaus finden soll. Das Schild mit der Aufschrift „Wir trinken Kaffee aus fairem Handel. Dafür bedankt sich die Aktion Brot für die Welt“ soll am Sonntag, 7. November, um 17 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt und an das Gemeindehaus feierlich angebracht werden.

Bereits über 1.700 Gemeinden und Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion “2.000 Gemeinden trinken fair” der evangelischen Hilfsaktion “Brot für die Welt“.

2009 hat die Kirchengemeinde Dillenburg ebenfalls einen entsprechenden Beschluss gefasst. Nach Dillenburg  ist nun Haiger die zweite Gemeinde aus dem Dekanat Dillenburg auf der Liste der teilnehmenden Gemeinden und Einrichtungen.

Bereits seit 2007 macht eine Gemeinde aus unserem Nachbardekanat Herborn mit bei der Aktion “2.000 Gemeinden trinken fair”. Die Evangelische Kirchengemeinde Siegbach ist die Nummer 327 auf der Liste der teilnehmenden Gemeinden.

„Landgrabbing“ schafft weltweit Hunger

Grafik: Brot für die Welt

(via Brot für die Welt) Immer mehr Land in Entwicklungsländern wird für die Exportproduktion an Konzerne verpachtet oder verkauft.  Auf die Gefahren des sogenannten „Landgrabbings“ für die Ernährungssicherheit haben heute anlässlich des Welternährungstags „Brot für die Welt“ und die Menschenrechtsorganisation FIAN in Berlin hingewiesen. Sie fordern, dass die einheimische Nahrungsmittelproduktion wieder Vorrang vor Profitinteressen erhält. Nur so kann die Zahl der Hungernden nachhaltig gesenkt werden. (weiterlesen)

Machen Sie mit bei einer Lobbybriefaktion von „Brot für die Welt“

Interkulturelle Woche 2010: Zusammenhalten – Zukunft gewinnen

Interkulturelle 2010

Plakat: EKD

(via EKD) Am Freitag, 24. September, wird in Essen die bundesweite Interkulturelle Woche eröffnet, an der in ganz Deutschland Veranstaltungen in mehr als 300 Kommunen und Gemeinden stattfinden. Die Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“. In ihrem Gemeinsamen Wort haben die Vorsitzenden der Kirchen aktuelle Handlungsfelder benannt: vor allem gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Migranten müsse vorgegangen werden. Und der Zugang zum Arbeitsmarkt, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe dürften nicht nur mit Worten gefordert werden.

Pressemitteilung zur Interkulturellen Woche

Weltarmutsgipfel 2010: Die Zeit drängt!

(via Misereor) Vom 20. bis 22. September treffen sich die Staats- und Regierungschefs beim Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen in New York. Dort beraten sie über die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs). Das katholische Hilfswerk MISEREOR fordert, dass vor allem die strukturellen Ursuchen von Hunger und Armut angegangen werden. Und dass Armutsbekämpfung auch über den Gipfel hinaus ganz oben auf der internationalen Agenda bleibt. (weiterlesen bei Misereor)

Lesen Sie auch: „Mehr als bisher tun“ — Ökumenische Erklärung zu Millenniumsentwicklungszielen

Worum geht’s bei den Millenniumsentwicklungszielen? Wie soll damit Armut weltweit bekämpft werden? Warum betreffen sie  auch Deutschland? In diesem Clip von „Deine Stimme gegen Armut“ gibt es eine knappe und verständliche Einführung zu den acht Zielen, mit denen Armut und Hunger bis 2015 reduziert werden sollen.

Neue Internet-Seite zum Fairen Handel

(via GEPA) Rechtzeitig zur Fairen Woche geht www.fairtrade.de online. Die neue Seite erklärt den Fairen Handel aus der Perspektive von Produzenten, Händlern und Verbrauchern. Welchen Weg hat ein Produkt hinter sich? Wer produziert es? Können Produzentinnen und Produzenten vom Fairen Handel leben? Das sind nur einige der Fragen, auf die die neue Webseite versucht, Antworten zu finden. Sie gibt einen Überblick und liefert Hintergründe aus der Sicht von Produzenten, Händlern und Konsumenten. (weiterlesen bei GEPA)