Bericht über eine Studienreise nach Israel und Palästina

Ich bin gerade zurückgekommen von einer Studienreise nach Israel und Palästina und bin noch erfüllt von den vielen Eindrücken. Es war keine Reise wie die üblichen „Reisen ins Heilige Land“, bei denen man die wichtigsten Stätten des Alten und Neuen Testaments gezeigt bekommt. Weiterlesen

„Islam ist (nicht) gleich Islam“

Die Reihe „Islam ist (nicht) gleich Islam“ will zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Islam einladen. Zwei Spielfilme und ein Workshop widmen sich den unterschiedlichen Facetten des Islams. Weiterlesen

„Dialog in Beirut“ – Erfahrungen einer Pfarrerin

Français : Mosquée et église à Beyrouth

In Beirut stehen Kirchen und Moscheen nebeneinander  (Photo: Wikipedia)

Vom 15. September 2012 bis zum 15. Dezember 2012 hat Pfarrerin Renate Ellmenreich aus Mainz einen Studienurlaub an der “Near East Theological School“  in Beirut verbracht und an einem Kurs zum Thema “Interreligiöser Dialog” teilgenommen. In ihrem Blog „Dialog in Beirut“ berichtet sie darüber, was sie dabei erlebt und gelernt hat.

Renate Ellmenreich hat von 1999 bis 2004 als Ökumenische Mitarbeiterin in der EYN-Kirche in Nordnigeria gearbeitet. In dem Buch „Mein Gott Afrika„, erschienen 2008 bei der Evangelischen Verlangsanstalt Leipzig, berichtet sie von ihren Erfahrungen als „Missionarin“.  Nun plant sie, auch ihre Erlebnisse im Libanon in Buchform zu bringen.

Ein einschneidendes Urteil — ein Kommentar

(via Sonntagsblatt) Wer Jungen aus religiösen Gründen beschneidet, macht sich strafbar. Denn Beschneidung, wie sie Juden und Muslime seit Tausenden Jahren durchführen, ist Körperverletzung. So urteilte nun erstmals ein deutsches Gericht. Das Gericht ist damit zu weit gegangen, schreibt Brigitte Vordermayer in einem Kommentar im Sonntagsblatt, einer Evangelischen Wochenzeitung für Bayern (Kommentar lesen).

 

Orientierungshilfe zur Koranverteilung der Salafisten

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den letzten Wochen haben Salafisten in den Fußgängerzonen deutscher Städte kostenlos Korane verteilt, um so offensiv für den Islam zu werben. Diese Aktion erhielt eine hohe mediale Aufmerksamkeit und wurde sowohl von Islamgegnern als auch Islamisten instrumentalisiert. Dies hat viele Menschen christlichen und muslimischen Glaubens verunsichert und verärgert. In einem neuen Dokument des Zentrum Ökumene der EKHN sollen wesentliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Koranverteilung der Salafisten aufgetaucht sind, beantwortet werden:

  1. Wer sind die Salafisten?
  2. Warum kann eine Koranverteilung nicht verboten werden?
  3. Wie verstehen Muslime den Koran?
  4. Wie sehen die Vertreter islamischer Verbände in Deutschland diese Aktion?
  5. Wie sollte man sich verhalten?

Hier kann das Dokument heruntergeladen werden.

 

Diskussionsveranstaltung: Die deutsche Angst vor dem Islam

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit Dillenburg e.V. und die Roderich-Feldes-Gesellschaft laden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Patrick Bahners (FAZ) zum Thema „Die deutsche Angst vor dem Islam“ (so der Untertitel seines Buches „Die Panikmacher“) ein.

Patrick Bahners ist Kulturchef der FAZ. Sein jüngstes Buch „Die Panikmacher“ beschreibt die innere Befindlichkeit der Deutschen im Umgang mit den Migranten und das sind meist Muslime. Wie kommt es, so eine seiner Fragen, zu der angstvollen Vorstellung, der Islam wolle unser Land unterwandern? (Quelle: Einladungsflyer)

Die Veranstaltung findet am 7. März (19:30 Uhr) in der Aula der Juliane-von-Stolberg-Schule in Dillenburg statt.

 

Orientierungshilfe wird präsentiert

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage nach gemeinsamen religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens in gemischt religiösen Familien und am interreligiösen Dialog interessierten Kirchengemeinden zugenommen. Das Zentrum Ökumene der EKHN hat darauf mit der Veröffentlichung einer Orientierungshilfe zu religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens reagiert.

Um die innerkirchliche Debatte um die theologische und praktische Möglichkeit gemeinsamer Gebete zu fördern, wird diese Orientierungshilfe am 29 .Februar der kirchlichen Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mit dem Autor der theologischen Grundlegung der Orientierungshilfe Prof. Dr. Reinhold Bernhardt ins Gespräch zu kommen. Der Leiter des Zentrums Ökumene Detlev Knoche sowie Mitglieder der Projektgruppe und des Beraterkreises werden außerdem über die Konzeption und die Motivation, die zur Entstehung der Orientierungshilfe geführt hat, berichten.

Die Veranstaltung findet am 29. Februar von 17:00 – 20:00 Uhr im Zentrum Ökumene statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Die Orientierungshilfe „Lobet und preiset ihr Völker“ bietet das Zentrum Ökumene hier als PDF zum Download an.

Muslime feiern Opferfest

A plate served to guests during Eid-al-Adha, i...

Bild via Wikipedia

Morgen beginnt das höchste islamische Fest, das  Opferfest (Id ul-Adha), das im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka gefeiert wird. Die folgenden Informationen über dieses Fest stammen vom Ökumenischen Jahreskalender des Zentrum Ökumene der EKHN: Weiterlesen

TV-Tipp: „Gesichter des Islam“ auf ARTE

(via programm.ARD.de) Der TV-Sender ARTE zeigt am kommenden Donnerstag, 18.8., ab 13.55 Uhr, die vierteilige Dokumentation „Gesichter des Islam“:

„Gesichter des Islam“ ist eine dokumentarische Entdeckungsreise in die Welt von 1,5 Milliarden Muslimen. Die aufwendige Reihe führt zu Menschen, die den Islam als Religion und Lebensweise praktizieren, ihn als Weltanschauung und gesellschaftliche Kraft verstehen und modernisieren wollen. Sie führt zu Orten seiner Geschichte und in den Alltag — von Moscheen und Märkten bis zu Schulen, Werkstätten und Musikstudios. In so unterschiedliche Länder wie Saudi-Arabien und Indonesien, die Türkei und Ägypten, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Marokko.

In den vier Dokumentationen werden bei Begegnungen und in Interviews Fragen nach aktuellen Perspektiven gestellt: Wie prägen Religion und Traditionen den Alltag? Wie entwickeln sich die Rollen von Männern und Frauen? Wie wirken die friedlichen und die gewaltsamen Aspekte des Glaubens in der islamischen Welt? Und wie offen sind islamische Gesellschaften für den Fortschritt?

 

ZDF-Doku: „Der Heilige Krieg“

(via ZDF) Im September 2011 jährt sich der Anschlag auf das World Trade Center zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass sendet das ZDF ab kommenden Dienstag eine fünfteilige Dokumentarreihe über die Ursprünge so genannter „Heiliger Kriege“ – und spiegelt dabei beide Perspektiven. Die Filme führen vor Augen, wie im Lauf der Jahrhunderte auf christlicher und muslimischer Seite religiöse Gefühle für politische Zwecke mobilisiert und auch missbraucht wurden, und wie dabei Denkmuster entstanden, die heute noch wirksam sind. (weiterlesen)

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