Werbeanzeigen

Meine Sprache wohnt woanders

Zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit dem deutsch-israelischen Schriftsteller Chaim (Hans) Noll lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg am kommenden Montag, 26.11.2007, um 20.00 Uhr in die Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg.

In der Beschreibung zu dem Buch „Meine Sprache wohnt woanders“, das Chaim Noll zusammen mit Lea Fleischmann geschrieben hat, kann man folgendes lesen:

Sie wanderten aus in das Land, in dem Milch und Honig fließen. Doch in Israel fanden sie nicht nur eine neue spirituelle Heimat. Lea Fleischmann und Chaim Noll erleben ihr Land jeden Tag in seiner ganzen Widersprüchlichkeit, und beziehen leidenschaftlich Stellung. Trotzdem sind sie ihrer alten Heimat verbunden, dem Land, in dem ihre Sprache wohnt. Ihre Erinnerungen sind auch die Erinnerung an zwei deutsche Staaten: Lea Fleischmann wuchs in der BRD auf, Chaim Noll in der DDR. Sie sehen Deutschland und Israel mit kritischer Anteilnahme und schonungsloser Offenheit. Ein einzigartiges Zeitdokument und gleichzeitig Literatur von hohem Rang.

Chaim Noll wurde 1954 in Ostberlin als Sohn des Schriftstellers Dieter Noll geboren. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und Berlin. Seine ersten Manuskripte wurden in den Westen geschmuggelt. 1983 reiste er nach Westberlin aus, 1991 verließ er Deutschland. Er lebt seit 1995 in Israel.

Werbeanzeigen