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Zentrum Ökumene der EKHN legt Afghanistan-Thesen vor

Das Zentrum Ökumene der EKHN hat sich mit Friedenspolitischen Thesen in die Debatte um die Afghanistan-Politik eingemischt und zu den Äußerungen der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann Stellung bezogen. Lesen Sie die sechs Thesen, die unter Führung von Dr. Bernhard Moltmann, dem Vorsitzenden der Kammer für Mission und Ökumene erstellt wurden: Friedensthesen (PDF).

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Religionsfreiheit und Mission

Von den 21 in Afghanistan entführten südkoreanischen Christen sind, nachdem zwei getötet wurden, 19 in ihr Heimatland zurück gekehrt. Doch auch nachdem die Südkoreaner zurück sind, stellt sich die Frage, ob und wie christliche Mission möglich ist oder möglich sein soll. Der Präsident des Kirchenamts der EKD, Hermann Barth, hat sich dazu Gedanken gemacht.

(EKD-Newsletter Nr. 258, 17. September 2007)

Gebet für die Geiseln in Afghanistan

Mit einem dringenden Gebetsaufruf für die südkoreanischen Geiseln in Afghanistan hat sich die Presbyterianische Kirche Südkoreas (PROK) an die Christenheit gewandt. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt diesen Gebetsaufruf und bittet ebenfalls, für die Befreiung der in Afghanistan Entführten zu beten.

Die koreanische Kirche ist eine der Partnerkirchen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Dr. Jochen Kramm, Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, hat folgendes Fürbittengebet verfasst:

Fürbittengebet für die Geiseln in Afghanistan

Gott, der du den Menschen Frieden auf Erden verheißt,
setze dem Töten in Afghanistan ein Ende.

Befreie alle in Streit verstrickten Parteien von der Illusion,
dass Gewalt ein Weg für dieses zerrissene Land sein kann.

Gib allen Verantwortlichen die Einsicht,
die politischen Wege zum Frieden zu beschreiten.

Schütze Leben und Gesundheit der koreanischen Geiseln sowie der deutschen Geisel,
dass sie zu ihren Familien zurückkehren können.

Tröste die Familien in Korea und Deutschland,
die den Verlust eines geliebten Menschen beklagen.

Hilf allen Menschen, die weltweit von Konflikten bedroht sind.

Mache in uns allen die Hoffnung stark,
dass Gewalt nicht den Sieg behält.

Amen

(Quelle: EKHN, Pressemeldung vom 2.8.2007)