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Zwölf Tage in Sumatra – ein Reisebericht

Vor einer Woche bin ich aus Sumatra zurückgekommen, wo ich an der Vollversammlung der VEM teilgenommen habe. Anschließend war ich noch ein paar Tage zu Besuch bei der Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche, mit der das Dekanat Dillenburg früher eine Partnerschaft hatte. Hier ist ein Bericht über meine Reise: Download (PDF, 7 MB)

 

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Für die EKHN nach Indonesien

Dr. Uwe Seibert ist Delegierter der EKHN bei der Vollversammlung der VEM (Foto: HJB)

(via ev-dill.de) Vom 19. bis 26. Oktober findet im indonesischen Berastagi (im Nordwesten Sumatras) die Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission(VEM) statt, zu der rund 80 Delegierte von allen 35 Mitgliedern der VEM zusammenkommen.

Für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die auch Mitglied der VEM ist, reisen drei Delegierte nach Berastagi. Einer von ihnen ist Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

Eine jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Der jüdische Kleinkünstler Dany Bober (Foto: Waschik, Herten)

Dany Bober nimmt seine Zuhörer mit auf eine jüdische Zeitreise (Foto: Waschik, Herten)

Die Fachstelle Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg laden ein zu einer jüdischen Zeitreise mit Dany Bober am Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen.

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise.

Für seinen Vortrag „Eine Jüdische Zeitreise“ hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des „Features“ gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei.

Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jh. runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden.

Auszüge aus Dany Bobers Programm findet man auf YouTube:


Beitrag zum „Festival Contre le Rassisme 2007“ der Gutenberg -Universität – Mainz


Einspielungen mit Studiomusikern (Oj Chanukka – Chassidisches Volkslied)

                                                                                                    

Ein einschneidendes Urteil — ein Kommentar

(via Sonntagsblatt) Wer Jungen aus religiösen Gründen beschneidet, macht sich strafbar. Denn Beschneidung, wie sie Juden und Muslime seit Tausenden Jahren durchführen, ist Körperverletzung. So urteilte nun erstmals ein deutsches Gericht. Das Gericht ist damit zu weit gegangen, schreibt Brigitte Vordermayer in einem Kommentar im Sonntagsblatt, einer Evangelischen Wochenzeitung für Bayern (Kommentar lesen).

 

Themenabend zu „Messianischen Juden“

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einem Vortrag zum Thema „Messianische Juden — Brücke oder Hindernis im Dialog zwischen Juden und Christen?“ Dazu referiert Pfr. Friedhelm Pieper (Frankfurt).

Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. Mai 2012 um 20:00 Uhr im Charlotte-Petersen-Saal der Stadthalle Dillenburg statt. Weiterlesen

Orientierungshilfe zur Koranverteilung der Salafisten

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den letzten Wochen haben Salafisten in den Fußgängerzonen deutscher Städte kostenlos Korane verteilt, um so offensiv für den Islam zu werben. Diese Aktion erhielt eine hohe mediale Aufmerksamkeit und wurde sowohl von Islamgegnern als auch Islamisten instrumentalisiert. Dies hat viele Menschen christlichen und muslimischen Glaubens verunsichert und verärgert. In einem neuen Dokument des Zentrum Ökumene der EKHN sollen wesentliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Koranverteilung der Salafisten aufgetaucht sind, beantwortet werden:

  1. Wer sind die Salafisten?
  2. Warum kann eine Koranverteilung nicht verboten werden?
  3. Wie verstehen Muslime den Koran?
  4. Wie sehen die Vertreter islamischer Verbände in Deutschland diese Aktion?
  5. Wie sollte man sich verhalten?

Hier kann das Dokument heruntergeladen werden.

 

Diskussionsveranstaltung: Die deutsche Angst vor dem Islam

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit Dillenburg e.V. und die Roderich-Feldes-Gesellschaft laden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Patrick Bahners (FAZ) zum Thema „Die deutsche Angst vor dem Islam“ (so der Untertitel seines Buches „Die Panikmacher“) ein.

Patrick Bahners ist Kulturchef der FAZ. Sein jüngstes Buch „Die Panikmacher“ beschreibt die innere Befindlichkeit der Deutschen im Umgang mit den Migranten und das sind meist Muslime. Wie kommt es, so eine seiner Fragen, zu der angstvollen Vorstellung, der Islam wolle unser Land unterwandern? (Quelle: Einladungsflyer)

Die Veranstaltung findet am 7. März (19:30 Uhr) in der Aula der Juliane-von-Stolberg-Schule in Dillenburg statt.

 

Orientierungshilfe wird präsentiert

(via Zentrum Ökumene der EKHN) In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage nach gemeinsamen religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens in gemischt religiösen Familien und am interreligiösen Dialog interessierten Kirchengemeinden zugenommen. Das Zentrum Ökumene der EKHN hat darauf mit der Veröffentlichung einer Orientierungshilfe zu religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens reagiert.

Um die innerkirchliche Debatte um die theologische und praktische Möglichkeit gemeinsamer Gebete zu fördern, wird diese Orientierungshilfe am 29 .Februar der kirchlichen Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mit dem Autor der theologischen Grundlegung der Orientierungshilfe Prof. Dr. Reinhold Bernhardt ins Gespräch zu kommen. Der Leiter des Zentrums Ökumene Detlev Knoche sowie Mitglieder der Projektgruppe und des Beraterkreises werden außerdem über die Konzeption und die Motivation, die zur Entstehung der Orientierungshilfe geführt hat, berichten.

Die Veranstaltung findet am 29. Februar von 17:00 – 20:00 Uhr im Zentrum Ökumene statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Die Orientierungshilfe „Lobet und preiset ihr Völker“ bietet das Zentrum Ökumene hier als PDF zum Download an.

TV-Tipp: 1000ste „Horizonte“-Sendung

(via www.hr-online.de) Am Mittwoch, 25. Januar 2012, um 23:15 Uhr kommt im HR-Fernsehen die 1000ste Sendung aus der Reihe „Horizonte“, diesmal zum Thema „Was in Gottes Namen glauben die Hessen?“

„horizonte“, die Sendung im hr-fernsehen zum Thema Religion, feiert Geburtstag. Seit 1976 im Programm, gilt es heute, die 1.000. Sendung rund um das Thema Religion zu feiern. Aus diesem Anlass hat der Hessische Rundfunk eine Exklusiv-Umfrage in Auftrag gegeben: „Was glauben die Hessen?“, durchgeführt vom Religionssoziologischen Institut der Katholischen Hochschule Freiburg im Breisgau.

In der Jubiläumssendung werden die Ergebnisse dieser repräsentativen Umfrage vorgestellt und diskutiert: Woran glauben denn nun die Hessen? Wie tief sind christliche Überlieferungen noch verwurzelt, und wie stark greifen inzwischen auch andere religiöse Traditionen raum? Was folgt aus alldem für die etablierten Kirchen und für eine zunehmend säkulare Gesellschaft?

Im Studio diskutieren unter anderem der Religionssoziologe Michael N. Ebertz, wissenschaftlicher Betreuer der hr-Umfrage, sowie Kirchenpräsident Volker Jung, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, sowie Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bistum Limburg.

Im Anschluss an diese Jubiläumsausgabe präsentiert das hr-fernsehen ab 00:15 Uhr bis in den frühen Morgen „Die lange ‚horizonte‘-Nacht“ — ein „best of“ aus 1000 Sendungen.

Christlich-jüdisches Bibelgespräch in Herborn

A Sefer Torah, the traditional form of the Heb...

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einer „Doppel-Bibelauslegung“ mit dem Dillenburger Pater Andreas Reichwein SJ und dem Frankfurter  Rabbiner Andrew A. Steimann zum Thema „Zu ihm strömen alle Völker …“ (Jesaja Kapitel 2, Verse 1 – 5).

Dabei wird eine gemeinsame Bibelstelle einmal aus jüdischer, einmal aus christlicher Sicht interpretiert. Dies soll anregen zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren, aber auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Umgang mit der Bibel aus jüdischer und christlicher Sicht verdeutlichen.

Die Doppel-Bibelauslegung findet am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 19:30 Uhr in der Aula der Hohen Schule in Herborn statt.