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Muslime feiern Opferfest

A plate served to guests during Eid-al-Adha, i...

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Morgen beginnt das höchste islamische Fest, das  Opferfest (Id ul-Adha), das im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka gefeiert wird. Die folgenden Informationen über dieses Fest stammen vom Ökumenischen Jahreskalender des Zentrum Ökumene der EKHN: Weiterlesen

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Eid Mubarak!

A plate served to guests during Eid-al-Adha, i...

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Morgen, Dienstag, 16. November 2010, beginnt das islamische  Opferfest (Id ul-Adha), das im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka gefeiert wird. Die folgenden Informationen über dieses Fest stammen vom Ökumenischen Jahreskalender des Zentrum Ökumene der EKHN: Weiterlesen

Den Dialog zum „Trialog“ ausbauen

Wissen, wovon man spricht: Islam als abrahamitische Religion“ — unter diesem Thema steht eine Vortragsreihe, die der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg an drei aufeinander folgenden Montagen im November anbietet.

Zur Eröffnung am vergangenen Montagabend kamen über 60 Zuhörer in das Evangelische Gemeindehaus am Zwingel. Die Veranstaltungsreihe begann mit einem Vortrag des evangelischen Pfarrers Carsten Koch zum Thema „Abraham/Ibrahim im Koran und seine Bedeutung für den christlich-muslimischen Dialog“. Der Referent, der an der Universität Marburg Theologie und Religionsgeschichte studiert hat, zeigte anhand von Bibel- und Korantexten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam auf — exemplarisch an der Person Abrahams, die für alle drei monotheistischen Religionen von wichtiger Bedeutung ist.

Der Dialog zwischen den Religionen sei wichtig, weil es viel Verbindendes gebe, sagte Carsten Koch, es müsse zu einem offenen Austausch der drei Religionen kommen. Er wies darauf hin, dass die jeweilige Kultur, das Wissen und die Glaubensvorstellungen der verschiedenen Seiten den Dialog (beziehungsweise den Trialog) beeinflussen, der dadurch zwar schwierig, aber dennoch möglich und gerade in der heutigen Zeit notwendig sei.

Für diese Gesprächsbereitschaft sei auf allen Seiten eine hohe Sensibilität und eine Atmosphäre des Vertrauens, des Respekts und der Toleranz erforderlich. Eine Voraussetzung für den Austausch auf Augenhöhe sei zudem auch der Erwerb von Wissen über die eigenen und die fremden Glaubensinhalte. Dabei solle man nicht nur distanziert „über“, sondern in persönlicher Betroffenheit vor allem „von“ dem reden, was den eigenen Glauben ausmacht. Unterschiede dürften dabei nicht verschwiegen werden.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer weitere Fragen stellen, die der Referent überaus kenntnisreich zu beantworten wusste.

Die Vortragsreihe wird am kommenden Montag, 13. November, fortgesetzt mit einem Vortrag zum Thema „Wie gehen wir mit religiösen Unterschieden um?“ Als Referentin ist Pfarrerin Susanna Faust, Beauftragte für Interreligiöse Fragen am Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt/Main, im Evangelischen Gemeindehaus Am Zwingel zu Gast.

Am darauf folgenden Montag, 20. November, wird die Vortragsreihe abgeschlossen mit dem Thema: „Wie als Christ dem Islam begegnen?“ Referentin ist dann Brigitte Görgen-Grether, Diplom-Theologin und Referentin für Theologische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg.

Alle Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Evangelische Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg. Die Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises Dillenburg laden auch zu diesen Abenden herzlich ein.

trialog

Ein „Trialog“ am Rande: Pfarrer Stefan Peter von der katholischen Kirche im Gespräch mit der Kirchenvorstandsvorsitzenden Ellinor Brandt und dem evangelischen Pfarrer Carsten Koch.