Vier reisen nach Indonesien

Vor zwei Jahren waren wir mit einer kleinen Delegation für zwei Wochen bei der Simalungun-Kirche (GKPS), unserer Partnerkirche in Nordsumatra/Indonesien.  Teil der Reisegruppe waren damals auch der Haigerer Pfarrer Ralf Arnd Blecker  und die Gemeindepädagogin Anette Gisse. Jetzt sind die beiden noch einmal dorthin gereist. Diesmal bleiben sie länger dort. Weiterlesen

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Bericht über eine Studienreise nach Israel und Palästina

Ich bin gerade zurückgekommen von einer Studienreise nach Israel und Palästina und bin noch erfüllt von den vielen Eindrücken. Es war keine Reise wie die üblichen „Reisen ins Heilige Land“, bei denen man die wichtigsten Stätten des Alten und Neuen Testaments gezeigt bekommt. Weiterlesen

Kirchentag 2017: Fahren Sie mit?

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Foto: DEKT/Jan-Peter Boening

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag ist 2017 in zwei Städten zu Gast. Die meisten Veranstaltungen finden vom 24. bis 27. Mai 2017 in Berlin statt, der große Abschlussgottesdienst am 28. Mai in Wittenberg.

Das Evangelische Dekanat an der Dill bietet eine Gruppenfahrt zum Kirchentag 2017 an und lädt dazu Jugendliche, Erwachsene und Familien aus unserer Region herzlich ein.

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Kurzbericht zur Vollversammlung 2016 der VEM in Ruanda

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Uwe Seibert, Helga Rau, Maureen Butz und Gerhard Failing bei der diesjährigen Vollversammlung der VEM in Ruanda (Foto: Privat)

In der ersten Oktoberwoche fand in Ruanda die 8. Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) statt, die diesmal unter dem Thema „Share the Good News: Grace and Faith in Action” stand. 63 Delegierte aus 35 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und der von Bodelschwingschen Stiftung tagten in einem Hotel in Nyamata, nahe Kigali. Weiterlesen

Kirchentag 2017: Was kostet das?

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Foto: DEKT/Jan-Peter Boening

Vom 24. bis 27. Mai 2017 findet in Berlin der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Das Evangelische Dekanat an der Dill bietet eine Gruppenfahrt an und lädt dazu Jugendliche, Erwachsene und Familien aus unserer Region herzlich ein.

Einige Menschen aus unserer Region haben bereits ihr Interesse bekundet, mit uns mitzufahren und haben sich nach den Kosten und der Unterkunft erkundigt. Dazu hier ein paar Informationen: Weiterlesen

Kirchentag 2017 – wir fahren nach Berlin!

Vom 24. bis 27. Mai 2017 findet in Berlin der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Das Evangelische Dekanat an der Dill wird wieder eine Gruppenfahrt anbieten und lädt dazu Jugendliche, Erwachsene und Familien aus unserer Region herzlich ein. Bitte schon mal den Termin vormerken! Weitere Infos folgen.

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Ein kurzer Besuch in Tansania

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Marcus Grosch und Uwe Seibert mit dem neuen Bischof (Foto: Grosch)

(via ev-dill.de) Das Evangelische Dekanat Herborn unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit der Bibelschule Ruhija in Tansania. Diese liegt im Nordwesten des Landes und wird von der Evangelical Lutheran Church in Tanzania betrieben. Im Juni wurde Dr. Abednego Keshomshahara zum neuen Bischof gewählt. Der 46jährige ist in Deutschland kein Unbekannter. So war er für mehrere Jahre an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal und Bethel tätig und spricht sehr gut Deutsch.

Zur offiziellen Bischofsweihe am Sonntag, 18. Oktober, wurden Vertreter der verschiedenen Partnerschaften eingeladen. Dieser Einladung folgten Dr. Uwe Seibert, der im Dekanat Dillenburg für den Arbeitsbereich Mission und Ökumene zuständig ist, und Marcus Grosch vom Tansania-Arbeitskreis aus Herborn. Aber nicht nur aus Deutschland waren Vertreter anwesend, sondern auch aus Dänemark, Schweden, der USA und zahlreichen afrikanischen Staaten.

Der fünfstündige Festgottesdienst fand in der evangelischen Kathedrale in Bukoba am Viktoriasee statt und wurde von dem amtierenden Bischof der Gesamt-ELCT, Dr. Alex Malasusa, und dem bisherigen Bischof Elisa Buberwa gestaltet.

Neben der Bischofsweihe standen auch Workshops auf dem Programm, wo unter anderem auch die Themen Evangelisation, Diakonie und Bildung diskutiert wurden. Besondere Projekte, wie ein Waisenhaus, Selbsthilfegruppen oder eine Landwirtschaftsschule wurden aber auch vor Ort besucht. Das Fazit fiel sehr positiv aus: Marcus Grosch sagte, dass die ELCT einen sehr lebendigen und aktiven Eindruck mache, Probleme erkenne und die Lösung mutig anpacke.

Den Aufenthalt in Tansania nutzte die Herborner Delegation auch für einen Besuch in der Bibelschule in Ruhija. Seit letztem Jahr wird diese von Charles Bejumula geleitet. Zurzeit werden dort 16 Studierende zu Evangelisten, vergleichbar mit Gemeindepädagogen, ausgebildet.

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule (Foto: Seibert)

» Über die Arbeit des Tansania-Arbeitskreises kann man sich unter www.herborn-ruhija.com oder im November beim Herborner Martinimarkt informieren, wenn wieder das Tansania-Cafe geöffnet hat.

Lesen Sie auch:
Dr Abednego Keshomshahara als neuer Bischof der ELCT-NWD eingeführt (via VEM)

Zu Besuch bei der Partnerkirche in Indonesien

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Dr. Uwe Seibert, Gemeindepädagogin Anette Gisse, Pfarrer Ralf Arnd Blecker und Präses Karl Heinz Ruhs bei einem Festgottesdienst in Pematang Raya. (Foto: Blecker)

Der Haigerer August Theis (1874-1968) ging als Missionar der Rheinischen Missions­gesellschaft nach Nordsumatra und kam 1903 ins Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees. Dort findet man bis heute seine Spuren. Eine Kirche, die GKPS, ist entstanden, die heute über 220.000 Mitglieder hat. Ende August hat eine kleine Delegation aus den Dekanaten Dillenburg und Herborn diese Kirche besucht, mit der die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau partnerschaftlich verbunden ist. Weiterlesen

Besuch bei der GKPS (II)

Nachdem ich nun auch mit dem Notebook Zugang zum Internet habe – bisher nur mit Smartphone, will ich ein wenig ausführlicher berichten. Bilder hochladen geht leider nicht so gut, das versuche ich ab und zu mal auf der Facebookseite https://www.facebook.com/oekumene.dekanat.dillenburg.

Nach der langen Anreise – gestartet sind wir am Freitagabend um 18 Uhr in Dillenburg, in Pematang Siantar angekommen sind wir Samstagnacht um 0.30 Uhr (nach deutscher Zeit 19:30 Uhr) sind wir in unserem Gästehaus erstmal ins Bett gefallen.

Geflogen sind wir von Frankfurt über Singapur nach Medan. Lertina Saragih, die Partnerschaftsbeauftragte der GKPS, hat uns in Medan mit zwei Autos abgeholt. Der letzte Teil dauerte dann ziemlich lang, in Medan ist immer viel Verkehr.

Am Sonntagmorgen waren wir zum Gottesdienst in einer Gemeinde in Pematang Siantar. Prf. Ralf-Arnd Blecker hat die Predigt gehalten, wir anderen haben ein Grußwort gesagt. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und haben ein Ulos überreicht bekommen, ein handgewebtes Tuch, mit dem man Freunde empfängt. Überhaupt sind die Menschen hier sehr freundlich, lachen gerne, freuen sich über Geschenke und schenken selber auch gerne, sind gerne zusammen, leben in Gemeinschaft. Nach dem Gottesdienst waren wir noch zum Essen eingeladen.

An dem Sonntag war ein „Vatertag“, d.h. alle Männer in der Gemeinde sind noch zusammen geblieben und haben gespielt und gesungen. Es gab sogar einen Sing-Wettbewerb. Der sah so aus, dass vier Männer-Singgruppen hintereinander das gleiche Lied gesungen haben und dann wurde bewertet, welche Gruppe es am schönsten vorgetragen hatte.

Am Nachmittag waren wir in Pematang Siantar unterwegs. Erstmal haben wir uns Telefonkarten besorgt. Die sind hier spottbillig. Für umgerechnet 6 Euro können wir nun zwei Monate ins Internet und bis zu 2GB Daten bewegen. Das sollte für zwei Wochen reichen. Nur mit der Tipperei auf dem Bildschirm des Smartphones tue ich mich ziemlich schwer und die Schrift ist da furchtbar klein. Ich merke, dass ich nicht mehr so gut sehe.

Später sind wir in einen heftigen Wolkenbruch geraten, der ca. eine Stunde dauerte. Wir waren gerade in einem kleinen Park unterwegs und konnten uns zum Glück in einer kleinen Laube unterstellen. Aber es regnete so heftig, dass wir erstmal nicht weitergehen konnten.

Am Montag waren wir morgens erstmal zum Geld tauschen in einer Bank, danach zu Besuch bei der Kirchenleitung der GKPS. Der neue Ephorus der GKPS, Rumanja Purba, begrüßte uns herzlich und wir saßen in einer großen Runde mit anderen Mitarbeitern der Kirchenverwaltung zusammen, um uns besser kennen zu lernen. Unsere Beziehungen zu unseren indonesischen Geschwistern sollen wieder enger werden, da waren wir uns einig.

Am Nachmittag waren wir im PKR, einem Ausbildungsprojekt für Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen die Schule abgebrochen haben und hier noch einmal eine Chance bekommen, eine – wenn auch nur 5 Monate kurze – Ausbildung als Moped-Mechaniker, Schreiner, Kosmetikerin oder Näherin zu machen. Zur Zeit sind in diesem Kurs überwiegend Mädchen, die sich über unseren Besuch sehr gefreut haben und mit denen wir uns lange unterhalten konnten.

Danach waren wir noch im PKM, einem Waisenhaus der GKPS, das es seit 2004 gibt und in dem 48 Waisen unterschiedlichen Alters zusammenleben. Der älteste geht schon zu einer Universität. Wir hatten einen sehr guten Eindruck von dieser Einrichtung.

Heute Vormittag waren wir in einer technischen Schule, wo ca. 400 Jungen lernen können, wie man schweißt, Motoren und Elektronik repariert und vieles anderes mehr. Auch von dieser Schule hatten wir einen guten Eindruck.

Nach dem Besuch in der Schule haben wir uns einen buddhistischen Tempel angesehen. Am Nachmittag waren wir dann auf dem Markt, was auch immer ein Erlebnis ist. All die vielen fremden Gerüche, Früchte, schöne Stoffe, alles auf engstem Raum. Das ist mit Worten und Bildern schwer wieder zu geben, genauso wie der chaotische Verkehr, das laute Gehupe und die schwüle Hitze.

Heute Abend sind wir zur Abendandacht bei einer Gemeinde in Pematang Siantar. Morgen geht es dann weiter nach Seri Budolok und Pematang Raya. In Pematang Raya sind wir am Sonntag zum große Festgottesdienst der GKPS, der immer am ersten Sonntag im September stattfindet. In dem Ort Sondi Raya werden wir ein paar Tage wohnen. Am nächsten Mittwoch kommen wir dann wieder zurück nach Pematang Siantar. Wenn wir zwischendurch Zeit und Zugang zum Internet haben, melde ich mich wieder.

Zu Besuch bei der GKPS

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Drei Besucher aus der GKPS waren 2013 zu Besuch in Haiger

Am Freitagabend (28.8) fliegen wir – Pfr. Ralf Arnd Blecker, Anette Gisse, Karl-Heinz Ruhs und ich – für zwei Wochen nach Nord-Sumatra, um dort unsere Partnerkirche, die “Protestantische Simalungun-Batak-Kirche” (GKPS) zu besuchen.

Die GKPS geht auf die Arbeit der Rheinischen Mission zurück. Im Jahre 1903 hat August Theis aus Haiger mit indonesischen Mitarbeitern mit der Missionsarbeit im Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees begonnen. Heute hat die GKPS über 220.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen und ist – wie unsere eigene Landeskirche EKHN – Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM).

Das Dekanat Dillenburg pflegte bis Ende der 90er Jahre eine ökumenische Partnerschaft mit der GKPS. Zuletzt 1993 war eine kleine Gruppe aus unserem Dekanat beim 90. Jubiläum der GKPS anwesend. In den letzten Jahren waren immer wieder Gäste aus der GKPS zu einem Kurzbesuch bei uns. Jetzt fahren wir zum ersten Mal seit langer Zeit mit einer kleinen Gruppe zur GKPS, um an die früheren Beziehungen anzuknüpfen.

Ich versuche, von dort immer mal ein kurzes Update und ein paar Fotos auf meiner Facebookseite zu posten, so können Sie auch daran Anteil haben.

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