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Zu Besuch bei der GKPS

GKPS_Haiger

Drei Besucher aus der GKPS waren 2013 zu Besuch in Haiger

Am Freitagabend (28.8) fliegen wir – Pfr. Ralf Arnd Blecker, Anette Gisse, Karl-Heinz Ruhs und ich – für zwei Wochen nach Nord-Sumatra, um dort unsere Partnerkirche, die “Protestantische Simalungun-Batak-Kirche” (GKPS) zu besuchen.

Die GKPS geht auf die Arbeit der Rheinischen Mission zurück. Im Jahre 1903 hat August Theis aus Haiger mit indonesischen Mitarbeitern mit der Missionsarbeit im Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees begonnen. Heute hat die GKPS über 220.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen und ist – wie unsere eigene Landeskirche EKHN – Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM).

Das Dekanat Dillenburg pflegte bis Ende der 90er Jahre eine ökumenische Partnerschaft mit der GKPS. Zuletzt 1993 war eine kleine Gruppe aus unserem Dekanat beim 90. Jubiläum der GKPS anwesend. In den letzten Jahren waren immer wieder Gäste aus der GKPS zu einem Kurzbesuch bei uns. Jetzt fahren wir zum ersten Mal seit langer Zeit mit einer kleinen Gruppe zur GKPS, um an die früheren Beziehungen anzuknüpfen.

Ich versuche, von dort immer mal ein kurzes Update und ein paar Fotos auf meiner Facebookseite zu posten, so können Sie auch daran Anteil haben.

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In Iona keltisches Christentum erleben

IonaDie Evangelische Erwachsenenbildung im Dekanat Herborn (EKHN), in Kooperation mit dem Evangelischen Schulreferat Lüdenscheid-Plettenberg (EKvW), lädt ein zu einer Fahrt nach Iona (Schottland) vom 21. bis 26. April 2014.

Iona ist eine kleine Insel an der Westküste Schottlands. Im Jahre 563 gründete der irische Mönch Columba dort ein keltisches Kloster, das sich zu einem der einflussreichsten Klöster seiner Zeit entwickelte. Hier liegen nicht nur die Wurzeln des schottischen, sondern auch des germanischen Christentums. Iona ist bis heute ein Ort, der Christinnen und Christen aus aller Welt heilig ist. Weiterlesen

Durch das Lahntal – die Tour de Fair 2013

Tour de Fair 2013

Logo: Weltläden in Hessen

Seit über 10 Jahren begeben sich alljährlich im Sommer Menschen aus ganz Deutschland, die im Fairen Handel und im Bereich „Globales Lernen“ engagiert sind, mit dem Fahrrad auf eine „Tour de Fair“, um in einer ausgewählten Region Deutschlands Eine-Welt-Läden zu besuchen. Das gemeinsame Ziel der RadlerInnen und der Gruppen vor Ort ist es, die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Weiterlesen

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg 2013 – Möglichkeiten zur Teilnahme

Vom 1. bis 5. Mai 2013 findet der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg statt. Der Einladungsprospekt dazu sollte mittlerweile in alle Gemeinden gelangt sein.

Unter dem Kirchentagsmotto „Soviel du brauchst“ werden wieder über 100.000 Teilnehmende erwartet. Mehr als 2000 Veranstaltungen wie Gottesdienste jeder Art, Konzerte von Techno bis Klassik, Meditationen, Sportevents, Diskussionen, Ausstellungen, Markt der Möglichkeiten und vieles mehr locken Menschen aus der ganzen Welt nach Hamburg. Weiterlesen

Zwölf Tage in Sumatra – ein Reisebericht

Vor einer Woche bin ich aus Sumatra zurückgekommen, wo ich an der Vollversammlung der VEM teilgenommen habe. Anschließend war ich noch ein paar Tage zu Besuch bei der Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche, mit der das Dekanat Dillenburg früher eine Partnerschaft hatte. Hier ist ein Bericht über meine Reise: Download (PDF, 7 MB)

 

Ein Besuch in der Simalungun-Kirche

Nachdem am Samstag die VEM-Vollversammlung mit einem Einführungsgottesdienst für den neuen Missionsrat zu Ende gegangen ist, reisen einige der Delegierten der verschiedenen Mitglieds-Kirchen der VEM zurück in ihre Heimatländer. Andere bleiben noch ein wenig in Indonesien, um Partnerkirchen zu besuchen. So auch ich – ich besuche die protestantische Simalungun-Batakkirche (GKPS), die Partnerschaften mit dem Dekanat Bad Marienberg und den Kirchenkreisen Hagen und Solingen unterhält und früher auch mit dem Dekanat Dillenburg partnerschaftlich verbunden war.

Am Samstagmittag wurde ich von der Dekanin des Kirchenkreises Raya der GKPS abgeholt. Ihr Auto war zum Glück groß, denn außer mir waren noch zwei Ökumene-Mitarbeiter der GKPS – Lertina Saragih und Lermianna Girsang mit im Auto, außerdem Elisabeth Steinhard,  Nele Christofzik und Annika Huneke – zwei Freiwillige der VEM–, sowie unser ganzes Gepäck. Nele arbeitet in einem Kinderheim in Pematang Siantar. Annika arbeitet im Alpha-Omega Zentrum für Behinderte der GBKP in Kamanjahe.

Annika stieg in Kamanjahe aus, wir anderen fuhren weiter nach Sari Budolok. Dort gab es in einer Klinik ein Treffen mit Pastoren, Vikaren und Mitarbeitern der Klinik. Die Dekanin gab einen kurzen Überblick über die Struktur der GKPS und erzählte dann einiges über ihren Distrikt . Es ist eine ländliche Gegend, wo die meisten Menschen von Landwirtschaft leben. Leider haben sie das Problem, dass sie für ihre Produkte oft nur einen schlechten Preis bekommen, außerdem gibt es auch Transportprobleme. Es gibt hier zwar viele Autos, LKWs und Motorräder, aber die Straßen sind in einem traurigen Zustand. Von den Feldern transportieren die Bauern ihre Produkte zum Teil noch mit Wasserbüffeln.

Nach dem Treffen wurden wir von dem Mann der Dekanin nach Sondi Raya gefahren worden, um in einem Internat zu übernachten. Das Internat hat Elisabeth Steinhard aufgebaut. Als wir dort ankamen, gab es Tränen des Wiedersehens, aber auch der Trauer, weil vor kurzem die Leiterin des Internats gestorben war.

Am Sonntag waren wir viel unterwegs. Nach dem Frühstück ging es erst nach Saribu Dolok, wo ich den Gottesdienst halten durfte. Bei der Vorstellung im Gottesdienst bekamen wir ein Simalungun-Tuch als Begrüßungsgeschenk überreicht. Es hat sogar die Farben der EKHN! Ich denke, das werde ich demnächst im Gottesdienst als Stola tragen. Außerdem hat man mir einen Simalungun-Namen verpasst: Saragih Simamarta. So bin ich jetzt offiziell in den Simalungunstamm aufgenommen worden.

Nele, Elisabeth und ich haben ein schönes Simalungun-Tuch geschenkt bekommen.

Nach dem Gottesdienst und den üblichen Foto-Shootings haben wir ein Kaffee-Projekt der Kirche angesehen. Dort können die Bauern ihren Roh-Kaffee zur Weiterverarbeitung abgeben. Der Kaffee wird dann weiter nach Medan transportiert und geht von dort vor allem in die USA. Leider ist der Verdienst gering und abhängig von den schwankenden Weltmarktpreisen. Eine Verbindung zu einer Fairtrade-Organisation wäre hilfreich.

Nach dem Essen haben wir dann verschiedene Ausflüge gemacht. Erst zum Sipisopiso Wasserfall, dem höchsten Wasserfall in Indonesien. Unterwegs haben wir Ananas gekauft – drei Stück für ein Euro – und Mandarinen gepflückt in der Plantage der Neffen einer unserer Begleiterinnen.

Vom Wasserfall aus sind wir dann zu einem Museum, wo man das alte Gehöft der Simalungun-Fürsten sehen kann. Danach sind wir zurück nach Sondi Raya, um unser Gepäck zu holen und dann nach Pematang Siantar.  Dort wohne ich in einem Gästehaus der GKPS, wo es auch einen Internet-Zugang gibt. So kann ich Kontakt mit zu Hause halten und ab und zu ein paar neue Fotos (Link zu den Fotos ) auf Facebook posten.

Für die EKHN nach Indonesien

Dr. Uwe Seibert ist Delegierter der EKHN bei der Vollversammlung der VEM (Foto: HJB)

(via ev-dill.de) Vom 19. bis 26. Oktober findet im indonesischen Berastagi (im Nordwesten Sumatras) die Vollversammlung der Vereinten Evangelischen Mission(VEM) statt, zu der rund 80 Delegierte von allen 35 Mitgliedern der VEM zusammenkommen.

Für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die auch Mitglied der VEM ist, reisen drei Delegierte nach Berastagi. Einer von ihnen ist Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

Ökumenischer Pilgerweg von Dillenburg nach Marburg

Foto: Privat

(via Zentrum Verkündigung der EKHN) Pilgern erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Es ermöglicht, Abstand vom Alltag zu gewinnen, sich und sein Leben neu ordnen zu lassen. Viele Menschen erleben diese Unterbrechung heilsam. Oft wirken spirituelle Impulse noch lange nach, helfen bei der Gestaltung des Lebens, bei Entscheidungen oder in Klärungsprozessen. Auch im Gebiet unserer Landeskirche gibt es die Möglichkeit an organisierten Pilgerwegen teilzunehmen oder eigenständig auf Pilgerwegen unterwegs zu sein.  Weiterlesen

Studienreise nach Armenien

(via www.ev-dill.de) Zu einer Studienreise nach Armenien vom 18. bis 26. Oktober lädt Pfarrer Albrecht Storck aus Dillenburg ein. Gemeinsam mit einem Reiseveranstalter plant Pfarrer Storck die neuntägige Reise in das Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche. Im Schatten des Ararats, dem höchsten Berg Armeniens finden sich zahlreiche Klöster und Kirchen.

Die Studienreise vermittelt Einblicke in die christliche Kultur und Geschichte des Landes. Aber auch der Besuch der Hauptstadt Yerevan („Radio Eriwan“ gibt es tatsächlich) und eine Fahrt zum Sevan-See stehen auf dem Programm.

Je nach Teilnehmerzahl kostet die Reise 1.330 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind bereits verschiedene Leistungen wie der Flug und die Unterkünfte mit Verflegung. Die Gruppe wird am Donnerstag, 18. Oktober, gegen Abend mit dem Flugzeug von Frankfurt aus nach Yerevan starten.

Die Unterbringung mit Halbpension erfolgt im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche sowie WC. Geboten werden drei gemeinsame Mittagessen und vier Abendessen, davon ein Abschiedsessen mit Folklore, Musik und Gesang. Die Fahrten ins Landesinnere erfolgen in klimatisierten Reisebussen, die Gruppe wird von einer deutschsprechenden Reiseleitung geleitet.

Interessierte werden gebeten sich bei Pfarrer Storck zu melden:

Pfarrer Albrecht Storck
Ilmenkuppe 7
35683 Dillenburg
Telefon 0 27 71 / 23 23 3

Weitere Informationen hier

Ökumenische Studienreise nach London

Eine Ökumenische Studienreise nach London bietet das Zentrum Ökumene der EKHN vom 4. bis 13. September 2012 an:

Es gibt wohl nur wenige Städte auf der Welt, die ein derartiges ökumenisches „Potenzial“ haben wie London. Innerhalb eines säkularen städtischen Umfeldes existiert eine Vielzahl an Kirchen und christlichen Bewegungen. Schon die anglikanische Kirche ist an sich ein „ökumenisches“ Phänomen und ein interessantes Beispiel für eine breite Ausdifferenzierungen enthaltende Volkskirche. Gemeindeformen reichen vom hochkirchlichen Anglo-Katholizismus  in der Kathedrale bis zum evangelikalen „Happy-clappy“ in einer Baracke. Im säkularen Umfeld haben sich lokale ökumenische Partnerschaften gebildet, gemischt-konfessionell betreiben sie Kulturarbeit, City-Kirchen, missionarische und sozialdiakonische Projekte.

Die Studienreise setzt sich mit diesen unterschiedlichen Formen kirchlichen Lebens auseinander und fragt nach Anknüpfungspunkten für die eigenen pastoralen Tätigkeiten und Arbeitsfelder.

Zielgruppen: PfarrerInnen, TheologInnen

Kosten: 400 Euro (Reise und Unterkunft)

Anmeldeschluss: 6.2.2012

Weitere Informationen gibt es beim Zentrum Ökumene der EKHN