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In memoriam Nommensen und Theis

Dieses Jahr kann man gleich zweier Missionare gedenken, deren Leben und Wirken eng miteinander verknüpft war: Ludwig Ingwer Nommensen und August Theis. Durch ihre Arbeit – und durch die, die nach ihnen kamen – sind in Indonesien zwei protestantische Kirchen entstanden. Weiterlesen

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Symposium „Ökumene leben“

(via Zentrum Oekumene) Der Theologe und Sozialethiker Karl-Heinz Dejung hat über viele Jahre als Pfarrer der EKHN das ökumenische Gesicht seiner Kirche mitgeprägt. Aus Anlass seines 75. Geburtstages lädt das gemeinsame Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW zu einem Symposium ein, das am 17. und 18. März in Arnoldshain stattfindet. Weiterlesen

Ein Jahr Freiwilligendienst im Kongo – Simona Villmow berichtet

Simona Villmow, eine junge Frau aus Eibach, hat ein Jahr lang einen Freiwilligendienst im Osten der Republik Kongo gemacht, im Auftrag von DIGUNA, einem Missionswerk, das in Haiger seine Zentrale hat. Vor ein paar Wochen ist sie von dort zurückgekommen. Ich habe mit ihr über ihre Erfahrungen in Afrika gesprochen. So ist der folgende Audiobeitrag entstanden. Um ihn anzuhören klicken Sie bitte auf das kleine Dreieck.

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Simona Villmow war ein Jahr lang im Kongo (Foto: privat)

Herzliche Einladung zum Kongo-Abend 

Am kommenden Sonntag, 31.8.2014, findet im CVJM-Heim in Eibach um 19 Uhr ein „Kongo-Abend“ statt, bei dem Simona von ihrem Einsatz berichtet und Bilder zeigt. Es wird ein paar Köstlichkeiten geben, außerdem sollen einige afrikanische Produkte für einen guten Zweck verkauft werden.

Alle Kongo-Interessierten sind dazu ganz herzlich eingeladen!

Zu Besuch bei „Opa“ August Theis

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Gäste aus Indonesien vor der Stadtkirche Haiger (Foto: US)

Anfang Mai ist anlässlich einer internationalen Partnerschaftskonsultation eine Besucher­gruppe aus der Geraja Kristen Protestan Simalungun (GKPS), der Christlich-Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche nach Deutschland gekommen. Im Rahmen dieses Besuchs waren drei indonesische Christen für kurze Zeit auch im Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

„Dialog in Beirut“ – Erfahrungen einer Pfarrerin

Français : Mosquée et église à Beyrouth

In Beirut stehen Kirchen und Moscheen nebeneinander  (Photo: Wikipedia)

Vom 15. September 2012 bis zum 15. Dezember 2012 hat Pfarrerin Renate Ellmenreich aus Mainz einen Studienurlaub an der “Near East Theological School“  in Beirut verbracht und an einem Kurs zum Thema “Interreligiöser Dialog” teilgenommen. In ihrem Blog „Dialog in Beirut“ berichtet sie darüber, was sie dabei erlebt und gelernt hat.

Renate Ellmenreich hat von 1999 bis 2004 als Ökumenische Mitarbeiterin in der EYN-Kirche in Nordnigeria gearbeitet. In dem Buch „Mein Gott Afrika„, erschienen 2008 bei der Evangelischen Verlangsanstalt Leipzig, berichtet sie von ihren Erfahrungen als „Missionarin“.  Nun plant sie, auch ihre Erlebnisse im Libanon in Buchform zu bringen.

Ilona Klemens, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog in Frankfurt

Ilona Klemens ist seit einigen Jahren Pfarrerin für Interreligiösen Dialog der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main und Geschäftsführerin des dortigen Rat der Religionen. In dem folgenden kurzen Filmclip (gefunden auf YouTube) beschreibt sie ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit.

Ich treffe Ilona Clemens regelmäßig beim „Fachtag Ökumene“ in Frankfurt. Dort treffen sich zweimal jährlich die Inhaber von „Fach- und Profilstellen“, die in der EKHN im Bereich Ökumene tätig sind. Das sind übergemeindliche Stellen, die auf Dekanatsebene angesiedelt sind. Es gibt sie in den Bereichen Bildung, Gesellschaftliche Verantwortung, Ökumene und Öffentlichkeitsarbeit. Mein eigener Arbeitsbereich im Dekanat Dillenburg nennt sich „Fachstelle Mission und Ökumene„.

In memoriam Lina Lotz, geb. Becker

(Foto: Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal )

Heute ist der Geburtstag von Lina Lotz, geborene Becker, die am 27.11.1879 in Haiger-Langenaubach geboren wurde. Wie August Theis und viele andere Menschen aus dem Westerwald und dem Dillkreis war sie als Missionarin im Dienst der Rheinischen Missionsgesellschaft tätig. Daran erinnert der Missionsweg Nord-Nassau, der 2008 eingerichtet wurde. Allein aus den Dörfern in unmittelbarer Nähe des Missionswegs stammen zwölf Männer und Frauen, unter ihnen auch Lina Lotz, geborene Becker.

Die ehemalige Langenaubacher Kirche (heute: „Alte Kapelle“) in der Dorfmitte war die geistliche Heimat von Lina Becker. 1911, in dem Jahr als die alte Schule (heute zum Teil als Archiv und Museum genutzt) neben der Aubacher Kapelle neu gebaut wurde, wurde Lina Becker nach Nordsumatra (Indonesien) ausgesandt. Dort heiratete sie den Missionar Karl Lotz aus Niederlemp bei Wetzlar. In drei Missionsstationen am Tobasee arbeitete sie an seiner Seite. Sie starb 1927 in Bischoffen, wo ihr Mann nach ihrer Rückkehr aus Nordsumatra eine Pfarrstelle verwaltete.

Beatrix Schlausch für ehrenamtliches Engagement geehrt

Foto: C. Kirchhoff

Nach elf Jahren Amtszeit ist Schluss: Die Katholische Kirche hat die Präsidentin der Diözesanversammlung des Bistums Limburg, Beatrix Schlausch, mit einem Fest im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden verabschiedet. (weiterlesen auf mittelhessen.de)

Beatrix Schlausch lebt in Dillenburg und ist eine der aktivsten Laien im Bistum Limburg. Völlig zu Recht hat Papst Benedikt XVI. sie jetzt dafür mit dem Titel „Dame des Silvesterordens“ ausgezeichnet, einem der höchsten Orden in der römisch-katholischen Kirche. Weiterlesen

Ein Interview mit Mitri Raheb

Dr. Mitri Raheb (© media control GmbH)

(via www.die-Kirche.de) Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden heute, am 24. Februar, in Baden-Baden vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen gemacht haben, deren Taten aber als Symbole der Menschlichkeit gelten. Zu ihnen gehört der lutherische Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem. Doch seine Ehrung ist umstritten. In der Ausgabe 9/2012 der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“ kann man ein Interview mit ihm lesen, in dem er sich unter anderem auch über die Vorwürfe gegen ihn äußert (Link zum Interview).

Deutscher Medienpreis für Mitri Raheb

Pfr. Mitri Raheb (Bild: Uwe Seibert)

(via ems) Der Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bethlehem, Dr. Mitri Raheb, erhält am 24. Februar, zusammen mit Dr. Sakena Yacoobi, Stanislaw Petrow und Dr. Denis Mukwege in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis. Die Laudatio wird der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog halten. Weiterlesen

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