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Globale Ziele: Armut beenden (SDG 1)

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Grafik: globalgoals.org

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) beschlossen, die bis zum Jahr 2030 weltweit erreicht werden sollen. Das oberste Ziel auf der Agenda lautet: Armut in jeder Form und überall beenden (End poverty in all its forms everywhere).

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Weltgebetstag 2017: „Was ist denn fair?“

Jedes Jahr am ersten Freitag im März ist der ökumenische Weltgebetstag, der auch in unserer Region in vielen Gemeinden gefeiert wird. Die Liturgie für den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2017 ist diesmal von Frauen in den Philippinen verfasst worden. Sie dreht sich um den Inselstaat in Südostasien und lädt ein zum Nachdenken über Gerechtigkeit und zum Einsatz für eine gerechte Welt. Weiterlesen

Weltgebetstag 2012: „Steht auf für Gerechtigkeit“

(via www.ev-dill.de) Am ersten Freitag im März ist traditionell Weltgebetstag: Christliche Frauen in über 170 Ländern laden zu einem ökumenischen Gottesdienst für Frauen, Männer und Kinder ein.  Auch in den Dekanaten Dillenburg und Herborn werden am Freitag, 2. März, wieder viele Gottesdienste angeboten.

Das Thema lautet in diesem Jahr „Steht auf für Gerechtigkeit“. Vorbereitet wurde die Liturgie von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Malaysierinnen zeigen uns in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten. Und für Gerechtigkeit aufzustehen.

Viele Frauen und Mädchen in Malaysia arbeiten als Hausangestellte unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das Deutsche Weltgebetstagskomitee und die malaysische Frauenrechtsorganisation Tenaganita haben deswegen eine Unterschriftenkampagne gestartet: Sie fordern die Malaysische Regierung auf, die Situation von Hausangestellten in Malaysia zu verbessern.

Der sehenswerte Film „Blue Elephants“ beschreibt die Arbeits- und Lebensbedingungen
von Migranten und Migrantinnen in der malaysischen Elektroindustrie. Der Film kann bei Youtube online angesehen werden:

Brot statt Böller


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Ab morgen dürfen sie wieder verkauft werden: Böller, Raketen, Feuerkreisel, Vulkane und Ko. Schon heute ist meine Lokalzeitung voll mit Werbung dafür. Lauter klangvolle Namen: „Feuervogel“, „Terminator“, „Big Bang“, „Space Sound“, etc. etc.

Ich gebe es offen zu: als Jugendlicher bin ich auch darauf abgefahren, Kracher anzuzünden und Raketen steigen zu lassen. Heute gebe ich nur noch wenig Geld für so was aus. Jedes Jahr denke ich: Eigentlich wäre ein zentral organisiertes Feuerwerk von einem professionellen Pyrotechniker viel besser, als wenn hunderte Hobby-Pyrotechniker ihre Spielzeuge loslassen, auch wenn das ihnen (und mir) in dem Moment sicher Spaß macht.

Die Kehrseite: Jedes Jahr werden zu Silvester Böller im Wert von rund 100 Millionen Euro in die Luft gejagt. Einfach verknallt und verpulvert. Mit der Aktion „Brot statt Böller“ bittet „Brot für die Welt“ darum, nicht alles zu verknallen, sondern einen Teil zu spenden. Für ein Stück mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt. Und wenn nicht ganz soviel Schwefel und Phosphor in unsere Luft gepustet wird, tut das unseren Lungen und unserer Umwelt sicher auch besser.

Foto: © Brot für die Welt

8 Minuten für Gerechtigkeit

Die Evangelische Kirche unterstützt die bundesweite Aktion „8 Minuten für Gerechtigkeit“. Am Abend des 6. Juni 2007 wird bundesweit um 18 Uhr zu Gottesdiensten, Gebeten und Andachten eingeladen, zu denen vorher acht Minuten lang die Kirchenglocken geläutet werden. Dabei soll der G8-Gipfel zum Anlass genommen werden darüber zu informieren, wie Wirtschaft und Lebensweise in den reichen Ländern auf die Lebensbedingungen in den ärmeren Ländern wirken.

Auf der Webseite der EKHN findet man ein Interview mit dem Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, Dr. Jochen Kramm, darüber, warum sich die Evangelische Kirche an der Aktion beteiligt und wie sich Christen für eine mehr an Gerechtigkeit orientierte Welt engagieren können.