Bericht über eine Studienreise nach Israel und Palästina

Ich bin gerade zurückgekommen von einer Studienreise nach Israel und Palästina und bin noch erfüllt von den vielen Eindrücken. Es war keine Reise wie die üblichen „Reisen ins Heilige Land“, bei denen man die wichtigsten Stätten des Alten und Neuen Testaments gezeigt bekommt. Weiterlesen

Eine jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Der jüdische Kleinkünstler Dany Bober (Foto: Waschik, Herten)

Dany Bober nimmt seine Zuhörer mit auf eine jüdische Zeitreise (Foto: Waschik, Herten)

Die Fachstelle Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg laden ein zu einer jüdischen Zeitreise mit Dany Bober am Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen.

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise.

Für seinen Vortrag „Eine Jüdische Zeitreise“ hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des „Features“ gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei.

Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jh. runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden.

Auszüge aus Dany Bobers Programm findet man auf YouTube:


Beitrag zum „Festival Contre le Rassisme 2007“ der Gutenberg -Universität – Mainz


Einspielungen mit Studiomusikern (Oj Chanukka – Chassidisches Volkslied)

                                                                                                    

Ein einschneidendes Urteil — ein Kommentar

(via Sonntagsblatt) Wer Jungen aus religiösen Gründen beschneidet, macht sich strafbar. Denn Beschneidung, wie sie Juden und Muslime seit Tausenden Jahren durchführen, ist Körperverletzung. So urteilte nun erstmals ein deutsches Gericht. Das Gericht ist damit zu weit gegangen, schreibt Brigitte Vordermayer in einem Kommentar im Sonntagsblatt, einer Evangelischen Wochenzeitung für Bayern (Kommentar lesen).

 

Themenabend zu „Messianischen Juden“

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einem Vortrag zum Thema „Messianische Juden — Brücke oder Hindernis im Dialog zwischen Juden und Christen?“ Dazu referiert Pfr. Friedhelm Pieper (Frankfurt).

Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. Mai 2012 um 20:00 Uhr im Charlotte-Petersen-Saal der Stadthalle Dillenburg statt. Weiterlesen

Christlich-jüdisches Bibelgespräch in Herborn

A Sefer Torah, the traditional form of the Heb...

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einer „Doppel-Bibelauslegung“ mit dem Dillenburger Pater Andreas Reichwein SJ und dem Frankfurter  Rabbiner Andrew A. Steimann zum Thema „Zu ihm strömen alle Völker …“ (Jesaja Kapitel 2, Verse 1 – 5).

Dabei wird eine gemeinsame Bibelstelle einmal aus jüdischer, einmal aus christlicher Sicht interpretiert. Dies soll anregen zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren, aber auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Umgang mit der Bibel aus jüdischer und christlicher Sicht verdeutlichen.

Die Doppel-Bibelauslegung findet am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 19:30 Uhr in der Aula der Hohen Schule in Herborn statt.

Vortrag über das Leben jüdischer Frauen in Israel

(via GCJZ) Die Gesellschaft für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V. lädt ein zu einem Vortrag zum Thema: „Zwischen Tradition und Moderne: Beruf und Familie jüdischer Frauen in Israel“. Referentin ist Frau Dr. Annette Weisberg. Die Veranstaltung findet am Montag, 10.10.2011 um 19.30 Uhr in der Stadthalle (Charlotte-Petersen-Saal)  in Dillenburg statt.  (mehr dazu)

Wem gehört das Heilige Land?

(via www.ev-dill.de) Vom 9. bis 20. Oktober 2011 lädt der Dillenburger Dekan Roland Jaeckle zu einer Studienreise nach Israel ein. Als Vorbereitung dazu werden einzelne Seminarabende zu Israel, der Friedens- und Religionsfrage, zur Kultur- und Landesgeschichte angeboten. Diese Abende richten sich nicht nur an die Reise-Interessierten – sondern allgemein an alle Israel-Interessierten.

Am kommenden Mittwoch, 8. Juni 2011 findet ein Themenabend zum israelisch-arabischen Konflikt um das „Heilige Land“ statt. Weiterlesen

Pessach 2011

Traditional arrangement of symbolic foods on a...

Image via Wikipedia

(via INTR°A-Tagebuch)  Mit dem Seder-Abend beginnen heute die acht Tage des jüdischen Pessachfestes.  Es gehört zu den traditionellen Wallfahrtsfesten im Judentum und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Weiterlesen

Glaubenszeichen des Judentums

(Text und Foto: Volker Lommel) Im Rahmen der Chagall-Ausstellung gab am Montagabend Lothar Lippert in der randvoll besetzten Alten Kapelle in Langenaubach eine Einführung in das Judentum. „Ohne das Alte Testament können wir das Neue Testament nicht verstehen“, konstatierte der Gastredner.

Chagalls Bild "Rabbi mit Torarolle" war die visuelle Grundlage des Referates in der Alten Kapelle. (Foto: Volker Lommel)

Anhand eines Bildes („Rabbi mit Torarolle“) des russischen Juden Marc Chagall verschaffte der Lehrerausbilder Lippert dem interessierten Publikum einen Zugang zur jüdischen Traditionskleidung, wie der Kopfbedeckung (Kippa), den Gebetsriemen (Tefillin) und dem Gebetsmantel (Tallit) der den Beter so einhülle wie die lebenserhaltenden Gebote ihn umhüllen sollen.

Die Tora (Fünf Bücher Mose),  die „Weisung Gottes“ liege wie ein Kind im Arm des jüdischen Mannes. Die Tora sei nicht der Zwang des zu haltenden Gesetzes, sondern das Zeichen Gottes gnädiger Zuwendung zum Menschen, erörterte der Pädagoge und Kenner des Judentums. Ferner wies Lippert hin auf  alttestamentliche Tempelzeremonien und Opferriten.

Am kommenden Freitag, 15. April um 19.30 Uhr endet die Vortragsreihe in der Alten Kapelle mit einem Vortrag von Sabine Tischbein. Sie spricht zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Das Evangelische Dekanat Dillenburg lädt weiterhin zur Besichtigung der Originallithographien ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 24 April (Ostersonntag) in Langenaubach zu besichtigen.

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Samstags von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Sondertermine/Führungen können mit Pfr. Paul-Ulrich Rabe (Tel.: 02771 – 320342) arrangiert werden.

Chagall in Langenaubach

(via www.ev-dill.de) Am Sonntag wurde in der Alten Kapelle in Langenaubach eine Ausstellung mit Werken von Marc Chagall eröffnet. Vom 3.-24. April zeigt sie alle 24 Motive aus Chagalls berühmt gewordenem Exodus-Zyklus, der 1966 in einer kleinen Auflage von nur 285 Arbeiten erschien.  Den Farblithografien sind zehn Radierungen Chagalls gegenübergestellt. Auch sie zeigen biblische Motive, sind allerdings 20 Jahre früher erschienen.

Heiner Eberhard referierte am Sonntag zum Leben und Wirken Marc Chagalls

Ebenfalls in Langenaubach zu sehen sind 12 Skizzen zu den Chagall-Glasfenstern von Jerusalem, die von Chagalls engem Mitarbeiter Charles Sorlier ausgeführt wurden. Eine umfangreiche Sammlung jüdischer Kultgegenstände rundet die Schau ab.

Im Rahmen der Chagall-Ausstellung finden Passionsandachten und Vorträge statt:  Am kommenden Montag, 11.  April 2011 um 19.30 Uhr gibt Lothar Lippert eine „Einführung in das Judentum“, am folgenden Freitag, 15. April, 19.30 Uhr referiert Sabine Tischbein zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Mehr zur Chagall-Ausstellung

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