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„Dialog in Beirut“ – Erfahrungen einer Pfarrerin

Français : Mosquée et église à Beyrouth

In Beirut stehen Kirchen und Moscheen nebeneinander  (Photo: Wikipedia)

Vom 15. September 2012 bis zum 15. Dezember 2012 hat Pfarrerin Renate Ellmenreich aus Mainz einen Studienurlaub an der “Near East Theological School“  in Beirut verbracht und an einem Kurs zum Thema “Interreligiöser Dialog” teilgenommen. In ihrem Blog „Dialog in Beirut“ berichtet sie darüber, was sie dabei erlebt und gelernt hat.

Renate Ellmenreich hat von 1999 bis 2004 als Ökumenische Mitarbeiterin in der EYN-Kirche in Nordnigeria gearbeitet. In dem Buch „Mein Gott Afrika„, erschienen 2008 bei der Evangelischen Verlangsanstalt Leipzig, berichtet sie von ihren Erfahrungen als „Missionarin“.  Nun plant sie, auch ihre Erlebnisse im Libanon in Buchform zu bringen.

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Ilona Klemens, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog in Frankfurt

Ilona Klemens ist seit einigen Jahren Pfarrerin für Interreligiösen Dialog der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main und Geschäftsführerin des dortigen Rat der Religionen. In dem folgenden kurzen Filmclip (gefunden auf YouTube) beschreibt sie ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit.

Ich treffe Ilona Clemens regelmäßig beim „Fachtag Ökumene“ in Frankfurt. Dort treffen sich zweimal jährlich die Inhaber von „Fach- und Profilstellen“, die in der EKHN im Bereich Ökumene tätig sind. Das sind übergemeindliche Stellen, die auf Dekanatsebene angesiedelt sind. Es gibt sie in den Bereichen Bildung, Gesellschaftliche Verantwortung, Ökumene und Öffentlichkeitsarbeit. Mein eigener Arbeitsbereich im Dekanat Dillenburg nennt sich „Fachstelle Mission und Ökumene„.

Jesus-Film im Internet

Language Groups and important languages of Nigeria

Sprachenvielfalt in Nigeria (Photo credit: Wikipedia)

Vor viereinhalb Jahren war ich in Nigeria, um bei einem Linguistik-Workshop mitzuarbeiten (mein Bericht). Es ging damals darum, für einige Sprachen Nordostnigerias eine Orthographie zu entwickeln. Die meisten der über 500 (!) Sprachen Nigerias (es sind wirklich nicht nur Dialekte einer Sprache, sondern eigenständige, zum Teil sehr unterschiedliche Sprachen) haben bisher noch keine Orthographie und werden nur gesprochen, aber nicht geschrieben. Weiterlesen

Eindrücke vom 3. Ökumenischen Pilgerweg

3. Ökumenischer Pilgerweg von Fellerdilln nach Ewersbach (Foto: Uwe Seibert)

Am Samstag, 1. September 2012 fand unser 3. Ökumenischer Pilgerweg statt. Diesmal sind wir mit über 70 Teilnehmern von Fellerdilln nach Ewersbach gepilgert. Ein paar mehr Eindrücke davon findet man hier und hier.

Übersetzungen in Donsbacher Platt jetzt digitalisiert

Bibel und Wörterbuch digital (Foto: Lommel)

Vor etwa zwei Jahren wurde dem Donsbacher Hobbyhistoriker und Buchautor Günter Gail unerwartet eine große Paketsendung mit heimatgeschichtlich interessanten Unterlagen zugestellt. Klaus-Dieter Winkler, ein ehemaliger Donsbacher, der mit seiner Familie in dem schwäbischen Thannhausen (zwischen Ulm und Augsburg) lebt, hatte Gail seine in 20jähriger Kleinarbeit erstellten Übersetzungen in den Donsbacher Heimatdialekt anvertraut. Weiterlesen

Weltagrarbericht: Weiter wie bisher ist keine Option

Die Zahl der Hungernden auf der Welt war noch nie so hoch wie heute – obwohl auch die landwirtschaftliche Produktion pro Erdenbürger höher ist als je zuvor. Warum führt unsere industrielle Überproduktion dazu, dass eine Milliarde Menschen hungert, eine Milliarde an krankhaftem Übergewicht leidet und eine weitere Milliarde fehlernährt ist? Wie können wir den Klimagas-Ausstoss der Lebensmittelproduktion auf ein Fünftel reduzieren, die Überdüngung der Ozeane, den Verlust von Artenvielfalt, Bodenfruchtbarkeit und traditionellem, lokalem Wissen stoppen bevor es zu spät ist? Der Weltagrarbericht, im Auftrag der Weltbank und der UNO von 500 Wissenschaftlern aus aller Welt in fünfjähriger Arbeit erstellt, gibt darauf unbequeme Antworten: Weiterlesen

Themenabend „Ökumene und Musik“

Im Rahmen der Lutherdekade zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums steht das Jahr 2012 für die Evangelische Kirche unter dem Thema „Reformation und Musik“. „Musik war der Herzschlag der Reformation“, sagt der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider.

Musik und Singen verbindet aber auch Christen verschiedener Konfessionen. Viele bekannte Kirchenlieder finden sich im Evangelischen Gesangbuch (EG), im Katholischen Gotteslob (GL) und auch in Liederbüchern der verschiedenen Freikirchen. Gemeinsam gesungene Lieder fördern das kirchliche Miteinander, auch wenn theologische Positionen uns unterscheiden.

Singen und Musik verbindet darüber hinaus alle Christen in der weltweiten Ökumene – auch bei unterschiedlichen Musikstilen und Traditionen. Ein Beispiel sind Taizé-Gesänge:

Bei einem Ökumenischen Gesprächs- und Gesangsabend am Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, soll die verbindende Kraft der Kirchenmusik für die Ökumene thematisiert werden. Dekanatskirchenmusiker Günter Emde und der Referent für Mission und Ökumene, Dr. Uwe Seibert, laden ein in das Ev. Gemeindehaus in Dillenburg-Niederscheld (Neugasse).

Kirchenlieder aus aller Welt findet man auf dem YouTube-Kanal „Sounds Of Global Worship“

Lesebuch zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika

(via EMW) „Populär und prosperierend – Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika“ lautete der Titel des letzten EMW-Jahresberichts 2010/2011. Er thematisierte das rasante Wachstum pentekostal-charismatischen Gruppen und Kirchen, die sich sich vielerorts zu umfassend „prosperierenden“, international organisierten Kirchen-Gemeinschaften entwickeln, während die Zahl der Mitglieder vieler historischer Missionskirchen stagniert. Aufgrund des großen Interesses aus der EMW-Mitgliedschaft und darüber hinaus sind diese Texte nun in einer Dokumentation erschienen, die als PDF-Dokument vorliegt. (Link zum Download der Dokumentation)

Kindern die Bedeutung von Karfreitag vermitteln

Nachbildung von Jesus am Kreuz neben dem Druid...

Nachbildung von Jesus am Kreuz neben dem Druidenstein (Photo credit: Wikipedia)

(via theolounge.de) Im Zentrum des Christentums steht eine blutige Geschichte, am Karfreitag wird sie landauf landab in den Kirchen erzählt: Jesus wurde gekreuzigt. Gedeutet über Jahrhunderte als Opfertod, um Gott mit den Menschen zu versöhnen. Wie erzählt man Kindern davon? Wollen Eltern und Pfarrer heute überhaupt noch diese blutige Geschichte Kindern weitertradieren – und wenn ja, wie? Hören Sie dazu einen Podcastbeitrag, der am Karfreitag auf BR2 gesendet wurde.

Ca. ab der 20. Minute hört man ein Interview mit Religionslehrern, unter ihnen auch ein Bekannter von mir, der Münchner Blogger Marc Gerlach.

 


40 Jahre EMS

(via ems) Vorgestern, am 28. Januar 2012, hat das EMS seinen 40. Gründungstag begangen. Zum Jahresbeginn hat das 1972 in Landau/Pfalz als „Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland“ gegründete Werk mit dem Inkrafttreten einer neuen Satzung seinen Namen geändert. Die neue Bezeichnung „Evangelische Mission in Solidarität“ bringt die dynamische Entwicklung der Beziehungen zwischen deutschen Mitgliedern und ausländischen Partnern in den vergangenen vier Jahrzehnten hin zu einer Gemeinschaft gleichberechtigter „Kirchen und Missionen in internationalen Partnerschaft“ zum Ausdruck. Künftig werden die sechs Kirchen – darunter auch die EKHN – und fünf Missionsgesellschaften in Deutschland und der Schweiz sowie die 17 Kirchen in zehn Ländern in Asien, Afrika und dem Nahen Osten als juristisch gleichberechtigte Mitglieder die Entwicklung des Werks gestalten.

Das folgende Grußwort zum Festjahr vom EMS-Generalsekretär Bernhard Dinkelaker findet man auf YouTube:

> Mehr zum Festjahr der EMS:  www.ems-online.org/festjahr