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Zwei Gebetswochen zum Thema „Zeugen sein“

In den nächsten beiden Wochen finden zwei ökumenische Gebetsveranstaltungen statt, die in diesem Jahr beide unter dem Thema „Zeugen sein“ stehen:

Allianzgebetswoche vom 10. bis 17. Januar 2010

Zum 164. Mal lädt die 1846 gegründete weltweite Bewegung der Evangelischen Allianz vom 10. – 17. Januar 2010 zu einer Woche des Gebets ein. Unter dem Motto „Zeugen sein“ lädt die Deutsche Evangelische Allianz zu Gebetstreffen ein, die von den örtlichen Allianzgruppen organisiert und gestaltet werden. Wenn das Wetter es erlaubt, will ich wieder in verschiedenen Gemeinden in unserem Dekanat die Gebetsversammlungen besuchen. Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen.

Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18.-25. Januar 2010

Weitaus weniger bekannt als die Allianzgebetswoche ist in unserer Gegend die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“. Gemeinden auf der ganzen Welt beteiligen sich an dieser Gebetswoche, die traditionell vom 18.-25. Januar (auf der Nordhalbkugel) oder zu Pfingsten (auf der Südhalbkugel) stattfindet, mit Kanzeltausch und ökumenischen Gottesdiensten. Das Thema für die Gebetswoche 2010 lautet „… und ihr seid Zeugen!“ und wurde von den Kirchen in Schottland erarbeitet.

Horizont Edinburgh 2010

Ausserdem wird in diesem Jahr das hundertjährige Jubiläum der Weltmissionskonferenz gefeiert, die im Juni 1910 in Edinburgh zum Thema „Heute Zeugnis von Christus ablegen“ stattfand und als Beginn der modernen ökumenischen Bewegung gilt.

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100 Jahre „Gebetswoche für die Einheit der Christen“

Die Allianz-Gebetswoche ist gerade zu Ende gegangen, in manchen Gemeinden im Dekanat Dillenburg — z.B. in Allendorf, Ewersbach, Eibelshausen, Haiger und Hirzenhain — findet sie diese Woche erst statt. In unserer Region weithin unbekannt ist hingegen die „Gebetswoche für die Einheit der Christen„, die in dieser Woche am 18. Januar beginnt. In diesem Jahr feiert sie ihr 100jähriges Jubiläum. Kersten Storch, eine lutherische Pastorin aus Deutschland, die an der Vorbereitung der liturgischen Materialien für diese Gebetswoche mitwirkt, schreibt dazu:

Die Wurzeln der Gebetswoche für die Einheit der Christen reichen zurück bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts. Mehr als hundert Jahre lang hatte es bereits hier und dort Initiativen für gemeinsame Gebete mit Christen anderer Konfessionen für die Einheit der Kirche gegeben, als 1908 ein Priester und eine Ordensfrau, beide Anglikaner, in Graymoor (Garrison, New York) die Öffentlichkeit zur ersten Gebetsoktav für die Einheit der Kirche einluden. Pater Paul Wattson und Mutter Lurana White, Mitbegründer der Society of the Atonement, einer kleinen religiösen Gemeinschaft franziskanischer Prägung, wählten als Datum für die Gebetsoktav die Zeit vom 18. Januar bis zum 25. Januar.

Mehr zum Thema „Gebetswoche für die Einheit der Christen“:

Allianzgebetswoche 2008

334.jpgHeute beginnt die Allianzgebetswoche, die bis zum kommenden Sonntag dauert und in diesem Jahr unter dem Thema „Weil ER lebt!“ steht. Evangelische Christen unterschiedlicher Prägung kommen zusammen, um sich zu Beginn des neuen Jahres im Gebet gemeinsam neu auf Gott auszurichten. Man kann dabei mal über den Tellerrand der eigenen Gemeinde blicken und erlebt interessante — wenn auch nicht immer einfache — Begegnungen mit anderen Christen aus der Evangelischen Landeskirche und verschiedenen evangelischen Freikirchen.

Die Allianzgebetswoche wird in den Gemeinden unseres Dekanats ganz unterschiedlich gestaltet, in manchen Orten beginnt sie wegen der hessischen Schulferien auch erst eine Woche später. Ich will auch in diesem Jahr wieder versuchen, Gebetsversammlungen in verschiedenen Orten zu besuchen. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich ruhig an.

Mehr zur Allianzgebetswoche findet man auf der Webseite der Deutschen Evangelischen Allianz.

Bei idea gibt es ein Pro & Contra zum Thema Muss man als Christ frei beten?

(Bildnachweis: Evangelische Allianz in Deutschland)