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Ökumenisches Beten und Handeln geht weiter

Die Medien sind zur Zeit voll von schlechten Nachrichten: Im Irak, in Syrien und Nigeria bedrohen radikale Islamisten Christen, Jeziden und andere Minderheiten. In der Ostukraine und in Gaza wurde brutal gekämpft, viele Menschen wurden getötet oder verletzt, noch mehr sind obdachlos und auf der Flucht. Zur Zeit schweigen die Waffen – aber wie lange? In Westafrika breitet sich die gefährliche Ebolaseuche immer weiter aus.

Das alles muss uns als Christen zum Beten und Handeln bewegen. Darum gab es an den letzten drei Donnerstagabenden ökumenische Gebetstreffen im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld. Verantwortet wurden die Treffen von Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva, der Gemeindereferentin Maria Horsel von der Pfarrei Herz Jesu Dillenburg und dem Fachstelleninhaber für Mission und Ökumene, Dr. Uwe Seibert.

In der heimischen Presse gab es in den letzten Sonntagsausgaben Leserbriefe pro und contra Gebet. Natürlich geht es nicht darum, die „Hände in den Schoss zu legen“. Bei den ökumenischen Gebetsabenden im Mittelfeld-Gemeindehaus in Dillenburg kamen auch mehrere Hundert Euro Spenden für die Flüchtlingsarbeit der Diakonie-Katastrophenhilfe zusammen.

Das ökumenische Gebet für die Krisenherde der Welt geht weiter: Auch am 11.9. – dem 13. Jahrestag des Terroranschlags auf das World Trade Centre in New York – werden sich im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld abends um 20 Uhr Menschen zum Gebet treffen. Kommen Sie auch dazu?

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EKHN unterstützt Christen im Irak

(via EKHN) Christliche Gemeinden im Irak sowie Flüchtlinge aus dem Irak, die in der Türkei oder in Griechenland gestrandet sind, erhalten von der EKHN Unterstützung. Die Kirchenleitung beschloss am Donnerstag, für beide Zwecke jeweils 60.000 Euro bereitzustellen. (weiterlesen)

„Deutschland hat mir ein neues Leben geschenkt“

(via EKD-Newsletter Nr. 357, 25. Juni 2010) Die Europäische Union hatte 2008 beschlossen, bis zu 10.000 Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Nesrin M. ist eine von ihnen: In Bagdad traute sie sich nicht mehr auf die Straße. Als Christin wollte sie kein Kopftuch tragen. Heute lebt die geschiedene Irakerin mit ihren beiden Töchtern in einer niedersächsischen Kleinstadt. Inzwischen hat sie sogar einige deutsche Frauen kennengelernt. Mit ihnen kann sie über die Startschwierigkeiten und ihre Dankbarkeit sprechen. (weiterlesen auf der Internetseite der EKD)

EKHN will Flüchtlinge aus dem Irak unterstützen

Mit einem eigenen Programm will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen aus dem Irak, unter denen auch viele Christen sind, unterstützen. Das hat die Kirchenleitung am 5. März in Darmstadt beschlossen. Sie richtete dafür unter der Bezeichnung „Flüchtlingsaufnahme und Resettlement“ für die Dauer von drei Jahren eine Stelle ein. (Pressemeldung der EKHN hier weiterlesen)